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Paris: Umweltminister plant Abschaltung von "vielleicht bis zu 17" Kernkraftwerken.
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Wecker
2017-07-10 20:02:18 UTC
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Frankreichs Umweltminister Nicolas Hulot:

"Lassen Sie mich die Dinge planen, es werden vielleicht
bis zu 17 Reaktoren sein, man muss sich das anschauen."

LOL - so schaut sachkundige Politik aus!

Liste der Nuklearanlagen in Frankreich
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Nuklearanlagen_in_Frankreich

Ich wage vorherzusagen was dann kommen wird:

Sobald Paris die Kosten und die Unzuverlässigkeit der Zufalls-
stromanlagen (Zappelstrom Wind, PV,) erhoben hat und sobald
Paris draufkommt, dass für jedes GW an Zufallsstromanlagen
(Zappelstrom) auch ein GW an konventionellen Kraftwerken [0]
bereit gehalten werden muss, um diese im Bedarfsfall zu
ersetzen (windstille Nebeltage zb), wird Paris erkennen,
dass alles nur ein teures Hirngespinst der DeutschInnen ist.

Zwecks Kosmetik wird Paris dann eine Handvoll Uralt-AKWs
mit minimaler Leistung abschalten - und spätestens in
10 Jahren neue AKWs planen.

wr

[0]
Mit dem Effekt dass der lifecycle-CO2-Ausstoß pro kwh
(im Vergleich zu Kernkraft) deutlich gestiegen ist [1],
um den Faktor:

Windkraft - 1x (mit Abstand beste Lösung!)
PV - 3.7x
Biomasse - 19x
Ergas - 490x

Unter realistischen Annahmen geht also ENTWEDER der Aus-
stieg aus Kernkraft ODER die Einhaltung des Pariser
Klima-Abkommens (bei dem das IPCC einen jährlichen
Kernenergie-Zuwachs von 2% bis 5% vorschlägt).

[1]
https://goo.gl/vZXld4
Christoph Müller
2017-07-11 08:05:38 UTC
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Raw Message
Post by Wecker
Sobald Paris die Kosten und die Unzuverlässigkeit der Zufalls-
stromanlagen (Zappelstrom Wind, PV,) erhoben hat und sobald
Paris draufkommt, dass für jedes GW an Zufallsstromanlagen
(Zappelstrom) auch ein GW an konventionellen Kraftwerken [0]
bereit gehalten werden muss, um diese im Bedarfsfall zu
ersetzen (windstille Nebeltage zb), wird Paris erkennen,
dass alles nur ein teures Hirngespinst der DeutschInnen ist.
Könnte auch passieren, dass ihnen dann Ideen wie ASTROHS kommen. Dann
ist der Zappelstrom nur noch ein Problem der Altvorderen, die mit der
Gegenwart nicht mehr klar kommen.
--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
Wecker
2017-07-12 05:57:30 UTC
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Raw Message
Post by Christoph Müller
S...
Könnte auch passieren, dass ihnen dann Ideen wie ASTROHS kommen. Dann
ist der Zappelstrom nur noch ein Problem der Altvorderen, die mit der
Gegenwart nicht mehr klar kommen.
Komm erst mal mit der Realitaet klar und lerne rechnen.
Deine Dauerwerbesendungen fuer Deinen unausgegorenen,
praxisfernen BS nerven langsam nur noch.
ack

China baut sehr SEHR fleißig neue Atomkraftwerke. In den letzten
beiden Jahren wurden 13 neue Atomkraftwerke in China eröffnet!
Und so soll es in China bis 2030 weitergehen!

Warum denn das? Wo doch China das billige Photovoltaik-Zeugs die
Zufallsstromanlagen (Zappelstrom) noch billiger zur Hand hätte.

Sind die Chinesen dumm oder pöööse Umweltsünder? Keines von beiden:

Die Chinesen haben erkannt, dass Photovoltaik Zufallsstromanlagen
(Zappelstrom) ein dummer und teurer merkeldeutscher Irrweg ist.

Eine Energieerzeugung, die im *Tageslauf* um den Faktor Unendlich
schwankt (Zappelstrom von windstill nachts Null auf windig mittags
Peak und wieder auf windstill nachts Null) ist nur ganz ganz
begrenzt nützlich, weil sie ständig mit konventionellen
Grundlastkraftwerken zur Sicherheit gepuffert werden muss.

Und Atomkraftwerke sInd die EINZIGEN CO2-freundlichen
Kraftwerke, die GRUNDLASTFÄHIG sind.

Denn all das merkelsche Geschwafel, man müsse doch für den
Zappelstrom "nur" Stromspeicher bauen, sind Hirngespinste.
Technisch oder ökologisch nicht möglich bzw. wenn, dass
so teuer dass absolut unrentabel.

Und so wird auch Frankreich, welches nicht nur sein eigenes
Land sondern halb Westeuropa mit Strom versorgt, gut daran
tun, den deutschen Unsinn zu vermeiden. Auch wenn Herr
Macron ein Faible für ältere Damen zu haben scheint.

;-)
Christoph Müller
2017-07-12 09:04:57 UTC
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Raw Message
Post by Wecker
Post by Christoph Müller
S...
Könnte auch passieren, dass ihnen dann Ideen wie ASTROHS kommen. Dann
ist der Zappelstrom nur noch ein Problem der Altvorderen, die mit der
Gegenwart nicht mehr klar kommen.
Komm erst mal mit der Realitaet klar und lerne rechnen.
Deine Dauerwerbesendungen fuer Deinen unausgegorenen,
praxisfernen BS nerven langsam nur noch.
ack
Warum liest du's dann überhaupt? Bist du ähnlich masochistisch veranlagt
wie "Panzerschaffer"?
Post by Wecker
China baut sehr SEHR fleißig neue Atomkraftwerke.
Du solltest dir vielleicht auch eines in den Keller stellen.
Post by Wecker
In den letzten
beiden Jahren wurden 13 neue Atomkraftwerke in China eröffnet!
Und so soll es in China bis 2030 weitergehen!
China - das glänzende Vorbild für die Welt! Also müssen wir jetzt auch
die Todesstrafe wieder einführen und umfänglich davon Gebrauch machen,
weil sie ja in China auch praktiziert so wird. Und die Meinungsfreiheit
bringen wir dann auch gleich noch um die Ecke.
Post by Wecker
Warum denn das? Wo doch China das billige Photovoltaik-Zeugs die
Zufallsstromanlagen (Zappelstrom) noch billiger zur Hand hätte.
Wer mit Zappelstrom nicht klar kommt, wird im Leben auch nicht recht
klar kommen, weil nun mal ständig alles in Bewegung ist. Auf die
Realität hat man sich ganz einfach einzustellen. Man darf sie nicht
durch künstliche Scheinwelten ersetzen und dann so tun, als wäre der
Strombedarf rund um die Uhr konstant, nur, damit man möglichst große
Kraftwerke bauen kann, die dann in den Händen von nur wenigen Menschen
sind, die dann schnell alle Anderen in der Hand haben.

China ist ein großes Land. Geführt von einer Partei, die institutionell
an der Macht bleibt. Praktische Erfahrungen weltweit zeigen, dass in
solchen Fällen mit gut funktionierenden Seilschaften zu rechnen ist. Es
entwickeln sich Gruppen von Mächtigen, die ihre Macht ganz gerne
festigen und ausbauen wollen. Dafür bieten sich Großtechnologien
durchaus an.
Post by Wecker
Sind die Chinesen dumm oder pöööse Umweltsünder?
So doof, dass man von einem gleich auf alle schließen würde, ist selten
jemand. Auch in China gibt's solche und solche.
Post by Wecker
Die Chinesen haben erkannt, dass Photovoltaik Zufallsstromanlagen
(Zappelstrom) ein dummer und teurer merkeldeutscher Irrweg ist.
Merkwürdig, dass dann ausgerechnet die Chinesen so viel in PV- und
Windnutzung investieren.
Post by Wecker
Eine Energieerzeugung,
da spricht der Fachmann... Vermutlich meinst du Stromerzeugung.
Post by Wecker
die im *Tageslauf* um den Faktor Unendlich
schwankt (Zappelstrom von windstill nachts Null auf windig mittags
Peak und wieder auf windstill nachts Null)
das Leben ist hart. Wer überleben will, sollte besser versuchen, damit
klar zu kommen als sich dagegen zu stemmen.
Post by Wecker
ist nur ganz ganz
begrenzt nützlich, weil sie ständig mit konventionellen
Grundlastkraftwerken zur Sicherheit gepuffert werden muss.
Du meinst also, dass die Stromproduktion KONTINUIERLICH mit ständig
gleicher Leistung erfolgen sollte? Egal, wie sich der Stromverbrauch
entwickelt? Wär's nicht besser, einfach für ein ständiges Gleichgewicht
zwischen Stromproduktion und -verbrauch zu sorgen? Wie machst du das in
deinem Szenario?
Post by Wecker
Und Atomkraftwerke sInd die EINZIGEN CO2-freundlichen
Kraftwerke, die GRUNDLASTFÄHIG sind.
Grundlast ist ein statistischer Begriff. Wieso müssen sich Kraftwerke
eher der Statistik unterwerfen statt der realen Physik? Weshalb ist dir
dieser statistische Begriff denn so wichtig, dass du ihn gleich in
großen Lettern schreibst? Ist es nicht egal, ob eine elektrische
Leistung mit vielen kleinen Anlagen oder mit einer großen zur Verfügung
gestellt wird? Bei den kleinen Anlagen kann man davon aus gehen, dass
auch die Abwärme noch eine sinnvolle Nutzung erfahren wird. Bei den
Großanlagen werden typischerweise 60% der eingesetzten Energie durch
teure und riesengroße Kühltürme und Gewässer als Niedertemperaturwärme
weg geworfen, um dann andernorts NOCHMAL in speziellen Wärmeerzeugern
(ohne Stromproduktion) erzeugt werden muss. Deshalb muss diese nochmal
produzierte Wärmemenge genau genommen auch der Stromproduktion
angelastet werden. Denn nur der verschwenderische Umgang mit Energie
sorgt doch überhaupt dafür, dass der zweite Wärmeerzeuger überhaupt
angeschafft und betrieben wird.
Post by Wecker
Denn all das merkelsche Geschwafel,
was schwafelt sie denn?
Post by Wecker
man müsse doch für den
Zappelstrom "nur" Stromspeicher bauen, sind Hirngespinste.
Richtig. Es geht um Energiespeicher, weil selbst Akkus keinen Strom
speichern, sondern chemische Energie. Es wäre besser, auf das Verheizen
von Energiespeichern (z.B. Brennstoffe) zu verzichten, so lange es auch
ohne ihre Verwendung geht. Spare beizeiten, dann hast du in der Not.
Also auch im tiefsten Winter. Der kommt nämlich gar nicht mal so
überraschend, wie uns oft beigebracht werden soll.
Post by Wecker
Technisch oder ökologisch nicht möglich bzw. wenn, dass
so teuer dass absolut unrentabel.
Wie teuer ist es denn, Brennstoffe im Tank/Bunker/Silo zu lassen statt
sie anzuzünden?
--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
Ignaz Döll
2017-07-12 14:20:45 UTC
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Raw Message
Post by Christoph Müller
Post by Wecker
Post by Christoph Müller
S...
Könnte auch passieren, dass ihnen dann Ideen wie ASTROHS kommen. Dann
ist der Zappelstrom nur noch ein Problem der Altvorderen, die mit der
Gegenwart nicht mehr klar kommen.
Komm erst mal mit der Realitaet klar und lerne rechnen.
Deine Dauerwerbesendungen fuer Deinen unausgegorenen,
praxisfernen BS nerven langsam nur noch.
ack
Warum liest du's dann überhaupt? Bist du ähnlich masochistisch veranlagt
wie "Panzerschaffer"?
Post by Wecker
China baut sehr SEHR fleißig neue Atomkraftwerke.
Du solltest dir vielleicht auch eines in den Keller stellen.
Post by Wecker
In den letzten
beiden Jahren wurden 13 neue Atomkraftwerke in China eröffnet!
Und so soll es in China bis 2030 weitergehen!
China - das glänzende Vorbild für die Welt! Also müssen wir jetzt auch
die Todesstrafe wieder einführen und umfänglich davon Gebrauch machen,
weil sie ja in China auch praktiziert so wird. Und die Meinungsfreiheit
bringen wir dann auch gleich noch um die Ecke.
Das ist der Beweis, Atomkraftfreunde wollen die Todesstrafe!
--
"also ist ein Hund eine Katze. Umgekehrt gilt das nicht unbedingt. "
Zitat Horst Leps
Robert Pecks
2017-07-12 20:53:28 UTC
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Raw Message
"Christoph Müller" schrieb am Wed, 12 Jul 2017 11:04:57 +0200 in
Post by Christoph Müller
Post by Wecker
China baut sehr SEHR fleißig neue Atomkraftwerke.
Du solltest dir vielleicht auch eines in den Keller stellen.
Mensch, Christoph,

gerade *Du* bist sonst vehement gegen Argumente "ad hominem", da
solltest Du Dir so einen Unsinn auch selbst mal verkneifen.

