Discussion:
Energiewendeverantwortlicher Graichen: Wir haben Scheisse gebaut.
(zu alt für eine Antwort)
Arne Luft
2014-12-11 16:37:54 UTC
Permalink
Was wir hier schon seit langem wußten, ist letztlich auch in die
Gehirne derer vorgedrungen, die den ganzen Energiewendescheiß
angezettelt und umgesetzt haben. Bisher haben sie aus Eitelkeit und
Angst vor den Folgen geschwiegen, aber langsam müssen sie mit der
Sprache raus, damit sie nicht gelyncht werden.

Graichen, das ist derjenige bei der von Metroeignern und anderen
Milliardären finanzierten Energiewendedurchsetztungs- und
Leuteverarschungstruppe namens "Agora Energiewende", der nach der
letzten Bundestagsscheinwahl mit dem damaligen Vorsitzenden dieses
Vereins und jetzigen Bundesentwirtschaftungsministeriusmhelfer Baake
den Platz getauscht hat, sagte

http://www.zeit.de/2014/50/schmutziger-irrtum-energiewende-klimawandel

"Graichen sagt, kurz gefasst: Wir haben uns geirrt bei der
Energiewende. Nicht in ein paar Details, sondern in einem zentralen
Punkt. Die vielen neuen Windräder und Solaranlagen, die Deutschland
baut, leisten nicht, was wir uns von ihnen versprochen haben. Wir
hatten gehofft, dass sie die schmutzigen Kohlekraftwerke ersetzen
würden, die schlimmste Quelle von Treibhausgasen. Aber das tun sie
nicht."



Voila, ein dummes grünes Schwein gibt zu, eines zu sein.

Das hat Seltenheitswert. Erklärt werden kann das nur mit der Angst
dieser Leute, für den ganzen Scheiß, den sie gebaut haben, von den
Leuten zu Tode geschleift zu werden. Also, mit den Beinen hinten an
eine Stoßstange von einem Auto binden und dann losfahren.



Das der Mann tatsächlich ein ausgemachter Dummkopf ist, zeigt sich
daran:

"Die Energiewende, so wie sie jetzt angelegt ist, macht die Luft nicht
sauberer, sondern dreckiger. Sie sorgt dafür, dass Deutschland die
selbst gesetzten Klimaziele reißt. Denn die Energiewende fördert,
unbeabsichtigt, die dreckigen Kohlekraftwerke und zerstört die relativ
sauberen Gaskraftwerke. "Im Nachhinein ist das alles logisch", sagt
Graichen. "Trotzdem hat hier vor drei, vier Jahren keiner diese Logik
so durchschaut." (ibid)


Der doofe Sack hätte nur hier in der NG mitlesen zu brauchen und er
hätte gewußt, wo das hinführt, was so großspurig Energiewende genannt
wurde. Das kam nicht von ungefähr. Die sind selbst dafür
verantwortlich, das sie sich von den offensichtlichen Folgen
verschlossen haben.

Wir haben hier vor mehreren Jahren (Markus wird sich vielleicht daran
erinnern) deutlich gemacht, das die Energiewende die Gaskraftwerke und
_nicht_ die Kohlekraftwerke verdrängen wird, weil die am teuersten
produzieren und genauso ist es passiert.

Wenn dieser Graichen jetzt so tut, als hätte _niemand_ das vorhersehen
können, dann lügt er, so wie er immer gelogen hat, um seine Idiotie zu
kaschieren.



Jetzt gibt die verlogene Sau den anderen die Schuld dafür.

"Patrick Graichen sagt: "Es gab eine kollektive Fehleinschätzung der
Gutachterbranche, wonach die zusätzlichen erneuerbaren Energien alte
Kohlekraftwerke verdrängen würden – und nicht neue Gaskraftwerke."
(ibid)


Dies Gutachter haben geliefert, was von seinesgleichen bestellt worden
war. Die Bürger wurden darüberhinaus jahrelang, wenn nicht gar
jahrzehntelang von vorne und hinten belogen.



Aber der Knallarsch hat es immer noch nicht ganz geschnallt:

"Erst der Zusammenbruch des europäischen CO2-Handels habe Kohle im
Vergleich zu Gas so billig gemacht, dass nun die Gaskraftwerke
verschwunden seien. " (ibid)

Blödsinn! Das das so kommt, war bekannt. Aber der Depp in unserem
Bundesfinanzministerium hat mit dem 5 bis 10-fachen der Einnahmen
gerechnet, die tatsächlich aus dem Emissionshandel zu erwarten waren
nach der Energiewende. Die Informationen des IPCC (!!), das
Energiewende und CO2-Zertifikatehandel sich gegenseitig ausschließend,
wurde der Öffentlichkeit vorenthalten.



Aber wir sind nicht allein hier in der NG. Es gibt auch noch die
Niederländer.