Abgesehen davon: *ich* würde mir einen Minireaktor allzugerne
hier in den Garten stellen: allein die finanziellen Mittel fehlen.

Ja, manchmal wäre es sicherlich vorteilhaft mit Vornamen Bill und mit
Nachnamen Gates zu heißen... ;-)
Post by Christoph Müller
China - das glänzende Vorbild für die Welt! Also müssen wir jetzt auch
die Todesstrafe wieder einführen und umfänglich davon Gebrauch machen,
Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

In wirtschaftlicher Hinsicht (und in vielen Bereichen der Technik) ist
China gerade dabei, den Rest der Welt alt aussehen zu lassen. Das
liegt aber weniger an China als an der Ignoranz dieser Tatsache bei
den anderen Nationen.

Hier ist allein Amerika unter Trump derzeit ein Hoffnungsschimmer.

Doch, das meine ich bitter ernst.
Post by Christoph Müller
Und die Meinungsfreiheit bringen wir dann auch gleich noch um die Ecke.
Dazu brauchen wir China nicht, dazu reicht uns auch ein Heiko Maas.
;->
Post by Christoph Müller
Wer mit Zappelstrom nicht klar kommt, wird im Leben auch nicht recht
klar kommen, weil nun mal ständig alles in Bewegung ist. Auf die
Realität hat man sich ganz einfach einzustellen.
Ich halte dies für einen völlig verfehlten Ansatz.

Auch wenn wir es heutzutage nicht drauf haben, einen Klimawandel in
irgendeiner Weise zu beeinflussen, auch wenn wir noch keinen
Luftverkehr auf der Basis von Antigravitation haben, auch wenn wir
noch keine Sonnerenergie via SHTR ("Sonnenwind") ernten können, wenn
wir noch keine Kernfusion, geschweige denn
Materie/Antimaterie-Reaktion gewinnbringend nutzen können - und was
der vielen Dinge mehr sind:

Wir können bereits weit mehr, als "mit der Natur irgendwie
klarkommen".

Da, *wo* wir es können, da ist es auch sinnvoll, sich nicht den
Realitäten anzupassen oder gar auszuliefern, sondern die Realitäten so
anzupassen, daß wir davon profitieren.

Um es auf den Punkt zu bringen: wenn der Meeresspiegel steigt, dann
bete ich nicht zum "großen Gott CO2", sondern dann errichte ich
Deiche. So ist das auch bei den Temperaturen: zu kalt - Heizung, zu
warm - Lüftung, zu nass - feste Unterkunft, zu trocken - Bewässerung.
All das *können* wir - und all das kostet einen Bruchteil bei
*sicherer* Wirksamkeit gegenüber dem CO2-Hokuspokus mit völlig offenem
Ausgang. Wahrscheinlich werden wir die von mir genannten Maßnahmen
*zusätzlich* benötigen, weil Hokuspokus noch nie was gebracht hat...
Post by Christoph Müller
Post by Wecker
Die Chinesen haben erkannt, dass Photovoltaik Zufallsstromanlagen
(Zappelstrom) ein dummer und teurer merkeldeutscher Irrweg ist.
Merkwürdig, dass dann ausgerechnet die Chinesen so viel in PV- und
Windnutzung investieren.
Das ist nicht merkwürdig, sondern wirtschaftliches Kalkül. Der größte
Teil wird gewinnbringend exportiert; im Verhältnis zur Größe Chinas
sind Eigeninvestitionen eher ein Feigenblatt, um vor den "Pariser
Klimagipfel-Zahlungen" der G"19" bis G"18" fefeit zu sein...

Die Chinesen sind schlau genug, den Wahn der restlichen Welt gezielt
für die Stärkung der eigenen Wirtschaft und der eigenen Macht
einzusetzen. Mein Respekt dafür.
Post by Christoph Müller
Post by Wecker
Eine Energieerzeugung,
da spricht der Fachmann... Vermutlich meinst du Stromerzeugung.
Einerseits bist Du hier zwar wieder päpstlicher als der Papst,
andererseits würdest Du Dich, wärest Du unsterblich, noch mächtig
wundern.

Kein geringerer als Albert Einstein hat den Grundstein dafür gelegt,
daß wir darauf vertrauen können in einer endlichen Zeit auch selbst
Energie *erzeugen* zu können. Er tat dies, indem er unser Universum
als *vier*dimensional beschrieb, wobei er die vierte Dimension
explizit als eine *räumliche* Dimension beschrieb. Nehmen wir den
Faktor Zeit hinzu, kommen wir auf ein Minimum von fünf Dimensionen,
mit denen wir uns "herumschlagen" müssen.

Beherrschen tun wir davon bislang allenfalls *drei*

Entsprechend der simplen Gleichung e=mc^2 verliert sich die Frage nach
der Energieerzeugung in der Herkunft der Materie in unserer Welt. Es
ist nicht vermessen, anzunehmen, daß jener vierten - uns in unserem
derzeitigen geistigen Entwicklungsstand völlig unzugänglichen -
Dimension hier künftig eine Schlüsselrolle innewohnen wird.
Post by Christoph Müller
das Leben ist hart. Wer überleben will, sollte besser versuchen, damit
klar zu kommen als sich dagegen zu stemmen.
Kaum. Er sollte versuchen, die Zusammenhänge zu verstehen - und sie
sich zunutze zu machen. So haben wir als Spezies immerhin die
Vergangenheit gemeistert. Nach Deiner Lesart liefen wie heute immer
noch vor dem Feuer davon, statt es selbst trotz seiner Risiken zu
nutzen
Post by Christoph Müller
Grundlast ist ein statistischer Begriff.
Das ist falsch. Grundlast ist derjenige Bedarf, der *IM MINIMUM* zu
*JEDER ZEIT* angefordert wird. Es ist daher mehr als legitim, jenen
Bedarf mit möglichst kostengünstigen Dauerbrennern zu decken.

Über alles, was darüber hinaus geht kann man dann reden.
Post by Christoph Müller
Ist es nicht egal, ob eine elektrische
Leistung mit vielen kleinen Anlagen oder mit einer großen zur Verfügung
gestellt wird?
Natürlich ist das nicht egal, denn die Infrastruktur für die beiden
Szenarien ist sehr unterschiedlich. Für ersteres ist die hierzulande
aufgebaute Infrastruktur weder optimiert, noch überhaupt gedacht.

Daß es - hinsichtlich dem an Sabotage grenzenden - Betreiben unserer
Netze weit jenseits ihrer Spezifikationen noch nicht zu einem Blackout
gekommen ist verdanken wir dem konsequenten Verfolgen des Stabilitäts-
und Sicherheitsgedankens jener Ingenieure, die unser existierendes
Stromnetz einst entwarfen und mit erheblichen finanziellen Mitteln zu
einem der besten der Welt erhoben.

Dennoch steigt und steigt die Zahl der erforderlichen manuellen
Eingriffe stetig an.

Muß denn sowas (einer diffusen, unwirklichen Angst - und mangeldem
technischen und/oder naturwissenschaftlichen Wissensstand geschuldet)
wirklich sein?
https://www.derwesten.de/wirtschaft/trimet-rettet-zweimal-das-deutsche-stromnetz-id9833343.html
https://www.welt.de/wirtschaft/article151108232/Eine-Milliarde-Euro-verhindert-den-Blackout.html

Schöne Grüße

Robert.
Peter Mayer
2017-07-13 06:55:37 UTC
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Raw Message
Post by Robert Pecks
In wirtschaftlicher Hinsicht (und in vielen Bereichen der Technik) ist
China gerade dabei, den Rest der Welt alt aussehen zu lassen. Das
liegt aber weniger an China als an der Ignoranz dieser Tatsache bei
den anderen Nationen.
Hier ist allein Amerika unter Trump derzeit ein Hoffnungsschimmer.
Wie kann jemand, der Fake News und postfaktische Argumente erfunden hat
und sie zur Grundlage seines Handelns macht, ein Hoffnungsschimmer sein,
wenn es zm technischen Fortschritt geht, wo es nur auf wissenschaftlich
bewiesene Fakten ankommt.
Post by Robert Pecks
Post by Christoph Müller
Post by Wecker
Eine Energieerzeugung,
da spricht der Fachmann... Vermutlich meinst du Stromerzeugung.
Einerseits bist Du hier zwar wieder päpstlicher als der Papst,
andererseits würdest Du Dich, wärest Du unsterblich, noch mächtig
wundern.
Kein geringerer als Albert Einstein hat den Grundstein dafür gelegt,
daß wir darauf vertrauen können in einer endlichen Zeit auch selbst
Energie *erzeugen* zu können.
Einstein würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüßte, dass Du ihm
unterstellst, den Grundstein dafür gelegt zu haben, den
Energieerhaltungssatz abzuschaffen.
Post by Robert Pecks
Er tat dies, indem er unser Universum
als *vier*dimensional beschrieb, wobei er die vierte Dimension
explizit als eine *räumliche* Dimension beschrieb.
Einstein hat keine 4te Raumdimension eingeführt.
Post by Robert Pecks
Nehmen wir den
Faktor Zeit hinzu, kommen wir auf ein Minimum von fünf Dimensionen,
mit denen wir uns "herumschlagen" müssen.
Einsteins Raumzeit umfasst 4 Dimensionen, nicht 5
Post by Robert Pecks
Beherrschen tun wir davon bislang allenfalls *drei*
Entsprechend der simplen Gleichung e=mc^2 verliert sich die Frage nach
der Energieerzeugung in der Herkunft der Materie in unserer Welt. Es
ist nicht vermessen, anzunehmen, daß jener vierten - uns in unserem
derzeitigen geistigen Entwicklungsstand völlig unzugänglichen -
Dimension hier künftig eine Schlüsselrolle innewohnen wird.
Es *ist* vermessen, das anzunehmen.
Post by Robert Pecks
Post by Christoph Müller
Grundlast ist ein statistischer Begriff.
Das ist falsch. Grundlast ist derjenige Bedarf, der *IM MINIMUM* zu
*JEDER ZEIT* angefordert wird. Es ist daher mehr als legitim, jenen
Bedarf mit möglichst kostengünstigen Dauerbrennern zu decken.
Es ist legitim, Grundlast mit möglichst kostengünstigen Kraftwerken zu
erzeugen. Das sind zur Zeit die konventionellen Kraftwerke. Eine davon
unabhängige, grundsätzliche Festlegung auf "Dauerbrenner" wäre rein
ideologisch begründet.
Post by Robert Pecks
Post by Christoph Müller
Ist es nicht egal, ob eine elektrische
Leistung mit vielen kleinen Anlagen oder mit einer großen zur Verfügung
gestellt wird?
Natürlich ist das nicht egal, denn die Infrastruktur für die beiden
Szenarien ist sehr unterschiedlich. Für ersteres ist die hierzulande
aufgebaute Infrastruktur weder optimiert, noch überhaupt gedacht.
Infrastruktur kann umgebaut werden. Das bedeutet zusätzliche Kosten, ist
aber ein Optimierungsproblem und nicht unveränderbar. Die Gesamtkosten
sind der entscheidende Faktor, nicht die Einzelkosten.
Post by Robert Pecks
Daß es - hinsichtlich dem an Sabotage grenzenden - Betreiben unserer
Netze weit jenseits ihrer Spezifikationen
Unsere Netze werden derzeit nicht weit jenseits ihrer Spezifikationen
betrieben. Du übertreibst fürchterlich.
Post by Robert Pecks
noch nicht zu einem Blackout
gekommen ist verdanken wir dem konsequenten Verfolgen des Stabilitäts-
und Sicherheitsgedankens jener Ingenieure, die unser existierendes
Stromnetz einst entwarfen und mit erheblichen finanziellen Mitteln zu
einem der besten der Welt erhoben.
Dennoch steigt und steigt die Zahl der erforderlichen manuellen
Eingriffe stetig an.
Richtig. Das ist derzeit ein Nachteil der vielen dezentralen Anlagen.
Aber daran, dass unsere Netze trotzdem nicht zusammenbrechen, siehst Du,
dass sie eben nicht weit jenseits ihrer Spezifikationen betrieben werden.

Gruß Peter
Robert Pecks
2017-07-14 21:35:12 UTC
Antworten
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Raw Message
"Peter Mayer" schrieb am Thu, 13 Jul 2017 08:55:37 +0200 in
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Hier ist allein Amerika unter Trump derzeit ein Hoffnungsschimmer.
Wie kann jemand, der Fake News und postfaktische Argumente erfunden hat
und sie zur Grundlage seines Handelns macht, ein Hoffnungsschimmer sein,
wenn es zm technischen Fortschritt geht, wo es nur auf wissenschaftlich
bewiesene Fakten ankommt.
Autsch.
Wie kann man in einem einzigen Satz so massiv danebenliegen?

FakeNews wurden nicht in Amerika erfunden, sondern hierzulande; sie
wurden nur nicht gleich so genannt. Man denke beispielhaft mal an die
berüchtigte Silvesternacht 15/16. Da war Trump definitv noch nicht im
Amt. Es ist aber beileibe nicht das einzige und auch nicht das älteste
Beispiel.

Andererseits ist "Bewiesene Fakten" hinsichtlich des Klimawandels zu
behaupten definitv "FakeNews" - und das ist auch schon länger her als
Herr Trump Präsident ist.
Post by Peter Mayer
Einstein würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüßte, dass Du ihm
unterstellst, den Grundstein dafür gelegt zu haben, den
Energieerhaltungssatz abzuschaffen.
Kaum.

Denn meine Einlassungen haben mit dem Energieerhaltungsgesetz ungefähr
genausoviel zu tun, wie Heiko Maas mit Meinungsfreiheit, nämlich gar
nichts.
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Er tat dies, indem er unser Universum
als *vier*dimensional beschrieb, wobei er die vierte Dimension
explizit als eine *räumliche* Dimension beschrieb.
Einstein hat keine 4te Raumdimension eingeführt.
Aha. Woher nimmst Du diese außergewöhnliche Erkenntnis?

https://de.wikipedia.org/wiki/Raumzeit#Raumzeit-Kr.C3.BCmmung

Wenn sich unser 3-dimensionales Kontinuum *in einer vierten Dimension
krümmt*, dann sollte sie wohl auch existieren, oder?

Das hat mit der Zeit - neben einer korrelierenden Beziehung - nichts
zu tun.
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Nehmen wir den
Faktor Zeit hinzu, kommen wir auf ein Minimum von fünf Dimensionen,
mit denen wir uns "herumschlagen" müssen.
Einsteins Raumzeit umfasst 4 Dimensionen, nicht 5
Ich habe mir hier einfach erlaubt, die "Zeit" als Folge ihrer
Beziehung zur "Raumzeit" als eigene Dimension aufzufassen. Man kann
über diese Auffassung selbstverständlich streiten...
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Beherrschen tun wir davon bislang allenfalls *drei*
Entsprechend der simplen Gleichung e=mc^2 verliert sich die Frage nach
der Energieerzeugung in der Herkunft der Materie in unserer Welt. Es
ist nicht vermessen, anzunehmen, daß jener vierten - uns in unserem
derzeitigen geistigen Entwicklungsstand völlig unzugänglichen -
Dimension hier künftig eine Schlüsselrolle innewohnen wird.
Es *ist* vermessen, das anzunehmen.
*Wenn* Masse eine extrem kompakte Form von Energie in unserem
Universum darstellt, dann ist die *Herkunft* dieser Masse sehr wohl
eine relevante Angelegenheit beim Thema Energie*erzeugung*.

Kann ich zusätzliche Masse in unser Universum einbringen, dann kann
ich *definitiv* auch zusätzliche Energie bereitstellen, also
"erzeugen".

Woher? kommt die Materie hierzuuniversum? ;-)

Wir kennen einige Naturgesetze, aber beileibe nicht alle;
wahrscheinlich nicht einmal einen Bruchteil selbiger.

Wie kam es zum Urknall - und wo kam die Materie her?

Wir stoßen hier nicht an die Grenzen der Naturgesetze, sondern an
diejenigen des Fassungsvermögens unseres Gehirns zum aktuellen
Entwicklungsstand.

Nein, es ist *nicht* vermessen, anzunehmen, daß dort ein Zusammenhang
besteht, wo naturgemäß unsere Vorstellungskraft an ihre Grenzen stößt.
Post by Peter Mayer
Es ist legitim, Grundlast mit möglichst kostengünstigen Kraftwerken zu
erzeugen. Das sind zur Zeit die konventionellen Kraftwerke. Eine davon
unabhängige, grundsätzliche Festlegung auf "Dauerbrenner" wäre rein
ideologisch begründet.
"Grundlast" und "Dauerbrenner" sind in gewisser Weise synonym. Wenn
ich Grundlast möglichst kostengünstig zur Verfügung stellen will, dann
verwende ich zu deren Produktion entsprechend billig produzierende
Kraftwerke.

Nun liegt es aber in der Natur der Sache, daß selbige nur dann billig
produzieren können, wenn sie *dauernd* produzieren.

Das hat nichts mir Ideologie, sondern vielmehr mit Wirtschaftlichkeit
zu tun.
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Natürlich ist das nicht egal, denn die Infrastruktur für die beiden
Szenarien ist sehr unterschiedlich. Für ersteres ist die hierzulande
aufgebaute Infrastruktur weder optimiert, noch überhaupt gedacht.
Infrastruktur kann umgebaut werden.
Das kostet. Und das sollte man *dann* tun, wenn ein entsprechender
Nutzen dem gegenübersteht. Dies ist aktuell nicht der Fall.
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Daß es - hinsichtlich dem an Sabotage grenzenden - Betreiben unserer
Netze weit jenseits ihrer Spezifikationen
Unsere Netze werden derzeit nicht weit jenseits ihrer Spezifikationen
betrieben. Du übertreibst fürchterlich.
Aha.
Anderer Ansicht: die Bundesnetzagentur.
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/Netz_Systemsicherheit/Netz_Systemsicherheit_node.html#doc266942bodyText1
Post by Peter Mayer
Richtig. Das ist derzeit ein Nachteil der vielen dezentralen Anlagen.
Aber daran, dass unsere Netze trotzdem nicht zusammenbrechen, siehst Du,
dass sie eben nicht weit jenseits ihrer Spezifikationen betrieben werden.
Wenn ich mit meinem Kfz permanent Höchstgeschwindigkeit (aka Vollgas)
fahre, dann werde ich Einbußen hinsichtlich der Lebensdauer des Motors
hinnehmen müssen, es sei denn ich greife zu finanziellen Mitteln und
tausche kontinuierlich verschleißtechnische Teile aus.

Beim Kfz ist das mein Bier, beim Netz zahlen wir alle für ein derart
unvernünftiges Verhalten. Die "manuellen Eingriffe" findest Du auf
Deiner Stromrechnung widergespiegelt unter dem Begriff "Netzentgelte"
- und die steigen kontinuierlich an - ohne jede sinnvolle
Notwendigkeit.

Schöne Grüße

Robert.
Gernot Griese
2017-07-14 22:52:59 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Robert Pecks
"Peter Mayer" schrieb am Thu, 13 Jul 2017 08:55:37 +0200 in
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Hier ist allein Amerika unter Trump derzeit ein Hoffnungsschimmer.
Wie kann jemand, der Fake News und postfaktische Argumente erfunden hat
und sie zur Grundlage seines Handelns macht, ein Hoffnungsschimmer sein,
wenn es zm technischen Fortschritt geht, wo es nur auf wissenschaftlich
bewiesene Fakten ankommt.
Autsch.
Wie kann man in einem einzigen Satz so massiv danebenliegen?
FakeNews wurden nicht in Amerika erfunden, sondern hierzulande; sie
wurden nur nicht gleich so genannt. Man denke beispielhaft mal an die
berüchtigte Silvesternacht 15/16. Da war Trump definitv noch nicht im
Amt. Es ist aber beileibe nicht das einzige und auch nicht das älteste
Beispiel.
Andererseits ist "Bewiesene Fakten" hinsichtlich des Klimawandels zu
behaupten definitv "FakeNews" - und das ist auch schon länger her als
Herr Trump Präsident ist.
Dann ist ja alles wieder gut, denn dieses "FakeNews" stammen definitiv
aus den USA.
Post by Robert Pecks
Post by Peter Mayer
Einstein würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüßte, dass Du ihm
unterstellst, den Grundstein dafür gelegt zu haben, den
Energieerhaltungssatz abzuschaffen.
Kaum.
Denn meine Einlassungen haben mit dem Energieerhaltungsgesetz ungefähr
genausoviel zu tun, wie Heiko Maas mit Meinungsfreiheit, nämlich gar
nichts.
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Er tat dies, indem er unser Universum
als *vier*dimensional beschrieb, wobei er die vierte Dimension
explizit als eine *räumliche* Dimension beschrieb.
Einstein hat keine 4te Raumdimension eingeführt.
Aha. Woher nimmst Du diese außergewöhnliche Erkenntnis?
https://de.wikipedia.org/wiki/Raumzeit#Raumzeit-Kr.C3.BCmmung
Wenn sich unser 3-dimensionales Kontinuum *in einer vierten Dimension
krümmt*, dann sollte sie wohl auch existieren, oder?
Nicht der 3-dimensionale Raum krümmt sich irgendwohin, sondern die
4-dimensionale Raumzeit.
Post by Robert Pecks
Das hat mit der Zeit - neben einer korrelierenden Beziehung - nichts
zu tun.
Die vierte Dimension ist die Zeit, genauer gesagt das Produkt aus Zeit
und Lichtgeschwindigkeit. Diese Idee stammt übrigens nicht von Einstein
sondern von Minkowski, weshalb man die vierdimenstionale Raumzeit auch
den Minkowski-Raum nennt.
Post by Robert Pecks
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Nehmen wir den
Faktor Zeit hinzu, kommen wir auf ein Minimum von fünf Dimensionen,
mit denen wir uns "herumschlagen" müssen.
Einsteins Raumzeit umfasst 4 Dimensionen, nicht 5
Ich habe mir hier einfach erlaubt, die "Zeit" als Folge ihrer
Beziehung zur "Raumzeit" als eigene Dimension aufzufassen. Man kann
über diese Auffassung selbstverständlich streiten...
Da gibt es nichts zu streiten. Die Raumzeit bzw. der Minkowski-Raum ist
vierdimensional-
Post by Robert Pecks
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Beherrschen tun wir davon bislang allenfalls *drei*
Entsprechend der simplen Gleichung e=mc^2 verliert sich die Frage nach
der Energieerzeugung in der Herkunft der Materie in unserer Welt. Es
ist nicht vermessen, anzunehmen, daß jener vierten - uns in unserem
derzeitigen geistigen Entwicklungsstand völlig unzugänglichen -
Dimension hier künftig eine Schlüsselrolle innewohnen wird.
Es *ist* vermessen, das anzunehmen.
*Wenn* Masse eine extrem kompakte Form von Energie in unserem
Universum darstellt, dann ist die *Herkunft* dieser Masse sehr wohl
eine relevante Angelegenheit beim Thema Energie*erzeugung*.
Masse ist keine kompakte Form von Energie sondern Masse und Energie sind
äquivalent.
Post by Robert Pecks
Kann ich zusätzliche Masse in unser Universum einbringen, dann kann
ich *definitiv* auch zusätzliche Energie bereitstellen, also
"erzeugen".
Du kannst aber nichts von außen hereinbringen, weil es kein außen gibt.
Post by Robert Pecks
Woher? kommt die Materie hierzuuniversum? ;-)
Die Energie ist mit dem Universum zusammen entstanden. Mit der
Ausdehnung des Universums sank die Energiedichte, wodurch sich die heute
bekannten Elementarteilchen bilden konnten.
Post by Robert Pecks
Wir kennen einige Naturgesetze, aber beileibe nicht alle;
wahrscheinlich nicht einmal einen Bruchteil selbiger.
Wie kam es zum Urknall
Die Antwort darauf liegt außerhalb von Raum und Zeit.