"Anders als die Deutschen, die angeblich von der Entwicklung kalt
erwischt wurden, haben die Niederländer die Folgen der Energiewende
recht genau vorhergesehen. Im Fukushima-Jahr 2011, als Deutschlands
Öko-Elite sich den Atomausstieg schönrechnete, stellte sich in Holland
Nora Méray, eine Energie-Expertin des Clingendael-Instituts, die
Frage: Welcher Energieträger kann sich am besten gegen die
Erneuerbaren behaupten? Die Antwort von Méray: "Unter den
gegenwärtigen Marktbedingungen mit einer Mischung aus kohle- und
gasgetriebenen Kraftwerken und einem niedrigen oder nicht existenten
Preis für CO2-Emissionen wird Windkraft in den meisten Fällen eher die
Gaskraftwerke ersetzen."

Die Energiewende würde nicht funktionieren: Wer es wissen wollte, der
konnte es wissen, auch damals schon." (ibid)



Ich meine, diejenigen, die für diesen ganzen Energiewendescheiß
verantwortlich sind, dürfen nicht ungestraft davonkommen.
Carsten Thumulla
2014-12-11 16:43:58 UTC
Permalink
Die größte Dummheit hat er noch nicht bemerkt, den Treibhausschwindel


ct
i***@graskraft.de
2014-12-11 18:41:55 UTC
Permalink
Post by Arne Luft
Was wir hier schon seit langem wußten, ist letztlich auch in die
Gehirne derer vorgedrungen, die den ganzen Energiewendescheiß
angezettelt und umgesetzt haben.
Schon interessant was da hineininterpretiert wird.

Dabei ist es nur das alte Spiel. Die alten Energien sind immer schlauer und haben die besseren Anwälte und Lobbyisten.

Die lassen scheinbar harmlose Regelungen an Stellen einbauen, wo sie später zum Sprengsatz werden. Etwa der CO2-Handel. Nur weil die Industrie großzügig mit kostenlosen Zertifaken versorgt wurde, geht das Spiel nicht in die reichtige Richtung.

Solcher Trickserei gibt es auch beim Biogas, das inzwischen so verpönt wie Atomkraft ist. Nicht weil es schlecht ist, sondern wiel gewisse Kreise die Regelungen so hingetrickst haben, daß sie Reibach machen könnne.

Der brave Öko steht daneben und versteht nichts.
Carsten Thumulla
2014-12-11 19:07:23 UTC
Permalink
Post by i***@graskraft.de
Der brave Öko steht daneben und versteht nichts.
Die arme Sau!
Markus Loch
2014-12-11 19:53:14 UTC
Permalink
Post by Arne Luft
Wir haben hier vor mehreren Jahren (Markus wird sich vielleicht daran
erinnern) deutlich gemacht, das die Energiewende die Gaskraftwerke und
_nicht_ die Kohlekraftwerke verdrängen wird, weil die am teuersten
produzieren und genauso ist es passiert.
Das begann spätesten am 11.April 2010

Damaliges Thema:
"D und die globale Solarzellenindustrie"
Post by Arne Luft
Wenn dieser Graichen jetzt so tut, als hätte _niemand_ das vorhersehen
können, dann lügt er, so wie er immer gelogen hat, um seine Idiotie zu
kaschieren.
Graichen ist ganz sicher ein Versager, indem er nämlich behauptet,
man hätte das nicht voraussehen können. Das ist eine einfache Rechnung,
dass Fotovoltaik unrentabel ist und grosse Teile der Industrie
haben das von Anfang an so gesehen.


Gruss
Markus
i***@graskraft.de
2014-12-12 06:01:29 UTC
Permalink
Post by Markus Loch
Graichen ist ganz sicher ein Versager, indem er nämlich behauptet,
man hätte das nicht voraussehen können. Das ist eine einfache Rechnung,
dass Fotovoltaik unrentabel ist und grosse Teile der Industrie
haben das von Anfang an so gesehen.
Immer die alte Leier.

Darum geht es überhaupt nicht.
Es geht um die Tricks, wie im Überbau die erneuerbaren "schlechgerechnet" wurden, etwa durch die Bemessung der CO2-Zertifikate. Oder wie in der EEG-Umlage plötzlich Faktoren wirksam wurden, die ein völlig verzerrtes Bild der Realität liefern. Durch rein "buchhalterische Manipulationen" wurden Gaskraftwerke unwirtschaftlich.

Aber er sollte sich insofern an der Nase fassen, daß alle bereitwillig dem Mechanismus der "Strombörse" zugestimmt haben und das "Unbundeling" gutgeheißen haben. Es wird Jahre dauern, bis dieser Unsinn wieder in vernünftige Bahnen kommt.

Aber dann wird keiner schuld gewesen sein, sondern man entdeckt die "Integration von Stromerzeugung und Netzinfrastruktur" als ganz neue Qualität.