- und wo kam die Materie her?
Aus der Energie.
Post by Robert Pecks
Wir stoßen hier nicht an die Grenzen der Naturgesetze, sondern an
diejenigen des Fassungsvermögens unseres Gehirns zum aktuellen
Entwicklungsstand.
Das ist falsch. Unsere Naturgesetze gibt es erst seit dem Urknall. Es
gab kein davor, weil auch die Zeit erst mit dem Urknall entstand.
Post by Robert Pecks
Nein, es ist *nicht* vermessen, anzunehmen, daß dort ein Zusammenhang
besteht, wo naturgemäß unsere Vorstellungskraft an ihre Grenzen stößt.
Wissenschaft hat nichts mit Vorstellungskraft zu tun. Sie beruht auf
Beobachtungen und Messungen zwischen denen mathematische Zusammenhänge
hergestellt werden. Die Mathematik hat auch keine Probleme mit
höherdimensionalen Räumen, unabhängig davon, ob man sich diese irgendwie
vorstellen kann.
Post by Robert Pecks
Post by Peter Mayer
Es ist legitim, Grundlast mit möglichst kostengünstigen Kraftwerken zu
erzeugen. Das sind zur Zeit die konventionellen Kraftwerke. Eine davon
unabhängige, grundsätzliche Festlegung auf "Dauerbrenner" wäre rein
ideologisch begründet.
"Grundlast" und "Dauerbrenner" sind in gewisser Weise synonym. Wenn
ich Grundlast möglichst kostengünstig zur Verfügung stellen will, dann
verwende ich zu deren Produktion entsprechend billig produzierende
Kraftwerke.
Und kein Naturgesetz schreibt vor, dass dies immer die gleichen
Kraftwerke sein müssen.
Post by Robert Pecks
Nun liegt es aber in der Natur der Sache, daß selbige nur dann billig
produzieren können, wenn sie *dauernd* produzieren.
Durchaus nicht. Was zählt, sind die Gesamtkosten.
Post by Robert Pecks
Das hat nichts mir Ideologie, sondern vielmehr mit Wirtschaftlichkeit
zu tun.
Wobei man auch dabei mit den Gesamtkosten rechnen muss, auch mit denen,
die implizit vom Staat bzw. den Bürgern getragen werden müssen.
Post by Robert Pecks
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Natürlich ist das nicht egal, denn die Infrastruktur für die beiden
Szenarien ist sehr unterschiedlich. Für ersteres ist die hierzulande
aufgebaute Infrastruktur weder optimiert, noch überhaupt gedacht.
Infrastruktur kann umgebaut werden.
Das kostet. Und das sollte man *dann* tun, wenn ein entsprechender
Nutzen dem gegenübersteht. Dies ist aktuell nicht der Fall.
Das wiederum ist eine ideologische Aussage.
Post by Robert Pecks
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Daß es - hinsichtlich dem an Sabotage grenzenden - Betreiben unserer
Netze weit jenseits ihrer Spezifikationen
Unsere Netze werden derzeit nicht weit jenseits ihrer Spezifikationen
betrieben. Du übertreibst fürchterlich.
Aha.
Anderer Ansicht: die Bundesnetzagentur.
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/Netz_Systemsicherheit/Netz_Systemsicherheit_node.html#doc266942bodyText1
Wo steht dort etwas von Überschreitungen von Spezifikationen?
Post by Robert Pecks
Post by Peter Mayer
Richtig. Das ist derzeit ein Nachteil der vielen dezentralen Anlagen.
Aber daran, dass unsere Netze trotzdem nicht zusammenbrechen, siehst Du,
dass sie eben nicht weit jenseits ihrer Spezifikationen betrieben werden.
Wenn ich mit meinem Kfz permanent Höchstgeschwindigkeit (aka Vollgas)
fahre, dann werde ich Einbußen hinsichtlich der Lebensdauer des Motors
hinnehmen müssen, es sei denn ich greife zu finanziellen Mitteln und
tausche kontinuierlich verschleißtechnische Teile aus.
Was das jetzt mit dem Stromnetz zu tun haben soll, weisst vermutlich nur
du. Da entstehen keine Kosten durch den Austausch von Verschleissteilen,
sondern dadurch, dass man manchen Erzeugern mit Gewalt den Bleifuß vom
Gaspedal ziehen muss.
Post by Robert Pecks
Beim Kfz ist das mein Bier, beim Netz zahlen wir alle für ein derart
unvernünftiges Verhalten. Die "manuellen Eingriffe" findest Du auf
Deiner Stromrechnung widergespiegelt unter dem Begriff "Netzentgelte"
- und die steigen kontinuierlich an - ohne jede sinnvolle
Notwendigkeit.
Die Eingriffe sind nötig, weil einerseits beim Stromhandel keine
Rücksicht auf die verfügbaren Leitungen genommen wird und andererseits
der Ausbau der Leitungen sinnlos verzögert wird. Ein Teil der
Netzentgelte wandert dabei übrigens ausgerechnet zu den Stromerzeugern,
die durch die Unflexibilität ihrer Braunkohlekraftwerke maßgeblich für
die Probleme verantwortlich sind.

Gernot
--
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.
Ole Jansen
2017-07-17 05:58:19 UTC
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Permalink
Raw Message
Post by Gernot Griese
Ein Teil der
Netzentgelte wandert dabei übrigens ausgerechnet zu den Stromerzeugern,
die durch die Unflexibilität ihrer Braunkohlekraftwerke maßgeblich für
die Probleme verantwortlich sind.
Genau. Die sollen endlich damit aufhören das Netz 24h am Tag
so rücksichtslos mit ihrem Billigstrom vollzupumpen!

O.J.
Carsten Thumulla
2017-07-15 05:37:16 UTC
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Raw Message
Post by Robert Pecks
"Peter Mayer" schrieb am Thu, 13 Jul 2017 08:55:37 +0200 in
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Hier ist allein Amerika unter Trump derzeit ein Hoffnungsschimmer.
Wie kann jemand, der Fake News und postfaktische Argumente erfunden hat
und sie zur Grundlage seines Handelns macht, ein Hoffnungsschimmer sein,
wenn es zm technischen Fortschritt geht, wo es nur auf wissenschaftlich
bewiesene Fakten ankommt.
Autsch.
Wie kann man in einem einzigen Satz so massiv danebenliegen?
Ja, es ist wirklich schlimm!
Desinformation entstand, als Sensoren da waren und Sender entstanden,
die diesen Sensoren etwas zusandten. Desinformation ist also schon sehr alt.
Post by Robert Pecks
FakeNews wurden nicht in Amerika erfunden, sondern hierzulande; sie
wurden nur nicht gleich so genannt. Man denke beispielhaft mal an die
berüchtigte Silvesternacht 15/16. Da war Trump definitv noch nicht im
Amt. Es ist aber beileibe nicht das einzige und auch nicht das älteste
Beispiel.
CNN hat die erfunden:
<http://thumulla.com/home/was_haben_wir_in_der_letzten_zeit_ueber_gefaelschte_nachrichten_gelernt_.html>
Post by Robert Pecks
Andererseits ist "Bewiesene Fakten" hinsichtlich des Klimawandels zu
behaupten definitv "FakeNews" - und das ist auch schon länger her als
Herr Trump Präsident ist.
Stimmt, hier lügt die ganze Gesellschaft um die Wette. Jeglicher
kritischer Verstand ist ausgeschaltet. Es sind die gleichen, die sich an
der Dummheit des Mittelalters ergötzen.
Post by Robert Pecks
Post by Peter Mayer
Einstein würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüßte, dass Du ihm
unterstellst, den Grundstein dafür gelegt zu haben, den
Energieerhaltungssatz abzuschaffen.
???


Carsten
--
Wer rettet die Retter?
Peter Mayer
2017-07-15 17:51:47 UTC
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Raw Message
Am 14.07.2017 um 23:35 schrieb Robert Pecks:

Vieles hat ja schon Gernot Griese beantwortet, das kann ich weglassen,
da ich mit ihm hier weitgehend übereinstimme. Deshalb nur noch einige
Zusatzbemerkungen
Post by Robert Pecks
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Hier ist allein Amerika unter Trump derzeit ein Hoffnungsschimmer.
Wie kann jemand, der Fake News und postfaktische Argumente erfunden hat
und sie zur Grundlage seines Handelns macht, ein Hoffnungsschimmer sein,
wenn es zm technischen Fortschritt geht, wo es nur auf wissenschaftlich
bewiesene Fakten ankommt.
Autsch.
Wie kann man in einem einzigen Satz so massiv danebenliegen?
FakeNews wurden nicht in Amerika erfunden, sondern hierzulande; sie
wurden nur nicht gleich so genannt. Man denke beispielhaft mal an die
berüchtigte Silvesternacht 15/16. Da war Trump definitv noch nicht im
Amt. Es ist aber beileibe nicht das einzige und auch nicht das älteste
Beispiel.
Es geht nicht um einzelne Vertuschungsversuche und Falschaussage von
Regierungen oder Behörden, es geht um das systematische und beständige
Einsetzen von Fake News als Mittel der Politikführung
Post by Robert Pecks
Andererseits ist "Bewiesene Fakten" hinsichtlich des Klimawandels zu
behaupten definitv "FakeNews" - und das ist auch schon länger her als
Herr Trump Präsident ist.
Es gibt hinsichtlich eines Klimawandels viele bewiesene Fakten. Du hast
vor kurzem einen Link mit vielen wissenschaftlichen Artikeln zum
Klimawandel geliefert. Nicht die große allumfassende Theorie sondern
viele wissenschaftliche Einzelbeiträge, die helfen können, das Klima und
seine Veränderungen besser zu verstehen. Was macht aber Trump? Er kürzt
die Mittel für solche Forschungen, er verhindert also wissenschaftliches
Arbeiten, er erteilt seiner Fachbehörde einen Maulkorn, sprich Zensur
und er wechselt den Leiter der Behörde aus, nicht weil er
wissenschaftlich schlecht gewesen wäre, sondern weil er nicht Trumps
Überzeugung teilt. Das ist klassisches postfaktisches Handeln.
Post by Robert Pecks
Post by Peter Mayer
Einstein würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüßte, dass Du ihm
unterstellst, den Grundstein dafür gelegt zu haben, den
Energieerhaltungssatz abzuschaffen.
Kaum.
Denn meine Einlassungen haben mit dem Energieerhaltungsgesetz ungefähr
genausoviel zu tun, wie Heiko Maas mit Meinungsfreiheit, nämlich gar
nichts.
Du meinst, weil Du den Energieerhaltungssatz umgehst, indem Du sagst,
unser Universum ist kein abgeschlossenes System und nur in diesem würde
der Energieerhaltungssatz gelten? Das kenne ich ansonsten so nur von den
Verfechtern der "freien Energie" und deren Ideen widersprechen auch den
Naturgesetzen.
Post by Robert Pecks
Post by Peter Mayer
Es ist legitim, Grundlast mit möglichst kostengünstigen Kraftwerken zu
erzeugen. Das sind zur Zeit die konventionellen Kraftwerke. Eine davon
unabhängige, grundsätzliche Festlegung auf "Dauerbrenner" wäre rein
ideologisch begründet.
"Grundlast" und "Dauerbrenner" sind in gewisser Weise synonym. Wenn
ich Grundlast möglichst kostengünstig zur Verfügung stellen will, dann
verwende ich zu deren Produktion entsprechend billig produzierende
Kraftwerke.
Nun liegt es aber in der Natur der Sache, daß selbige nur dann billig
produzieren können, wenn sie *dauernd* produzieren.
Das liegt nicht in der Natur der Sache. Das ist mit den derzeitigen
Kraftwerken so. Es gibt keinen naturwissenschaftlichen Grund, dass es
nicht irgendwann anders sein könnte.
Post by Robert Pecks
Das hat nichts mir Ideologie, sondern vielmehr mit Wirtschaftlichkeit
zu tun.
Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus den derzeit vorhandenen
Gegebenheiten. Die können sich aber ändern und dann kann sich auch die
Wirtschaftlichkeit ändern. Das hatten wir in der Vergangenheit mehrfach.
So wie Du formulierst, klingt es als ob das auf alle Ewigkeiten
festgeschrieben sei. Das ist nicht richtig. Das kann sein, muss es aber
nicht. Es ist sehr, sehr viel wahrscheinlcher, dass es billige
diskontinuierliche Kraftwerke geben könnte, als dass es einen Raum
außerhalb unseres Raumes geben könnte (Wahrscheinlichkeit Null) aus dem
Materie in unseren Raum gelangen könnte.
Post by Robert Pecks
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Natürlich ist das nicht egal, denn die Infrastruktur für die beiden
Szenarien ist sehr unterschiedlich. Für ersteres ist die hierzulande
aufgebaute Infrastruktur weder optimiert, noch überhaupt gedacht.
Infrastruktur kann umgebaut werden.
Das kostet. Und das sollte man *dann* tun, wenn ein entsprechender
Nutzen dem gegenübersteht. Dies ist aktuell nicht der Fall.
Wie ich schon schrieb, die Gesamtkosten, also Kosten von Erzeugung und
Verteilung sind entscheidend. Aktuell sehe ich in einem Umbau auch
keinen Vorteil, in der derzeit durchgeführten Verstärkung schon.

Gruß Peter
Carsten Thumulla
2017-07-16 08:56:17 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Andererseits ist "Bewiesene Fakten" hinsichtlich des Klimawandels
zu behaupten definitv "FakeNews" - und das ist auch schon länger
her als Herr Trump Präsident ist.
<http://thumulla.com/home/was_haben_wir_in_der_letzten_zeit_ueber_gefaelschte_nachrichten_gelernt_.html>
Post by Peter Mayer
Es gibt hinsichtlich eines Klimawandels viele bewiesene Fakten.
Nein, massenhaft Fälschungen!
Post by Peter Mayer
Du hast vor kurzem einen Link mit vielen wissenschaftlichen Artikeln
zum Klimawandel geliefert.
Dummes Zeug!
Post by Peter Mayer
Nicht die große allumfassende Theorie sondern viele wissenschaftliche
Einzelbeiträge, die helfen können, das Klima und seine Veränderungen
besser zu verstehen.
Diese angebliche Theorie ist maximal eine Idiotenhypothese, die ständig
falsch wiedergegeben wird LIES DIE ORIGINALE, die gibt es auch deutsch.
Post by Peter Mayer
Was macht aber Trump?
Das richtige!
Post by Peter Mayer
Er kürzt die Mittel für solche Forschungen,
Das sind keine Forschungen, das ist pure Abzocke, der Politik in den
Arsch kriechen!
Post by Peter Mayer
er verhindert also wissenschaftliches Arbeiten,
Das sind keine wissenschaftlichen Arbeiten, BEGREIFE DAS ENDLICH!
Post by Peter Mayer
er erteilt seiner Fachbehörde einen Maulkorn, sprich Zensur
Du hast 'ne Meise! Zensur ist das verschweigen wirklicher Forschungsarbeiten
Post by Peter Mayer
und er wechselt den Leiter der Behörde aus, nicht weil er
wissenschaftlich schlecht gewesen wäre, sondern weil er nicht Trumps
Überzeugung teilt. Das ist klassisches postfaktisches Handeln.
Weil der ein Sausack ist!