Die Bioenergiedörfer wollen das gerne jetzt schon machen, dürfen aber nicht.
Carla Schneider
2014-12-12 07:23:17 UTC
Permalink
Post by i***@graskraft.de
Post by Markus Loch
Graichen ist ganz sicher ein Versager, indem er nämlich behauptet,
man hätte das nicht voraussehen können. Das ist eine einfache Rechnung,
dass Fotovoltaik unrentabel ist und grosse Teile der Industrie
haben das von Anfang an so gesehen.
Immer die alte Leier.
Darum geht es überhaupt nicht.
Es geht um die Tricks, wie im Überbau die erneuerbaren "schlechgerechnet" wurden, etwa durch die Bemessung der CO2-Zertifikate. Oder wie in der EEG-Umlage plötzlich Faktoren wirksam wurden, die ein völlig verzerrtes Bild der Realität liefern. Durch rein "buchhalterische Manipulationen" wurden Gaskraftwerke unwirtschaftlich.
Dass Gas in Deutschland deutlich teurer ist als Kohle, ist keine buchhalterische Manipulation,
sondern Tatsache. In den USA ist es momentan anders, dank Gasschwemme durch Fracking.
René Schuster
2014-12-12 08:38:25 UTC
Permalink
Post by Carla Schneider
Post by i***@graskraft.de
Darum geht es überhaupt nicht.
Es geht um die Tricks, wie im Überbau die erneuerbaren
"schlechgerechnet" wurden, etwa durch die Bemessung der
CO2-Zertifikate. Oder wie in der EEG-Umlage plötzlich Faktoren
wirksam wurden, die ein völlig verzerrtes Bild der Realität
liefern. Durch rein "buchhalterische Manipulationen" wurden
Gaskraftwerke unwirtschaftlich.
Dass Gas in Deutschland deutlich teurer ist als Kohle, ist keine
buchhalterische Manipulation, sondern Tatsache.
Vergiss es. Gaskraft lebt in seiner eigenen Welt und lässt sich durch
die Realität nicht erschüttern.
--
rs
Stefan
2014-12-12 11:06:38 UTC
Permalink
Post by René Schuster
Post by Carla Schneider
Post by i***@graskraft.de
Darum geht es überhaupt nicht.
Es geht um die Tricks, wie im Überbau die erneuerbaren
"schlechgerechnet" wurden, etwa durch die Bemessung der
CO2-Zertifikate. Oder wie in der EEG-Umlage plötzlich Faktoren
wirksam wurden, die ein völlig verzerrtes Bild der Realität
liefern. Durch rein "buchhalterische Manipulationen" wurden
Gaskraftwerke unwirtschaftlich.
Dass Gas in Deutschland deutlich teurer ist als Kohle, ist keine
buchhalterische Manipulation, sondern Tatsache.
Vergiss es. Gaskraft lebt in seiner eigenen Welt und lässt sich durch
die Realität nicht erschüttern.
Wenn Ralf K. ihn richtig identifiziert hat, ist Graskraft einfach nur
ein (offenbar gescheiterter) Lobbyist der Biogasbranche.

Gruß

Stefan
Jens Mander
2014-12-12 14:09:48 UTC
Permalink
Wenn Ralf K. ihn richtig identifiziert hat...
Warum geil ihr euch eigentlich so an der "wahren Identität" von
irgendwelchen Leuten auf? Ich kann mir kaum was Uninteressanteres
vorstellen.
Carsten Thumulla
2014-12-12 16:09:56 UTC
Permalink
Post by Jens Mander
Wenn Ralf K. ihn richtig identifiziert hat...
Warum geil ihr euch eigentlich so an der "wahren Identität" von
irgendwelchen Leuten auf? Ich kann mir kaum was Uninteressanteres
vorstellen.
Ist schon ok. Hätte ja sein können, daß es ein Bot ist. Gut, das geklärt
zu haben.


ct
Markus Loch
2014-12-12 18:02:10 UTC
Permalink
Post by Jens Mander
Wenn Ralf K. ihn richtig identifiziert hat...
Warum geil ihr euch eigentlich so an der "wahren Identität" von
irgendwelchen Leuten auf? Ich kann mir kaum was Uninteressanteres
vorstellen.
Im wahren Leben heisst er Roland.

Gruss
Markus
René Schuster
2014-12-13 05:43:55 UTC
Permalink
Post by Markus Loch
Post by Jens Mander
Wenn Ralf K. ihn richtig identifiziert hat...
Warum geil ihr euch eigentlich so an der "wahren Identität" von
irgendwelchen Leuten auf? Ich kann mir kaum was Uninteressanteres
vorstellen.
Im wahren Leben heisst er Roland.
*Schock!* Willst Du damit etwa sagen er heißt *nicht* Gaskraft?!elf
--
rs
i***@graskraft.de
2014-12-12 16:07:25 UTC
Permalink
Post by Carla Schneider
Dass Gas in Deutschland deutlich teurer ist als Kohle, ist keine buchhalterische Manipulation,
sondern Tatsache. In den USA ist es momentan anders, dank Gasschwemme durch Fracking.
Immer schön alles durcheinanderbringen.

Der Gaspreis ist zum großen Teil Verhandlungssache, etwa mit Gazprom, und langfristig vereinbar.