Wenn Du wirklich nachdenken willst, dann kläre die letzte Frage:
<http://thumulla.com/home/ein_gedankenexperiment_zum_klima_auf_der_erde.html>


Carsten
--
[Rinder-Plazenta in Kapselform ohne Effekt]
"Warum teure Steaks kaufen oder regelmäßig Salami aufs Brot? Mediziner
verfütterten probehalber Frauen nach der Entbindung 20 Tage lang die
Nachgeburt von Biorindern in Kapselform. Doch ohne Effekt. Das Placebo
war so wirkungslos wie der Bio-Mutterkuchen.
Wir brauchen uns bei diesem Thema nicht zu zieren, bereits 1988 hat eine
bekannte Moderatorin des WDR, Carmen Thomas, das Trinken von Urin
popularisiert. Zahlreiche Me-too-Autoren, oder besser
Pee-too-Journalisten haben das Thema bis zur Neige ausgekostet.
Naturheilmediziner wie Heilpraktiker empfahlen Pipi strullfrisch oder
gereift als Elixier des ewigen Lebens."
Udo Pollmer
Peter Mayer
2017-07-17 08:01:04 UTC
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Raw Message
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Du hast vor kurzem einen Link mit vielen wissenschaftlichen Artikeln
zum Klimawandel geliefert.
Dummes Zeug!
Dazu musst Du Dich mit Robert Pecks auseinander setzen. Die Links waren
von ihm und stammen von einer Klimaskeptiker Seite. Wenn Du der Meinung
bist, dass die Klimaskeptiker nur dummes Zeug schreiben, soll es mir
recht sein.
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Was macht aber Trump?
Das richtige!
Post by Peter Mayer
Er kürzt die Mittel für solche Forschungen,
Das sind keine Forschungen, das ist pure Abzocke, der Politik in den
Arsch kriechen!
Das Unterdrücken von Forschung ist immer auch Ausdruck der Angst der
Machthaber, es könnte das Falsche herauskommen.
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
er verhindert also wissenschaftliches Arbeiten,
Das sind keine wissenschaftlichen Arbeiten, BEGREIFE DAS ENDLICH!
Sagt wer?
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
er erteilt seiner Fachbehörde einen Maulkorn, sprich Zensur
Du hast 'ne Meise! Zensur ist das verschweigen wirklicher Forschungsarbeiten
Du bist doch der Zensurpapst im Usenet. Hast Du plötzlich eine neue
Carstensche Definition von Zensur? Das Unterdrücken von Meinungen, die
der Thumullaschen Auffassung widersprechen, ist keine Zensur?
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
und er wechselt den Leiter der Behörde aus, nicht weil er
wissenschaftlich schlecht gewesen wäre, sondern weil er nicht Trumps
Überzeugung teilt. Das ist klassisches postfaktisches Handeln.
Weil der ein Sausack ist!
Und das ist er, weil er eine falsche Meinung hat? Gib Putin oder Erdogan
die Hand.
Post by Carsten Thumulla
<http://thumulla.com/home/ein_gedankenexperiment_zum_klima_auf_der_erde.html>
Da gibt es keine letzte Frage. Da gibt es viel Unausgegorenes. Es lohnt
sich nicht auf alles Falsche einzugehen, weil das Wichtigste völlig
fehlt, nämlich die quantitative Beschreibung der "Strahlungsaktivität",
wie Du das nennst. Nach Deinem Modell schaltest Du diese
Strahlungsaktivität ein und dann strahlt das Gas Energie ab. Wie es das
genau macht, was die Ursachen dafür sind, fehlt in Deiner Beschreibung.
Nach Deiner Beschreibung sieht es aus, als ob alle Gase immer das
gleiche kontinuierliche Spektrum, sogar unabhängig von der Temperatur
abstrahlen würde. Nach Deinem Modell wäre die Temperatur bei einer
Edelgasatmospäre genau so hoch wie bei einer Wassergasatmosphäre oder
jeder anderen Atmosphäre. Dass diese Vorstellungen falsch sind, wissen
die Physiker seit mehr als 100 Jahren. Deshalb funktioniert Deine
Widerlegung in diesem Gedankenexperiment nicht.
Eine Sache würde mich trotzdem noch interessieren. Wie kommst Du darauf,
dass ohne "strahlungsaktive" Gase die Temperatur im Tal des Todes so
hoch wäre wie mit sie mit strahlungsaktiven Gasen ist? Also warum steht
dort bei Dir 55° C und nicht +100 oder -20°C?

Gruß Peter
Carsten Thumulla
2017-07-17 16:35:40 UTC
Antworten
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Raw Message
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Du hast vor kurzem einen Link mit vielen wissenschaftlichen Artikeln
zum Klimawandel geliefert.
Dummes Zeug!
Dazu musst Du Dich mit Robert Pecks auseinander setzen. Die Links waren
von ihm und stammen von einer Klimaskeptiker Seite. Wenn Du der Meinung
bist, dass die Klimaskeptiker nur dummes Zeug schreiben, soll es mir
recht sein.
Klimawandel(durch CO2) ist dummes Zeug. Das solltest Du doch langsam
begriffen haben.
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Was macht aber Trump?
Das richtige!
Post by Peter Mayer
Er kürzt die Mittel für solche Forschungen,
Das sind keine Forschungen, das ist pure Abzocke, der Politik in den
Arsch kriechen!
Das Unterdrücken von Forschung ist immer auch Ausdruck der Angst der
Machthaber, es könnte das Falsche herauskommen.
Genau!
Und die Hetze gegen Forscher ist genau das.
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
er verhindert also wissenschaftliches Arbeiten,
Das sind keine wissenschaftlichen Arbeiten, BEGREIFE DAS ENDLICH!
Sagt wer?
Ich
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
er erteilt seiner Fachbehörde einen Maulkorn, sprich Zensur
Du hast 'ne Meise! Zensur ist das verschweigen wirklicher
Forschungsarbeiten
Du bist doch der Zensurpapst im Usenet. Hast Du plötzlich eine neue
Carstensche Definition von Zensur? Das Unterdrücken von Meinungen, die
der Thumullaschen Auffassung widersprechen, ist keine Zensur?
Willst Du nicht begreifen, daß das Vorgehen gegen richtige Klimaforscher
Zensur ist? Suche nach Swensmark.
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
und er wechselt den Leiter der Behörde aus, nicht weil er
wissenschaftlich schlecht gewesen wäre, sondern weil er nicht Trumps
Überzeugung teilt. Das ist klassisches postfaktisches Handeln.
Weil der ein Sausack ist!
Und das ist er, weil er eine falsche Meinung hat? Gib Putin oder Erdogan
die Hand.
Warum hat er ihn ausgewechselt?
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
<http://thumulla.com/home/ein_gedankenexperiment_zum_klima_auf_der_erde.html>
Da gibt es keine letzte Frage.
Einfach zählen
Post by Peter Mayer
Da gibt es viel Unausgegorenes.
Du mußt es ja wissen.
Post by Peter Mayer
Es lohnt
sich nicht auf alles Falsche einzugehen, weil das Wichtigste völlig
fehlt, nämlich die quantitative Beschreibung der "Strahlungsaktivität",
wie Du das nennst.
Nein.

Wie wird der Planet die Wärme los?
Post by Peter Mayer
Nach Deinem Modell schaltest Du diese
Strahlungsaktivität ein und dann strahlt das Gas Energie ab.
So ist es.
Post by Peter Mayer
Wie es das
genau macht, was die Ursachen dafür sind, fehlt in Deiner Beschreibung.
So genau braucht man das nicht. Absorption und Emission sind immer
verbunden. Genaue frequenzmäßige Betrachtung braucht man nicht. Wenn die
Atmosphäre nicht abstrahlen kann wird sie immer wärmer. Wenn sie
abstrahlen kann ist sie KÄLTER als wenn sie nicht abstrahlen kann.
Post by Peter Mayer
Nach Deiner Beschreibung sieht es aus, als ob alle Gase immer das
gleiche kontinuierliche Spektrum, sogar unabhängig von der Temperatur
abstrahlen würde.
Das ist bei genauer Betrachtung nicht so. Darauf kommt es aber nicht an.
Die abstrahlende Atmosphäre ist KÄLTER als die nicht abstrahlende. Die
Atmosphäre ohne CO2 ist die Wärmefalle, nicht die mit.
Post by Peter Mayer
Nach Deinem Modell wäre die Temperatur bei einer
Edelgasatmospäre genau so hoch wie bei einer Wassergasatmosphäre oder
jeder anderen Atmosphäre.
Nein, höher
Post by Peter Mayer
Dass diese Vorstellungen falsch sind, wissen
die Physiker seit mehr als 100 Jahren.
Nichts wissen die! Diese Vorstellungen sind falsch.
Post by Peter Mayer
Deshalb funktioniert Deine
Widerlegung in diesem Gedankenexperiment nicht.
Erste Frage:
Welche Atmosphäre ist wärmer, die mit oder die ohne strahlungsaktive Gase?
Zweite Frage:
Wenn die Atmosphäre durch Zugabe strahlungsaktiver Gase kälter wird,
wann ist dann der Sattelpunkt erreicht, bei dem sie wieder wärmer wird?
Post by Peter Mayer
Eine Sache würde mich trotzdem noch interessieren. Wie kommst Du darauf,
dass ohne "strahlungsaktive" Gase die Temperatur im Tal des Todes so
hoch wäre wie mit sie mit strahlungsaktiven Gasen ist? Also warum steht
dort bei Dir 55° C und nicht +100 oder -20°C?
Es gibt einen wärmeren Punkt:
<https://www.google.de/search?q=w%C3%A4rmster+Punkt+auf+der+Erde>

Natürlich gäbe es eine Rückwirkung. Wie groß die ist weiß ich nicht.


Carsten
--
Atomkraft rettet Leben!
Gernot Griese
2017-07-17 17:23:58 UTC
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Permalink
Raw Message
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Nach Deinem Modell wäre die Temperatur bei einer
Edelgasatmospäre genau so hoch wie bei einer Wassergasatmosphäre oder
jeder anderen Atmosphäre.
Nein, höher
Post by Peter Mayer
Dass diese Vorstellungen falsch sind, wissen
die Physiker seit mehr als 100 Jahren.
Nichts wissen die! Diese Vorstellungen sind falsch.
Genau. Die Welt ist viel einfacher …

…wenn man einfach mal 200 Jahre wissenschaftlicher Erkenntnisse ignoriert.

Vielleicht solltest du als Grundlage erst mal die Werke von Alexander
von Humboldt lesen und dich von dort ausgehend langsam bis zur Gegenwart
durcharbeiten.

Gernot
--
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.
Ole Jansen
2017-07-18 07:06:13 UTC
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Raw Message
Post by Gernot Griese
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Nach Deinem Modell wäre die Temperatur bei einer
Edelgasatmospäre genau so hoch wie bei einer Wassergasatmosphäre oder
jeder anderen Atmosphäre.
Nein, höher
Post by Peter Mayer
Dass diese Vorstellungen falsch sind, wissen
die Physiker seit mehr als 100 Jahren.
Nichts wissen die! Diese Vorstellungen sind falsch.
Genau. Die Welt ist viel einfacher …
…wenn man einfach mal 200 Jahre wissenschaftlicher Erkenntnisse ignoriert.
Um den Einfluss von Treibhausgasen auf das globale Klima zu beziffern
und auf dieser Basis Aufwand/Nutzen/Wirksamkeit von Maßnahmen zu
beurteilen gäbe es zwei IMHO "wissenschaftliche" Möglichkeiten:

a) Zum Einen könnte der vermuteter Kausalzusammenhang statistisch anhand
von historischen Klimadaten untersucht werden. Hierbei wäre der Einfluss
des Stichprobenumfangs (schließlich ist der untersuchte Zeitraum im
Vergleich zur gesamten Klimageschichte idR. sehr klein) und
Messungenauigkeiten der Daten (je länger man zurückblickt um so
größer sind die Unsicherheiten) zu berücksichtigen.
Das ermittelte statistische Zusammenhangsmaß müsste dann hinreichend
groß sein um ein cum hoc ergo propter hoc auszuschließen.

b) Zum Anderen wäre es denkbar, dass es ein nachprüfbares
mathematisches Modell gäbe, welches die Auswirkungen der Klimagase
X, Y, Z... auf das globale Klima hinreichend gut beschreibt.
Hierfür ist es vermutlich unumgänglich einige vereinfachende
Annahmen zu treffen. Carstens Vereinfachung ist dabei schon
einigermaßen radikal.
Systemgrenzen so zu definieren dass Bilanzen effektiv untersucht
werden können ist aber per se nicht falsch.

c) Verknüpfung von a) und b)

Gibt es nach Jahrzehnten der emsigen "Forschung" überhaupt
wissenschaftliche Texte welche einer ausreichenden
Qualitätssicherung unterliegen (z.B. Doppelblindgutachten)
und a,b oder c hinreichend *signifikant* belegen? *)

Ich kenne keinen Einzigen...
Post by Gernot Griese
Vielleicht solltest du als Grundlage erst mal die Werke von Alexander
von Humboldt lesen und dich von dort ausgehend langsam bis zur Gegenwart
durcharbeiten.
Mir scheint es eher, dass im Bereich "Klimaforschung" durch die
andauernde Einmischung fachfremder Interessenten 200 Jahre gute
wissenschaftliche Praxis und das humold'sche Bildungsideal
ignoriert werden.

O.J.