Das Problem der Gaskraftwerke ist nicht der Gaspreis, sondern der Preis für Strom, der von manipulativen Eingriffen in die Stromwirtschaft abhängt.
Frank "Panzerschaffer" Schaffer
2014-12-14 03:11:01 UTC
Permalink
Post by i***@graskraft.de
Post by Carla Schneider
Dass Gas in Deutschland deutlich teurer ist als Kohle, ist keine buchhalterische Manipulation,
sondern Tatsache. In den USA ist es momentan anders, dank Gasschwemme durch Fracking.
Immer schön alles durcheinanderbringen.
Da wurde nichts durcheinandergebracht, sondern nur der Finger in die Wunde gelegt.
Post by i***@graskraft.de
Der Gaspreis ist zum großen Teil Verhandlungssache, etwa mit Gazprom, und langfristig vereinbar.
Ja, sofern die Russen nicht grade mal wieder ihre Nachbarstaaten ueberfallen und den Rest der Welt dann erpressen wollen.
Post by i***@graskraft.de
Das Problem der Gaskraftwerke ist nicht der Gaspreis, sondern der Preis für Strom, der von manipulativen Eingriffen in die Stromwirtschaft abhängt.
Du meinst solche manipulativen Eingriffe wie die sog. Energiewende, aufgrund der wir statt sauberer und staendig verfuegbarer Atomkraft nun unzuverlaessigen Oeko-Zappelstrom haben, den wir mit redundanten Kohlekraftwerken backuppen muessen? Ja.
Carsten Thumulla
2014-12-14 04:21:39 UTC
Permalink
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Ja, sofern die Russen nicht grade mal wieder ihre Nachbarstaaten ueberfallen und den Rest der Welt dann erpressen wollen.
Zuviel Gas geschnüffelt?
i***@graskraft.de
2014-12-14 07:58:57 UTC
Permalink
Post by Frank "Panzerschaffer" Schaffer
Ja, sofern die Russen nicht grade mal wieder ihre Nachbarstaaten ueberfallen und den Rest der Welt dann erpressen wollen.
Ich glaube, Du verwechselt da was.

Das Überfallen von Staaten ist die Kernkompetenz eines anderen Landes (Grenada, Afghanistan, Irak....)

Wurde nicht extra eine Leitung durch die Ostsee gelegt um den Erpressungen und Gasdiebstählen in der Ukraine einen Riegel vorzuschieben? Gerhard sei Dank, sonst würden wir im Kalten sitzen.
Carla Schneider
2014-12-15 06:50:27 UTC
Permalink
Post by i***@graskraft.de
Post by Carla Schneider
Dass Gas in Deutschland deutlich teurer ist als Kohle, ist keine buchhalterische Manipulation,
sondern Tatsache. In den USA ist es momentan anders, dank Gasschwemme durch Fracking.
Immer schön alles durcheinanderbringen.
Der Gaspreis ist zum großen Teil Verhandlungssache, etwa mit Gazprom, und langfristig vereinbar.
Gazprom verkauft es tatsaechlich billiger wenn man eine andere Gasquelle hat,
da war gestern in Fernsehen so ein Bericht ueber Litauen. Die haben jetzt Zugang
zu LNG ueber Tanker aus dem Ausland, weil sie sich eine Anlage dafuer gekauft haben,
und prompt liefert Gazprom 30% billiger als frueher.
Trotzdem: 30% wuerden hier auch nichts nutzen, die Kohle ist noch viel billiger.
Post by i***@graskraft.de
Das Problem der Gaskraftwerke ist nicht der Gaspreis, sondern der Preis für Strom,
der von manipulativen Eingriffen in die Stromwirtschaft abhängt.
Die koennen mit hoeherem Gaspreis leben , wenn sie mehr Geld fuer den Strom bekommen,
das ist richtig. Frueher gab es mehr Bedarf an Spitzenleistung, und deshalb dafuer
einen hoeheren Strompreis. Da aber die Solaranlagen in einem grossen Teil des Jahres
zur Spitzenzeit Mittags besonders viel Strom einspeisen, ist die Laufzeit fuer die Gaskraftwerke
(mit gutem Strompreis) aufs ganze Jahr gesehen jetzt so kurz geworden dass sie sich
nicht mehr lohnen. Allerdings braucht man sie trotzdem noch fuer die Tage an denen
die Solarkraftwerke nicht viel liefern.
i***@graskraft.de
2014-12-15 07:22:23 UTC
Permalink
Post by Carla Schneider
Trotzdem: 30% wuerden hier auch nichts nutzen, die Kohle ist noch viel billiger.
Nur blöd, daß die Kohle nicht in die Gasleitungen paßt!
Carla Schneider
2014-12-15 08:13:02 UTC
Permalink
Post by i***@graskraft.de
Post by Carla Schneider
Trotzdem: 30% wuerden hier auch nichts nutzen, die Kohle ist noch viel billiger.
Nur blöd, daß die Kohle nicht in die Gasleitungen paßt!
Dafuer passt Kohle sehr gut in Schiffe, besser als Gas,
das man dazu erst tiefkuehlen muss.
Deshalb bekommen wir momentan viel billige Kohle aus den USA,
aber kein billiges Gas.
Ralf . K u s m i e r z
2014-12-15 16:04:43 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Post by Carla Schneider
Trotzdem: 30% wuerden hier auch nichts nutzen, die Kohle ist noch viel billiger.
Vor oder nach der Vergasung? Und welche Kohle: Import oder
einheimische?

Ich dachte, daß sich weder Kokereien noch Hydrieranlagen lohnen, u. a.
wegen der Verluste aufgrund des Prozeßwärmebedarfs. Warum exportiert
z. B. China kein "Leunabenzin"?

Anders sieht das natürlich für Braunkohle aus, deren Effizienz man
auch verbessern kann, indem man sie nicht (nur) in die Kesselfeuerung
bläst, sondern nebenher noch eine Veredelung mitlaufen läßt.

Nebenbei kann man so auch Lastschwankungen im Stromnetz abfangen, ohne
die Förderung unterbrechen zu müssen. Abwärmeverluste fallen auch
weniger an, weil die Abwärme für LuVo und Speisewasservorwärmung
verwendet werden kann.


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
i***@graskraft.de
2014-12-15 19:17:15 UTC
Permalink
Post by Ralf . K u s m i e r z
Anders sieht das natürlich für Braunkohle aus, deren Effizienz man
auch verbessern kann, indem man sie nicht (nur) in die Kesselfeuerung
bläst, sondern nebenher noch eine Veredelung mitlaufen läßt.
Tja, wenn das so toll geht, warum macht es dann keiner?

Das letzte, was ich davon gehört habe, war, daß man Atomenergie als Prozeßwärme nutzen wollte (Adam&Eva Projekt).

Aber die Braunkohle-Fetischisten sind nicht zu bremsen.
Carla Schneider
2014-12-15 19:33:08 UTC
Permalink
Post by i***@graskraft.de
Post by Ralf . K u s m i e r z
Anders sieht das natürlich für Braunkohle aus, deren Effizienz man
auch verbessern kann, indem man sie nicht (nur) in die Kesselfeuerung
bläst, sondern nebenher noch eine Veredelung mitlaufen läßt.
Tja, wenn das so toll geht, warum macht es dann keiner?
Das letzte, was ich davon gehört habe, war, daß man Atomenergie als Prozeßwärme nutzen wollte (Adam&Eva Projekt).
Nukleare Fernenergie die man auch in Staedte zum Heizen leiten kann.
Post by i***@graskraft.de
Aber die Braunkohle-Fetischisten sind nicht zu bremsen.
Die koennen nichts fuer den Atomausstieg.
Ralf . K u s m i e r z
2014-12-15 22:28:32 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes

begin quoting, ***@graskraft.de schrieb:

Möchten Sie nun Roland Schnell oder anonymes Arschloch genannt werden?
Entscheiden Sie sich bitte mal so langsam. (Falls Sie sich nicht
entscheiden können, kann ich Sie auch hilfsweise das pseudo-anonyme
Arschloch Roland Schnell nennen.)
Post by i***@graskraft.de
Post by Ralf . K u s m i e r z
Anders sieht das natürlich für Braunkohle aus, deren Effizienz man
auch verbessern kann, indem man sie nicht (nur) in die Kesselfeuerung
bläst, sondern nebenher noch eine Veredelung mitlaufen läßt.
Tja, wenn das so toll geht, warum macht es dann keiner?
Im Gegensatz zu Ihnen weiß ich das.
Post by i***@graskraft.de
Das letzte, was ich davon gehört habe, war, daß man Atomenergie als Prozeßwärme nutzen wollte (Adam&Eva Projekt).
Ihr Wissen ist in vieler Hinsicht nicht auf dem Stand der
Wissenschaft.
Post by i***@graskraft.de
Aber die Braunkohle-Fetischisten sind nicht zu bremsen.
Sie können (falls Sie können) mal darüber nachdenken, warum Sie
allenthalben so freundlich, verbindlich und zuvorkommend angesprochen
werden. Ihr vorstehender Satz paßt insofern auch ausgezeichnet in Ihr
hart erarbeitetes Image.

(Eigentlich würde ich bei Leuten wie Ihnen dazu neigen, ihnen zu
raten, es doch mal mit Arbeit zu versuchen. Aber ich habe schon
Verständnis dafür, daß Ihre Art eigentlich keinem Arbeitgeber
zuzumuten ist.)


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
Carsten Thumulla
2014-12-16 03:14:55 UTC
Permalink
Ralf . K u s m i e r z schrieb:
[anonym]

Ist doch völlig egal, wie man sich nennt.
Ralf . K u s m i e r z
2014-12-16 12:08:06 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Post by Carsten Thumulla
Ist doch völlig egal, wie man sich nennt.
Nicht, wenn man derart arrogant als Oberbesserwisser auftritt.


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
Carsten Thumulla
2014-12-16 12:12:34 UTC
Permalink
Post by Ralf . K u s m i e r z
Post by Carsten Thumulla
Ist doch völlig egal, wie man sich nennt.
Nicht, wenn man derart arrogant als Oberbesserwisser auftritt.
Der Witz an der Sache ist ja, daß das keiner entscheiden darf, weil es
keiner entscheiden kann. Laß uns einfach Argumente vergleichen. Dafür
ist ein anonymes oder pseudonymes Medium gut. Jede Diskussion ist leider
von Streit begleitet, auch unter Wissenschaftlern.