*) Ich meine jetzt nicht die tausenden von Texten, welche einen
Anfangsverdacht nahelegen wollen um weiteres Funding zu betreiben.
Gernot Griese
2017-07-18 07:29:11 UTC
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Raw Message
Post by Ole Jansen
Post by Gernot Griese
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Nach Deinem Modell wäre die Temperatur bei einer
Edelgasatmospäre genau so hoch wie bei einer Wassergasatmosphäre oder
jeder anderen Atmosphäre.
Nein, höher
Post by Peter Mayer
Dass diese Vorstellungen falsch sind, wissen
die Physiker seit mehr als 100 Jahren.
Nichts wissen die! Diese Vorstellungen sind falsch.
Genau. Die Welt ist viel einfacher …
…wenn man einfach mal 200 Jahre wissenschaftlicher Erkenntnisse ignoriert.
Um den Einfluss von Treibhausgasen auf das globale Klima zu beziffern
und auf dieser Basis Aufwand/Nutzen/Wirksamkeit von Maßnahmen zu
Es geht um das Gedankenexperiment von CT, das wissenschaftliche
Erkenntnisse der letzten 200 Jahre auf verschiedensten Gebieten ignoriert.

Gernot
--
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.
Ole Jansen
2017-07-18 12:46:55 UTC
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Raw Message
Post by Gernot Griese
Post by Ole Jansen
Post by Gernot Griese
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Nach Deinem Modell wäre die Temperatur bei einer
Edelgasatmospäre genau so hoch wie bei einer Wassergasatmosphäre oder
jeder anderen Atmosphäre.
Nein, höher
Post by Peter Mayer
Dass diese Vorstellungen falsch sind, wissen
die Physiker seit mehr als 100 Jahren.
Nichts wissen die! Diese Vorstellungen sind falsch.
Genau. Die Welt ist viel einfacher …
…wenn man einfach mal 200 Jahre wissenschaftlicher Erkenntnisse ignoriert.
Um den Einfluss von Treibhausgasen auf das globale Klima zu beziffern
und auf dieser Basis Aufwand/Nutzen/Wirksamkeit von Maßnahmen zu
Es geht um das Gedankenexperiment von CT, das wissenschaftliche
Erkenntnisse der letzten 200 Jahre auf verschiedensten Gebieten ignoriert.
Es ist zunächst einmal das "Gedankenexperiment" die Wärmebilanz
eine Planetenatmosphäre anhand von Strahlung zu betrachten.
Ob dies zu Erkenntnissen hinsichtlich der langfristig gemittelten
globalen Oberflächentemperatur einer Erde führen kann steht auf
einem anderen Blatt, aber welche wissenschaftliche Erkenntnisse der
letzten 200 Jahre verbieten denn grundsätzlich das zu tun?

O.J.
Gernot Griese
2017-07-18 13:02:40 UTC
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Raw Message
Post by Ole Jansen
Post by Gernot Griese
Post by Ole Jansen
Post by Gernot Griese
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Nach Deinem Modell wäre die Temperatur bei einer
Edelgasatmospäre genau so hoch wie bei einer Wassergasatmosphäre oder
jeder anderen Atmosphäre.
Nein, höher
Post by Peter Mayer
Dass diese Vorstellungen falsch sind, wissen
die Physiker seit mehr als 100 Jahren.
Nichts wissen die! Diese Vorstellungen sind falsch.
Genau. Die Welt ist viel einfacher …
…wenn man einfach mal 200 Jahre wissenschaftlicher Erkenntnisse ignoriert.
Um den Einfluss von Treibhausgasen auf das globale Klima zu beziffern
und auf dieser Basis Aufwand/Nutzen/Wirksamkeit von Maßnahmen zu
Es geht um das Gedankenexperiment von CT, das wissenschaftliche
Erkenntnisse der letzten 200 Jahre auf verschiedensten Gebieten ignoriert.
Es ist zunächst einmal das "Gedankenexperiment" die Wärmebilanz
eine Planetenatmosphäre anhand von Strahlung zu betrachten.
Ob dies zu Erkenntnissen hinsichtlich der langfristig gemittelten
globalen Oberflächentemperatur einer Erde führen kann steht auf
einem anderen Blatt, aber welche wissenschaftliche Erkenntnisse der
letzten 200 Jahre verbieten denn grundsätzlich das zu tun?
Sie verbieten es nicht, man muss sie anwenden. Dazu gehört zum Beispiel
die Erkenntnisse über die atmosphärischen Zirkulationen, die teilweise
schon im 18. Jahrhundert vorlagen. Dazu gehören ebenfalls die Gesetze
der Thermodynamik und die Strahlungsgesetze unter besonderer
Berücksichtigung der optischen Eigenschaften von Molekülen.

Alle diese Erkenntnisse werden von Carsten nicht einmal ansatzweise
berücksichtigt, daher ist das ganze Gedankenexperiment sinnlos.

Gernot
--
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.
Gernot Griese
2017-07-17 20:15:39 UTC
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Raw Message
Post by Carsten Thumulla
Welche Atmosphäre ist wärmer, die mit oder die ohne strahlungsaktive Gase?
Die Atmosphäre mit strahlungsaktiven Gasen. Das kannst du selber
fühlen, wenn du dich in einer sehr klaren Winternacht unter freiem
Himmel aufhältst. Messen kannst du es sogar im Hochsommer, wenn du
nachts mit einem einfachen IR-Thermometer die scheinbare Temperatur des
wolkenlosen Himmels als Funktion des Taupunkts misst.

Gernot
--
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.
Paul
2017-07-17 22:19:00 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Du hast vor kurzem einen Link mit vielen wissenschaftlichen Artikeln
zum Klimawandel geliefert.
Dummes Zeug!
Dazu musst Du Dich mit Robert Pecks auseinander setzen. Die Links waren
von ihm und stammen von einer Klimaskeptiker Seite. Wenn Du der Meinung
bist, dass die Klimaskeptiker nur dummes Zeug schreiben, soll es mir
recht sein.
Klimawandel(durch CO2) ist dummes Zeug. Das solltest Du doch langsam
begriffen haben.
Das Du grundsätzlich nur dummes Zeug von Dir gibst wissen doch
inzwischen alle die einen IQ größer 70 haben, das brauchst Du nicht mehr
mit jedem Posting unter Beweis stellen.
Post by Carsten Thumulla
Carsten
Paule
--
Eine richtig gute Anti-Malware-Lösung?
30 Tage kostenlos und ohne Risiko testen?
http://www.emsisoft.de/de/software/antimalware/?id=5716961
direkter Download:
http://download.emsisoft.com/EmsisoftAntiMalwareSetup_5716961
Peter Mayer
2017-07-18 08:55:30 UTC
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Raw Message
Post by Carsten Thumulla
Willst Du nicht begreifen, daß das Vorgehen gegen richtige Klimaforscher
Zensur ist? Suche nach Swensmark.
Was finde ich denn da? Svensmark ist Direktor des Centre for Sun-Climate
Research des Danish National Space Center (DNSC). Das ist doch ein
richtig hoher Posten in der dänischen Klimaforschung. Offensichtlich ist
er nicht kalt gestellt worden. In Dänemark gibt es offensichtlich keinen
Präsidenten Trump. Weiter findet man im Internet, dass er seine Theorie
in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht. Ich habe keinen
Hinweis gefunden, dass irgendjemand eine Veröffentlichung von Svensmark
verhindert hätte. Dass andere Wissenschaftler Svensmarks Theorie
angreifen, ist keine Zensur, sondern gewollter wissenschaftlicher Diskurs.
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
<http://thumulla.com/home/ein_gedankenexperiment_zum_klima_auf_der_erde.html>
Da gibt es keine letzte Frage.
Einfach zählen
Post by Peter Mayer
Da gibt es viel Unausgegorenes.
Du mußt es ja wissen.
Ja. Es fehlt vor allem die Definition eines strahlungsaktiven Gases. Auf
Deiner Internetseite steht: "Diese Frage folgt direkt aus der
allgemeinen Verteufelung strahlungsaktiver Gase als Treibhausgase."
Danach könnte man annehmen, dass nur "Treibhausgase" strahlungsaktive
Gase in Deinem Gedankenexperiment wären. Dann wäre allerdings Dein
gesamtes Gedankenexperiment von Anfang an Unsinn. Wenn man annimmt, dass
Du alle Gase meinst, auch die Nichttreibhausgase dann habe ich
grundsätzliche Probleme mit der Annahme, dass ich ein System betrachten
soll, wo für Festkörper und Flüssigkeiten die physikalischen Gesetze
über Absorption und Emission elektromagnetischer Strahlung gelten soll
und für Gase im gleichen System nicht, d.h. dass beschleunigte Ladungen
keine Energie abstrahlen dürfen.
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Es lohnt
sich nicht auf alles Falsche einzugehen, weil das Wichtigste völlig
fehlt, nämlich die quantitative Beschreibung der "Strahlungsaktivität",
wie Du das nennst.
Nein.
Wie wird der Planet die Wärme los?
Durch Strahlung, wie das in dem Planckschen Strahlungsgesetz beschrieben
wird. Ohne strahlungsaktive Gase ist die Strahlungsbilanz die
Strahlungsbilanz eines Planeten im Vakuum.
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Nach Deinem Modell schaltest Du diese
Strahlungsaktivität ein und dann strahlt das Gas Energie ab.
So ist es.
Post by Peter Mayer
Wie es das
genau macht, was die Ursachen dafür sind, fehlt in Deiner Beschreibung.
So genau braucht man das nicht. Absorption und Emission sind immer
verbunden. Genaue frequenzmäßige Betrachtung braucht man nicht. Wenn die
Atmosphäre nicht abstrahlen kann wird sie immer wärmer. Wenn sie
abstrahlen kann ist sie KÄLTER als wenn sie nicht abstrahlen kann.
Doch natürlich braucht man sie. Die Beschreibung des "Treibhauseffektes"
beruht gerade auf der unterschiedlichen spektralen Anregung und Emission
unterschiedlicher Gase. Wenn Du die gut bewiesene spektrale Abhängigkeit
von Absorption und Emission bei unterschiedlichen Gasen vernachlässigst,
kannst Du über den Treibhauseffekt nichts aussagen (weder dafür noch
dagegen) und Dein Gedankenexperiment bleibt eine nutzlose Spielerei.
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Nach Deiner Beschreibung sieht es aus, als ob alle Gase immer das
gleiche kontinuierliche Spektrum, sogar unabhängig von der Temperatur
abstrahlen würde.
Das ist bei genauer Betrachtung nicht so. Darauf kommt es aber nicht an.
Die abstrahlende Atmosphäre ist KÄLTER als die nicht abstrahlende. Die
Atmosphäre ohne CO2 ist die Wärmefalle, nicht die mit.
Nur CO2 oder alle strahlungsaktiven Gase?
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Nach Deinem Modell wäre die Temperatur bei einer
Edelgasatmospäre genau so hoch wie bei einer Wassergasatmosphäre oder
jeder anderen Atmosphäre.
Nein, höher
wieso höher? Du behauptest, Frequenzen spielen keine Rolle. Woraus
willst Du dann Unterschiede herleiten?
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Dass diese Vorstellungen falsch sind, wissen
die Physiker seit mehr als 100 Jahren.
Nichts wissen die! Diese Vorstellungen sind falsch.
Die Ergebnisse von Spektralanalysen an Gasen sind nicht falsch.
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Deshalb funktioniert Deine
Widerlegung in diesem Gedankenexperiment nicht.
Welche Atmosphäre ist wärmer, die mit oder die ohne strahlungsaktive Gase?
Die mit strahlungsaktiven Gasen. Dieses Atmosphäre kann auch Energie aus
der elektromagnetischen Strahlung aufnehmen.
Post by Carsten Thumulla
Wenn die Atmosphäre durch Zugabe strahlungsaktiver Gase kälter wird,
Letztendlich spielt es keine Rolle, wie der Unterschied zwischen
hypothetischen "strahlungsaktiven" und "nichtstrahlungsaktiven" Gasen
ist, sondern wie der Unterschied zwischen unterschiedlichen Gasen ist.
Wenn Du den Unterschied zwischen einer Stickstoffatmosphäre und einer
CO2 Atmosphäre beschreiben kannst, dann kann man sich an eine Mischung
aus beiden Gasen wagen.
Post by Carsten Thumulla
wann ist dann der Sattelpunkt erreicht, bei dem sie wieder wärmer wird?
wo soll denn nach Deiner Theorie ein Sattelpunkt her kommen? Jetzt
müßtest Du doch auf ein Gasgemisch umsteigen. das finde ich aber nirgens
in Deinem Gedankenexoeriment. Außerdem müßtest Du spätestens jetzt auf
unterschiedliche Absorptions- und Emissionsverhalten eingehen.
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Eine Sache würde mich trotzdem noch interessieren. Wie kommst Du darauf,
dass ohne "strahlungsaktive" Gase die Temperatur im Tal des Todes so
hoch wäre wie mit sie mit strahlungsaktiven Gasen ist? Also warum steht
dort bei Dir 55° C und nicht +100 oder -20°C?
<https://www.google.de/search?q=w%C3%A4rmster+Punkt+auf+der+Erde>
Natürlich gäbe es eine Rückwirkung. Wie groß die ist weiß ich nicht.
Die spielt aber eine wesentliche Rolle. Ohne strahlungsaktive Gase hast
Du von der Strahlungsbilanz her gesehen Verhältnisse wie im Vakuum, d.h.
alle eingestrahlte Energie wird wieder abgestrahlt. Es gibt keine
Rückstrahlung aus der Atmosphäre.

Gruß Peter
Carsten Thumulla
2017-07-18 17:49:48 UTC
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Raw Message
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Willst Du nicht begreifen, daß das Vorgehen gegen richtige Klimaforscher
Zensur ist? Suche nach Swensmark.
Was finde ich denn da? Svensmark ist Direktor des Centre for Sun-Climate
Research des Danish National Space Center (DNSC). Das ist doch ein
richtig hoher Posten in der dänischen Klimaforschung. Offensichtlich ist
er nicht kalt gestellt worden. In Dänemark gibt es offensichtlich keinen
Präsidenten Trump. Weiter findet man im Internet, dass er seine Theorie
in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht. Ich habe keinen
Hinweis gefunden, dass irgendjemand eine Veröffentlichung von Svensmark
verhindert hätte. Dass andere Wissenschaftler Svensmarks Theorie
angreifen, ist keine Zensur, sondern gewollter wissenschaftlicher Diskurs.
Man findet meist nur, was man finden will. Man hat seine
Veröffentlichungen um fünf Jahre verzögert.
z.B.
<https://de.sott.net/article/11147-Gegen-Klimaskeptiker-vorgehen-Opfer-Henrik-Svensmark>
Sensationell ist das nicht, Nebelkammern gibt es seit 100 Jahren.
oder:
<http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?p=42850&sid=9f2d8bc0bb0059c882ade75881c297a1>
Post by Peter Mayer
Ja. Es fehlt vor allem die Definition eines strahlungsaktiven Gases. Auf
Deiner Internetseite steht: "Diese Frage folgt direkt aus der
allgemeinen Verteufelung strahlungsaktiver Gase als Treibhausgase."
Danach könnte man annehmen, dass nur "Treibhausgase" strahlungsaktive
Gase in Deinem Gedankenexperiment wären. Dann wäre allerdings Dein
gesamtes Gedankenexperiment von Anfang an Unsinn. Wenn man annimmt, dass
Du alle Gase meinst, auch die Nichttreibhausgase dann habe ich
grundsätzliche Probleme mit der Annahme, dass ich ein System betrachten
soll, wo für Festkörper und Flüssigkeiten die physikalischen Gesetze
über Absorption und Emission elektromagnetischer Strahlung gelten soll
und für Gase im gleichen System nicht, d.h. dass beschleunigte Ladungen
keine Energie abstrahlen dürfen.
Was sind denn Nichttreibhausgase?
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Wie wird der Planet die Wärme los?
Durch Strahlung, wie das in dem Planckschen Strahlungsgesetz beschrieben
wird. Ohne strahlungsaktive Gase ist die Strahlungsbilanz die
Strahlungsbilanz eines Planeten im Vakuum.
Ja, der Planet strahlt dann durch die Atmosphäre -- und die erwärmt sich
an der Planetenoberfläche.
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
So genau braucht man das nicht. Absorption und Emission sind immer
verbunden. Genaue frequenzmäßige Betrachtung braucht man nicht. Wenn die
Atmosphäre nicht abstrahlen kann wird sie immer wärmer. Wenn sie
abstrahlen kann ist sie KÄLTER als wenn sie nicht abstrahlen kann.
Doch natürlich braucht man sie. Die Beschreibung des "Treibhauseffektes"
beruht gerade auf der unterschiedlichen spektralen Anregung und Emission
unterschiedlicher Gase. Wenn Du die gut bewiesene spektrale Abhängigkeit
von Absorption und Emission bei unterschiedlichen Gasen vernachlässigst,
kannst Du über den Treibhauseffekt nichts aussagen (weder dafür noch
dagegen) und Dein Gedankenexperiment bleibt eine nutzlose Spielerei.
Weil es Dir nicht paßt!
Ich meinte jetzt nicht den Unterschied infrarot zu sichtbar, ich meinte
die Feinheiten. Ja, vorher wäre noch diese Abhängigkeit. Aber zuerst ist
zu klären, wie der Planet die Wärme loswird. Und die geht über die
Abstrahlung aus der höheren Atmosphäre weg. Ohne strahlungsaktive Gase
wird die Atmosphäre durchstrahlt. Sie heizt sich aber an der
Planetenoberfläche auf.
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Das ist bei genauer Betrachtung nicht so. Darauf kommt es aber nicht an.
Die abstrahlende Atmosphäre ist KÄLTER als die nicht abstrahlende. Die
Atmosphäre ohne CO2 ist die Wärmefalle, nicht die mit.
Nur CO2 oder alle strahlungsaktiven Gase?
Alle natürlich, deshalb schrieb ich, strahlungsaktive Gase.
Strenggenommen ist jedes Gas strahlungsaktiv.
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Nach Deinem Modell wäre die Temperatur bei einer
Edelgasatmospäre genau so hoch wie bei einer Wassergasatmosphäre oder
jeder anderen Atmosphäre.
Nein, höher
wieso höher? Du behauptest, Frequenzen spielen keine Rolle. Woraus
willst Du dann Unterschiede herleiten?
Es gibt doch Unterschiede, Abstrahlung und Auffang sind nicht immer
spiegelbildlich. Das braucht man nicht zu betrachten.
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Dass diese Vorstellungen falsch sind, wissen
die Physiker seit mehr als 100 Jahren.
Nichts wissen die! Diese Vorstellungen sind falsch.
Die Ergebnisse von Spektralanalysen an Gasen sind nicht falsch.
Strohmann! Das habe ich nicht behauptet. Die Treibhausbehauptung ist Unsinn.
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Deshalb funktioniert Deine
Widerlegung in diesem Gedankenexperiment nicht.
Welche Atmosphäre ist wärmer, die mit oder die ohne strahlungsaktive Gase?
Die mit strahlungsaktiven Gasen. Dieses Atmosphäre kann auch Energie aus
der elektromagnetischen Strahlung aufnehmen.
Das glaube ich eben nicht. Sie kann abstrahlen. Die Atmosphäre, die
nicht abstrahlen kann, ist wärmer.
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Wenn die Atmosphäre durch Zugabe strahlungsaktiver Gase kälter wird,
Letztendlich spielt es keine Rolle, wie der Unterschied zwischen
hypothetischen "strahlungsaktiven" und "nichtstrahlungsaktiven" Gasen
ist, sondern wie der Unterschied zwischen unterschiedlichen Gasen ist.
Wenn Du den Unterschied zwischen einer Stickstoffatmosphäre und einer
CO2 Atmosphäre beschreiben kannst, dann kann man sich an eine Mischung
aus beiden Gasen wagen.
Ja, das ist der Grundgedanke. Die strahlungsaktive Atmosphäre kann
abstrahlen und ist damit kühler.
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
wann ist dann der Sattelpunkt erreicht, bei dem sie wieder wärmer wird?
wo soll denn nach Deiner Theorie ein Sattelpunkt her kommen? Jetzt
müßtest Du doch auf ein Gasgemisch umsteigen. das finde ich aber nirgens
in Deinem Gedankenexoeriment. Außerdem müßtest Du spätestens jetzt auf
unterschiedliche Absorptions- und Emissionsverhalten eingehen.
Eben, die Treibhausbehauptung impliziert einen Umkehrpunkt. Wo soll der
sein?
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Eine Sache würde mich trotzdem noch interessieren. Wie kommst Du darauf,
dass ohne "strahlungsaktive" Gase die Temperatur im Tal des Todes so
hoch wäre wie mit sie mit strahlungsaktiven Gasen ist? Also warum steht
dort bei Dir 55° C und nicht +100 oder -20°C?
<https://www.google.de/search?q=w%C3%A4rmster+Punkt+auf+der+Erde>
Natürlich gäbe es eine Rückwirkung. Wie groß die ist weiß ich nicht.
Die spielt aber eine wesentliche Rolle. Ohne strahlungsaktive Gase hast
Du von der Strahlungsbilanz her gesehen Verhältnisse wie im Vakuum, d.h.
alle eingestrahlte Energie wird wieder abgestrahlt. Es gibt keine
Rückstrahlung aus der Atmosphäre.
So ist es -- und die Atmosphäre strahlt nicht ins All.


Carsten
--
"Deren Existenz hängt einzig und alleine an der CO2-Lüge, daher werden
sie weiterhin lügen, daß sich die Balken biegen."
Gerhard Gerlich
Gernot Griese
2017-07-18 18:09:45 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Carsten Thumulla
Ja, der Planet strahlt dann durch die Atmosphäre -- und die erwärmt sich
an der Planetenoberfläche.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hadley-Zelle

Gernot
--
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.
Peter Mayer
2017-07-18 20:01:25 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Carsten Thumulla
Man findet meist nur, was man finden will. Man hat seine
Veröffentlichungen um fünf Jahre verzögert.
Quelle?
Post by Carsten Thumulla
z.B.
<https://de.sott.net/article/11147-Gegen-Klimaskeptiker-vorgehen-Opfer-Henrik-Svensmark>
Da steht nichts über Verzögerung einer Veröffentlichung. Da steht, dass
Svensmark ein Paper veröffentlicht hat und Rahmstorf ein Paper mit einer
Stellungnahme dagegen veröffentlichen wollte und für das Paper
Mitstreiter suchte. Kein ungewöhnliches Vorgehen bei wissenschaftlichen
Veröffentlichungen.
Post by Carsten Thumulla
Was sind denn Nichttreibhausgase?
Alle Gase, die keine Treibhausgase sind.
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Wenn die Atmosphäre durch Zugabe strahlungsaktiver Gase kälter wird,
Letztendlich spielt es keine Rolle, wie der Unterschied zwischen
hypothetischen "strahlungsaktiven" und "nichtstrahlungsaktiven" Gasen
ist, sondern wie der Unterschied zwischen unterschiedlichen Gasen ist.
Wenn Du den Unterschied zwischen einer Stickstoffatmosphäre und einer
CO2 Atmosphäre beschreiben kannst, dann kann man sich an eine Mischung
aus beiden Gasen wagen.
Ja, das ist der Grundgedanke. Die strahlungsaktive Atmosphäre kann
abstrahlen und ist damit kühler.
Kühler als was? Am kühlsten ist keine Atmosphäre, Temperatur der
Erdoberfläche -18°C (Stefan-Boltzmann-Gesetz). Dass alle Gase Energie
absorbieren und emittieren ist seit über 100 Jahren bekannt und gut
beschrieben, sogar bei welchen Frequenzen. Dass die Erdoberfläche mit
Atmosphäre im Mittel wärmer ist als -18°C kann jeder nachmessen. Der
Unterschied ergibt sich durch die Gase der Atmosphäre, vereinfacht
ausgedrückt dadurch, dass die Gase in der Atmosphäre Energie, die die
Erde abstrahlt zum Teil wieder auf die Erde zurück strahlen. Wenn Du
jetzt den Anteil von unterschiedlichen Gasen auf diesen Effekt berechnen
oder nur qualitativ beschreiben willst, ist es sinnvoll erst mal mit
einer Atmosphäre mit einem einzigen Gas anzufangen und die
unterschiedlichen Effekte für unterschiedliche Gase zu bestimmen und
sich danach zu überlegen, wie das bei einer Mischung aussieht. Ein
Modell mit einem hypothetischen Gas, das keine Strahlung absorbieren und
emittieren kann hilft dabei gar nichts. Dieses Gas wird, wenn man die
Strahlung wieder zuläßt soviel wärmer bzw. kälter werden bis es nach dem
Stefan-Bolzmann-Gesetz wieder im Gleichgewicht mit der eingestrahlten
Energie steht. Ob es einen Treibhaus Effekt durch reale Gase gibt, wird
dadurch weder belegt noch widerlegt.
Post by Carsten Thumulla
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
wann ist dann der Sattelpunkt erreicht, bei dem sie wieder wärmer wird?
wo soll denn nach Deiner Theorie ein Sattelpunkt her kommen? Jetzt
müßtest Du doch auf ein Gasgemisch umsteigen. das finde ich aber nirgens
in Deinem Gedankenexoeriment. Außerdem müßtest Du spätestens jetzt auf
unterschiedliche Absorptions- und Emissionsverhalten eingehen.
Eben, die Treibhausbehauptung impliziert einen Umkehrpunkt.
Wieso? Nach Deiner Theorie sind doch alle Gase gleich. Zumindest hast Du
bisher keinen Unterschied beschreiben können oder wollen, noch
quantitativ irgendwas Konkretes geliefert. Das einzig Konkrete von Dir
war 55°C für das Tal des Todes und diese Temperatur ist bei Deinem Gas
mit Sicherheit falsch.


Gruß Peter
U***@web.de
2017-07-19 09:44:07 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Ja, das ist der Grundgedanke. Die strahlungsaktive Atmosphäre kann
abstrahlen und ist damit kühler.
Kühler als was?
Kühler, als wenn sie nicht abstrahlen würde.