Carsten
--
Wieviel Politik verträgt Deutschland?
Stefan
2014-12-16 13:29:24 UTC
Permalink
Post by Carsten Thumulla
Post by Ralf . K u s m i e r z
Post by Carsten Thumulla
Ist doch völlig egal, wie man sich nennt.
Nicht, wenn man derart arrogant als Oberbesserwisser auftritt.
Der Witz an der Sache ist ja, daß das keiner entscheiden darf, weil es
keiner entscheiden kann. Laß uns einfach Argumente vergleichen. Dafür
ist ein anonymes oder pseudonymes Medium gut. Jede Diskussion ist leider
von Streit begleitet, auch unter Wissenschaftlern.
Carsten
Also die Wortwahl von Ralf finde ich auch ziemlich daneben. Und auch
wenn man komplett anderer Meinung ist als ein anderer Diskussions-
teilnehmer und auch wenn einem der Diskussionstil nicht gefällt, ist das
noch lange kein Grund, denjenigen als Arschloch zu bezeichnen.

Abgesehen davon ist aber durchaus auch mal interessant, wer sich hinter
einem Pseudonym verbirgt. Vor allem, wenn er sich hier als Experte mit
politischem und wissenschaftlichem Hintergrund präsentiert. Und das, was
ich durch Ralfs Hinweis gefunden habe, bestätigt den Eindruck, den ich
von Graskraft hatte.

Ich lege übrigens auch Wert darauf, hier nicht mit Klarnamen und meiner
normalen E-Mail-Adresse in Erscheinung zu treten. Wobei es für viele
Mitleser sicherlich kein Problem wäre, diese herauszufinden. Trotzdem
sollte man auch respektieren, wenn jemand hier ein gewisses Maß an
Anonymität wahren will.

Gruß

Stefan
Ralf . K u s m i e r z
2014-12-17 02:22:08 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Post by Carsten Thumulla
Post by Ralf . K u s m i e r z
Post by Carsten Thumulla
Ist doch völlig egal, wie man sich nennt.
Nicht, wenn man derart arrogant als Oberbesserwisser auftritt.
Der Witz an der Sache ist ja, daß das keiner entscheiden darf, weil es
keiner entscheiden kann. Laß uns einfach Argumente vergleichen.
Das funktioniert erstens nur mit Argumenten und setzt zweitens
intellektuelle Redlichkeit voraus: Wenn jemand darauf, daß sein
grottendummer Unfug gerade vollumfänglich widerlegt wurde, damit
reagiert, ihn gewürzt mit ein paar Sottisen einfach zu wiederholen,
kann ich die nicht erkennen.


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
Carla Schneider
2014-12-15 19:21:56 UTC
Permalink
Post by Ralf . K u s m i e r z
X-No-Archive: Yes
Post by Carla Schneider
Trotzdem: 30% wuerden hier auch nichts nutzen, die Kohle ist noch viel billiger.
Vor oder nach der Vergasung? Und welche Kohle: Import oder
einheimische?
Importkohle aus USA, und um Vergasung geht es hier nicht, sondern um
Stromerzeugung im Kraftwerk.
Aber wenn man Kohle vergasen wollte waere Steinkohle besser.
Post by Ralf . K u s m i e r z
Ich dachte, daß sich weder Kokereien noch Hydrieranlagen lohnen, u. a.
wegen der Verluste aufgrund des Prozeßwärmebedarfs. Warum exportiert
z. B. China kein "Leunabenzin"?
Weil China es selbst verbraucht.
Post by Ralf . K u s m i e r z
Anders sieht das natürlich für Braunkohle aus, deren Effizienz man
auch verbessern kann, indem man sie nicht (nur) in die Kesselfeuerung
bläst, sondern nebenher noch eine Veredelung mitlaufen läßt.
Wenn man ueberschuessigen Wasserstoff haette koennte man das tun,
aber vielleicht will man sich die Braunkohle allein fuer die Stromerzeugung
aufsparen und nicht treibstoff fuer Autos erzeugen.
Post by Ralf . K u s m i e r z
Nebenbei kann man so auch Lastschwankungen im Stromnetz abfangen, ohne
die Förderung unterbrechen zu müssen. Abwärmeverluste fallen auch
weniger an, weil die Abwärme für LuVo und Speisewasservorwärmung
verwendet werden kann.
Ralf . K u s m i e r z
2014-12-15 22:42:09 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Post by Carla Schneider
Post by Ralf . K u s m i e r z
Post by Carla Schneider
Trotzdem: 30% wuerden hier auch nichts nutzen, die Kohle ist noch viel billiger.
Vor oder nach der Vergasung? Und welche Kohle: Import oder
einheimische?
Importkohle aus USA, und um Vergasung geht es hier nicht, sondern um
Stromerzeugung im Kraftwerk.
Kurz vorher ging es um Erdgas, das bekanntlich nicht vorwiegend zur
Stromerzeugung eingesetzt wird. Wenn in dem Zusammenhang von "Kohle,
die noch billiger ist" die Rede ist, dann nimmt man an, daß das in
seinem Einsatzbereich substituiert werden soll.
Post by Carla Schneider
Aber wenn man Kohle vergasen wollte waere Steinkohle besser.
Das hängt vom eingesetzten Verfahren ab. Technisch ist
Steinkohleveredelung natürlich einfacher, aber dafür ist Braunkohle
billiger, zumindest, wenn man sie nicht transportieren muß, aber auch
das geht notfalls per Pipelines ganz gut - naja: so einigermaßen.
Post by Carla Schneider
Post by Ralf . K u s m i e r z
Warum exportiert z. B. China kein "Leunabenzin"?
Weil China es selbst verbraucht.
Und warum weitet es die Produktion nicht soweit aus, daß es welches
exportieren kann?
Post by Carla Schneider
Post by Ralf . K u s m i e r z
Anders sieht das natürlich für Braunkohle aus, deren Effizienz man
auch verbessern kann, indem man sie nicht (nur) in die Kesselfeuerung
bläst, sondern nebenher noch eine Veredelung mitlaufen läßt.
Wenn man ueberschuessigen Wasserstoff haette koennte man das tun,
aber vielleicht will man sich die Braunkohle allein fuer die Stromerzeugung
aufsparen und nicht treibstoff fuer Autos erzeugen.
Wasserstoff läßt sich stationär leicht speichern und könnte aus
temporären Überschüssen der EE-Erzeugung gewonnen werden (und notfalls
auch im Kraftwerk zugefeuert), und Braunkohle ist nicht knapp, sondern
eine Energieform mit einer hohen Reichweite und zudem spottbillig,
während die alternative Treibstoffversorgung aus Erdöl
hochproblematisch, weil störungsanfällig, ist.

(Herkömmlich wird natürlich einfach ein erheblicher Anteil der Kohle
zur Gewinnung von Prozeßenergie zur Wasserstofferzeugung verbrannt,
wodurch die Hydrierung wenig effizient wird.)


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
Carla Schneider
2014-12-16 00:09:24 UTC
Permalink
Post by Ralf . K u s m i e r z
X-No-Archive: Yes
Post by Carla Schneider
Post by Ralf . K u s m i e r z
Post by Carla Schneider
Trotzdem: 30% wuerden hier auch nichts nutzen, die Kohle ist noch viel billiger.
Vor oder nach der Vergasung? Und welche Kohle: Import oder
einheimische?
Importkohle aus USA, und um Vergasung geht es hier nicht, sondern um
Stromerzeugung im Kraftwerk.
Kurz vorher ging es um Erdgas, das bekanntlich nicht vorwiegend zur
Stromerzeugung eingesetzt wird.
Genau, es ging darum warum die Gaskraftwerke praktisch nicht laufen,
ganz im Gegensatz zu den Kohlekraftwerken.
Post by Ralf . K u s m i e r z
Wenn in dem Zusammenhang von "Kohle,
die noch billiger ist" die Rede ist, dann nimmt man an, daß das in
seinem Einsatzbereich substituiert werden soll.
Als Energietraeger fuer die Stromerzeugung.
Post by Ralf . K u s m i e r z
Post by Carla Schneider
Aber wenn man Kohle vergasen wollte waere Steinkohle besser.
Das hängt vom eingesetzten Verfahren ab. Technisch ist
Steinkohleveredelung natürlich einfacher, aber dafür ist Braunkohle
billiger, zumindest, wenn man sie nicht transportieren muß, aber auch
das geht notfalls per Pipelines ganz gut - naja: so einigermaßen.
Importkohle (alles Steinkohle) ist zur Zeit auch sehr preisguenstig,
weil in den USA weniger gebraucht wird, denn dort ist zur Zeit das
Gas billig, d.h. die Gaskraftwerke laufen die ganze Zeit und
die Kohlekraftwerke sind abgeschaltet - wo es moeglich ist.
Post by Ralf . K u s m i e r z
Post by Carla Schneider
Post by Ralf . K u s m i e r z
Warum exportiert z. B. China kein "Leunabenzin"?
Weil China es selbst verbraucht.
Und warum weitet es die Produktion nicht soweit aus, daß es welches
exportieren kann?
Der Inlandsverbrauch in China steigt stark, so dass trotz
Ausweitung der Kapazitaet alles in China gebraucht wird.
China muss trotzdem noch Erdoel importieren.
Post by Ralf . K u s m i e r z
Post by Carla Schneider
Post by Ralf . K u s m i e r z
Anders sieht das natürlich für Braunkohle aus, deren Effizienz man
auch verbessern kann, indem man sie nicht (nur) in die Kesselfeuerung
bläst, sondern nebenher noch eine Veredelung mitlaufen läßt.
Wenn man ueberschuessigen Wasserstoff haette koennte man das tun,
aber vielleicht will man sich die Braunkohle allein fuer die Stromerzeugung
aufsparen und nicht treibstoff fuer Autos erzeugen.
Wasserstoff läßt sich stationär leicht speichern und könnte aus
temporären Überschüssen der EE-Erzeugung gewonnen werden (und notfalls
auch im Kraftwerk zugefeuert), und Braunkohle ist nicht knapp, sondern
eine Energieform mit einer hohen Reichweite und zudem spottbillig,
während die alternative Treibstoffversorgung aus Erdöl
hochproblematisch, weil störungsanfällig, ist.
Zur Zeit wird Wasserstoff aus Erdgas gewonnen, die Chemische Industrie
verbraucht grosse Mengen Wasserstoff, die wuerden Ueberschuesse
aus der EE-Erzeugung als erstes verbrauchen koennen, da koennte man
Erdgas sparen.
Post by Ralf . K u s m i e r z
(Herkömmlich wird natürlich einfach ein erheblicher Anteil der Kohle
zur Gewinnung von Prozeßenergie zur Wasserstofferzeugung verbrannt,
wodurch die Hydrierung wenig effizient wird.)
Da geht dann allerdings fast die Haelfte des Energieinhalts verloren.
Carla Schneider
2014-12-16 00:15:07 UTC
Permalink
Post by Ralf . K u s m i e r z
X-No-Archive: Yes
Post by Carla Schneider
Post by Ralf . K u s m i e r z
Post by Carla Schneider
Trotzdem: 30% wuerden hier auch nichts nutzen, die Kohle ist noch viel billiger.
Vor oder nach der Vergasung? Und welche Kohle: Import oder
einheimische?
Importkohle aus USA, und um Vergasung geht es hier nicht, sondern um
Stromerzeugung im Kraftwerk.
Kurz vorher ging es um Erdgas, das bekanntlich nicht vorwiegend zur
Stromerzeugung eingesetzt wird.
Genau, es ging darum warum die Gaskraftwerke praktisch nicht laufen,
ganz im Gegensatz zu den Kohlekraftwerken.
Post by Ralf . K u s m i e r z
Wenn in dem Zusammenhang von "Kohle,
die noch billiger ist" die Rede ist, dann nimmt man an, daß das in
seinem Einsatzbereich substituiert werden soll.
Als Energietraeger fuer die Stromerzeugung.
Post by Ralf . K u s m i e r z
Post by Carla Schneider
Aber wenn man Kohle vergasen wollte waere Steinkohle besser.
Das hängt vom eingesetzten Verfahren ab. Technisch ist
Steinkohleveredelung natürlich einfacher, aber dafür ist Braunkohle
billiger, zumindest, wenn man sie nicht transportieren muß, aber auch
das geht notfalls per Pipelines ganz gut - naja: so einigermaßen.
Importkohle (alles Steinkohle) ist zur Zeit auch sehr preisguenstig,
weil in den USA weniger gebraucht wird, denn dort ist zur Zeit das
Gas billig, d.h. die Gaskraftwerke laufen die ganze Zeit und
die Kohlekraftwerke sind abgeschaltet - wo es moeglich ist.
Post by Ralf . K u s m i e r z
Post by Carla Schneider
Post by Ralf . K u s m i e r z
Warum exportiert z. B. China kein "Leunabenzin"?
Weil China es selbst verbraucht.
Und warum weitet es die Produktion nicht soweit aus, daß es welches
exportieren kann?
Der Inlandsverbrauch in China steigt stark, so dass trotz
Ausweitung der Kapazitaet alles in China gebraucht wird.
China muss trotzdem noch Erdoel importieren.
Post by Ralf . K u s m i e r z
Post by Carla Schneider
Post by Ralf . K u s m i e r z
Anders sieht das natürlich für Braunkohle aus, deren Effizienz man
auch verbessern kann, indem man sie nicht (nur) in die Kesselfeuerung
bläst, sondern nebenher noch eine Veredelung mitlaufen läßt.
Wenn man ueberschuessigen Wasserstoff haette koennte man das tun,
aber vielleicht will man sich die Braunkohle allein fuer die Stromerzeugung
aufsparen und nicht treibstoff fuer Autos erzeugen.
Wasserstoff läßt sich stationär leicht speichern und könnte aus
temporären Überschüssen der EE-Erzeugung gewonnen werden (und notfalls
auch im Kraftwerk zugefeuert), und Braunkohle ist nicht knapp, sondern
eine Energieform mit einer hohen Reichweite und zudem spottbillig,
während die alternative Treibstoffversorgung aus Erdöl
hochproblematisch, weil störungsanfällig, ist.
Zur Zeit wird Wasserstoff aus Erdgas gewonnen, die Chemische Industrie
verbraucht grosse Mengen Wasserstoff, die wuerden Ueberschuesse
aus der EE-Erzeugung als erstes verbrauchen koennen, da koennte man
Erdgas sparen.
Post by Ralf . K u s m i e r z
(Herkömmlich wird natürlich einfach ein erheblicher Anteil der Kohle
zur Gewinnung von Prozeßenergie zur Wasserstofferzeugung verbrannt,
wodurch die Hydrierung wenig effizient wird.)
Zuerst dachte ich:

Da geht dann allerdings fast die Haelfte des Energieinhalts verloren.

Weil: Da verdoppelt sich allerdings der CO2 Ausstoss.
Aber Kohle gibt immer doppelt soviel CO2 pro Energie wie
CnH2n , und wenn der Wasserstoff aus Kohle gewonnen wird ist der
Faktor 2 beim CO2 sogar relativ gut.
Lesen Sie weiter auf narkive:
Loading...