Hmm. Man könnte doch an einem geeignet erdfernen Punkt
eine Wärmemessung knapp am Erdkörper vorbei machen.
Wenn da mehr als die Hintegrundtemperatur des Alls
bei Messung deutlicher am Erdkörper vorbei
angezeigt wird, käme man auf Abstrahlung.
Post by Peter Mayer
Am kühlsten ist keine Atmosphäre, Temperatur der
Erdoberfläche -18°C (Stefan-Boltzmann-Gesetz). Dass alle Gase Energie
absorbieren und emittieren ist seit über 100 Jahren bekannt und gut
beschrieben, sogar bei welchen Frequenzen. Dass die Erdoberfläche mit
Atmosphäre im Mittel wärmer ist als -18°C kann jeder nachmessen. Der
Unterschied ergibt sich durch die Gase der Atmosphäre, vereinfacht
ausgedrückt dadurch, dass die Gase in der Atmosphäre Energie, die die
Erde abstrahlt zum Teil wieder auf die Erde zurück strahlen. Wenn Du
jetzt den Anteil von unterschiedlichen Gasen auf diesen Effekt berechnen
oder nur qualitativ beschreiben willst, ist es sinnvoll erst mal mit
einer Atmosphäre mit einem einzigen Gas anzufangen und die
unterschiedlichen Effekte für unterschiedliche Gase zu bestimmen und
sich danach zu überlegen, wie das bei einer Mischung aussieht.
Nicht zu vergessen die Tröpfchenaerosolaggregate, genannt Wolken.

Wenn es bei windarmer Wetterlage aufklart, wird es nachts
gerne empfindlich kalt.

Mag sein, daß es zusätzlich noch eine Abhängigkeit
von der relativen Luftfeuchte unterhalb der
Nebel- und Wolkenbildung gibt.

Gruß, ULF
Carsten Thumulla
2017-07-19 11:10:04 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Hmm. Man könnte doch an einem geeignet erdfernen Punkt
eine Wärmemessung knapp am Erdkörper vorbei machen.
Wenn da mehr als die Hintegrundtemperatur des Alls
bei Messung deutlicher am Erdkörper vorbei
angezeigt wird, käme man auf Abstrahlung.
Das braucht man nicht. Selbstverständlich strahlt die Atmosphäre ab. Das
bestreitet auch keiner.
Post by U***@web.de
Nicht zu vergessen die Tröpfchenaerosolaggregate, genannt Wolken.
Wenn es bei windarmer Wetterlage aufklart, wird es nachts
gerne empfindlich kalt.
Ja, aber meine Betrachtung funktioniert auch ohenWolken.


ct
Gernot Griese
2017-07-19 11:29:47 UTC
Antworten
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Raw Message
Post by Carsten Thumulla
Ja, aber meine Betrachtung funktioniert auch ohenWolken
nicht.

Gernot
--
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.
Gernot Griese
2017-07-19 11:50:52 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Wenn es bei windarmer Wetterlage aufklart, wird es nachts
gerne empfindlich kalt.
Nur, wenn die Luftfeuchtigkeit gering ist.
Post by U***@web.de
Mag sein, daß es zusätzlich noch eine Abhängigkeit
von der relativen Luftfeuchte unterhalb der
Nebel- und Wolkenbildung gibt.
Diese Abhängigkeit kannst du mittels eines einfachen IR-Thermometers
feststellen.

Gernot
--
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.
Peter Mayer
2017-07-19 18:18:47 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Ja, das ist der Grundgedanke. Die strahlungsaktive Atmosphäre kann
abstrahlen und ist damit kühler.
Kühler als was?
Kühler, als wenn sie nicht abstrahlen würde.
Ja, wenn sie nur abstrahlen würde und wenn die Temperatur höher wäre als
die Gleichgewichtstemperatur nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz. Aber sie
strahlt nicht nur ab, sondern nimmt auch Energie auf, d.h. sie kann sich
auch erwärmen. Die Frage ging in Richtung, welche Temperatur soll man
als Temperatur der Atmosphäre ansetzen, wenn die Strahlung wieder
eingeschaltet wird, -18°C wie für die Erde im Vakuum, 55°C wie Carsten
vermutet oder noch einen anderen Wert. Ich glaube nicht, dass diese
Frage so einfach zu beantworten ist.

Gruß Peter
Gernot Griese
2017-07-19 19:24:06 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Peter Mayer
Post by U***@web.de
Post by Peter Mayer
Post by Carsten Thumulla
Ja, das ist der Grundgedanke. Die strahlungsaktive Atmosphäre kann
abstrahlen und ist damit kühler.
Kühler als was?
Kühler, als wenn sie nicht abstrahlen würde.
Ja, wenn sie nur abstrahlen würde und wenn die Temperatur höher wäre als
die Gleichgewichtstemperatur nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz. Aber sie
strahlt nicht nur ab, sondern nimmt auch Energie auf, d.h. sie kann sich
auch erwärmen. Die Frage ging in Richtung, welche Temperatur soll man
als Temperatur der Atmosphäre ansetzen, wenn die Strahlung wieder
eingeschaltet wird, -18°C wie für die Erde im Vakuum, 55°C wie Carsten
vermutet oder noch einen anderen Wert. Ich glaube nicht, dass diese
Frage so einfach zu beantworten ist.
Die 55°C sind schon insofern falsch, weil die Erde keine gleichmäßig
beschienene ruhende Scheibe sondern eine rotierende Kugel ist. Carstens
Überlegungen gelten zwar für ein beheiztes Wohnzimmer, nicht aber für
die Atmosphäre eines Planeten.

Auch eine Atmosphäre ohne IR-aktive Gase würde Zirkulationsströmungen
ausbilden und die am Boden aufgenommene Energie letztendlich über die
gesamte Erdoberfläche verteilen. Und natürlich würden in einer
derartigen Atmosphäre an keinem Punkt jemals 55°C erreicht werden.

Tatsächlich würden selbst unter extremsten Bedingungen (Albedo=0,
keinerlei Verluste innerhalb der Atmosphäre, Wüstenboden, keine
Strömungen) am Äquator nur Spitzentemperaturen von knapp über 50°C und
eine mittlere Temperatur von knapp über 20°C erreicht werden.

IR-aktive Gase ändern die Situation dahingehend, dass sie die direkte
Abstrahlung der Wärme durch den Erdboden zumindest teilweise
unterbinden. Sie selber strahlen dann zwar auch wieder einen Teil der
durch Wärmeleitung und Absorption aufgenommenen Wärme ins Weltall ab,
allerdings erst in größerer Höhe und damit bei niedrigeren Temperaturen.
Die von der Atmosphäre abgestrahlte Leistung ist daher geringer als die,
die ohne IR-aktive Gase vom Erdboden direkt abgestrahlt werden könnte.
Infolgedessen steigt die Temperatur am Erdboden, bis das
Srahlungsgleichgewicht wieder hergestellt ist.

Verkompliziert wird die ganze Angelegenheit durch die Anwesenheit von
Wasser. Wasser ist nicht nur ein sehr potentes Treibhausgas, es kann
auch in großem Umfang Wärme transportieren und es ändert seine
IR-Eigenschaften durch Kondensation. Während Wasserdampf Strahlung
selektiv absorbiert und emittiert, können Wassertröpfchen und
Eiskristalle im IR als Schwarze Strahler betrachtet werden.

Vereinfacht gesagt hat dies die folgenden Konsequenzen: Wasserdampf
verhält sich wie die permanenten Treibhausgase CO2 oder Methan. Wolken
wirken dagegen im Bereich der Wärmestrahlung als komplette Barriere: Es
herrscht ein Strahlungsgleichgewicht zwischen dem Erdboden und der
Wolkenbasis und ein zweites Gleichgewicht zwischen der Wolkenoberkante
und dem Weltall. Dieses zweite Gleichgewicht wird aber wiederum durch
das Vorhandensein permanenter Treibhausgase gestört, die die Emission in
größere Höhen zu niedrigeren Temperaturen verschieben und dadurch die
Abstrahlung ins Weltall vermindern.

Aus diesem Grund wird die Abstrahlung trotz der Dominanz des
Wasserdampfs abhängig von der Konzentration der permanenten
Treihausgase. Letztere wirken sich bevorzugt dort aus, wo der
Wasserdampfgehalt der Luft gering ist, also oberhalb der Wolken sowie in
Wüsten- und Polarregionen.

Leider sind die populärwissenschaftlichen Darstellungen zum
Treibhauseffelt in mehrerlei Hinsicht unvollständig oder sogar falsch.

- Treibhausgase bilden keinen Deckel wie es beim Dach eines Treibhauses
der Fall ist weshalb auch alle entsprechenden Experimente fehlschlagen
müssen.

- Treibhausgase greifen nicht nur bei Sonnenschein in den
Strahlungshaushalt ein. Tatsächlich stellt die nächtliche Abstrahlung
der Wärme sogar den wichtigeren Anteil dar.

- Das Bild der atmosphärischen Gegenstrahlung verwirrt mehr als es
erklärt. Tatsächlich ist nicht entscheidend, wieviel Wärme zur Erde
zurückgestrahlt wird, sondern wieviel weniger ins Weltall abgestrahlt wird.

Gernot
--
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.
Carsten Thumulla
2017-07-16 09:01:01 UTC
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Raw Message
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Andererseits ist "Bewiesene Fakten" hinsichtlich des Klimawandels
zu behaupten definitv "FakeNews" - und das ist auch schon länger
her als Herr Trump Präsident ist.
<http://thumulla.com/home/was_haben_wir_in_der_letzten_zeit_ueber_gefaelschte_nachrichten_gelernt_.html>
Post by Peter Mayer
Es gibt hinsichtlich eines Klimawandels viele bewiesene Fakten.
Nein, massenhaft Fälschungen!
Post by Peter Mayer
Du hast vor kurzem einen Link mit vielen wissenschaftlichen Artikeln
zum Klimawandel geliefert.
Dummes Zeug!
Post by Peter Mayer
Nicht die große allumfassende Theorie sondern viele wissenschaftliche
Einzelbeiträge, die helfen können, das Klima und seine Veränderungen
besser zu verstehen.
Diese angebliche Theorie ist maximal eine Idiotenhypothese, die ständig
falsch wiedergegeben wird. LIES DIE ORIGINALE, die gibt es auch deutsch.
Post by Peter Mayer
Was macht aber Trump?
Das richtige!
Post by Peter Mayer
Er kürzt die Mittel für solche Forschungen,
Das sind keine Forschungen, das ist pure Abzocke, der Politik in den
Arsch kriechen!
Post by Peter Mayer
er verhindert also wissenschaftliches Arbeiten,
Das sind keine wissenschaftlichen Arbeiten, BEGREIFE DAS ENDLICH!
Post by Peter Mayer
er erteilt seiner Fachbehörde einen Maulkorn, sprich Zensur
Du hast 'ne Meise! Zensur ist das Verschweigen wirklicher
Forschungsarbeiten.
Post by Peter Mayer
und er wechselt den Leiter der Behörde aus, nicht weil er
wissenschaftlich schlecht gewesen wäre, sondern weil er nicht Trumps
Überzeugung teilt. Das ist klassisches postfaktisches Handeln.
Weil der ein Sausack ist!


Wenn Du wirklich nachdenken willst, dann kläre die letzte Frage:
<http://thumulla.com/home/ein_gedankenexperiment_zum_klima_auf_der_erde.html>


Carsten
--
[Rinder-Plazenta in Kapselform ohne Effekt]
"Warum teure Steaks kaufen oder regelmäßig Salami aufs Brot? Mediziner
verfütterten probehalber Frauen nach der Entbindung 20 Tage lang die
Nachgeburt von Biorindern in Kapselform. Doch ohne Effekt. Das Placebo
war so wirkungslos wie der Bio-Mutterkuchen.
Wir brauchen uns bei diesem Thema nicht zu zieren, bereits 1988 hat eine
bekannte Moderatorin des WDR, Carmen Thomas, das Trinken von Urin
popularisiert. Zahlreiche Me-too-Autoren, oder besser
Pee-too-Journalisten haben das Thema bis zur Neige ausgekostet.
Naturheilmediziner wie Heilpraktiker empfahlen Pipi strullfrisch oder
gereift als Elixier des ewigen Lebens."
Udo Pollmer
René Schuster
2017-07-22 09:28:40 UTC
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Raw Message
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Nun liegt es aber in der Natur der Sache, daß selbige nur dann billig
produzieren können, wenn sie *dauernd* produzieren.
Das liegt nicht in der Natur der Sache. Das ist mit den derzeitigen
Kraftwerken so. Es gibt keinen naturwissenschaftlichen Grund, dass es
nicht irgendwann anders sein könnte.
Selbstverständlich liegt das in der Natur der Sache: Stillstand kostet.

Es gibt umgekehrt keinen naturwissenschaftlichen Grund dafür, dass das
irgendwann anders sein könnte.
--
rs
Peter Mayer
2017-07-22 15:43:48 UTC
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Raw Message
Post by René Schuster
Post by Peter Mayer
Post by Robert Pecks
Nun liegt es aber in der Natur der Sache, daß selbige nur dann billig
produzieren können, wenn sie *dauernd* produzieren.
Das liegt nicht in der Natur der Sache. Das ist mit den derzeitigen
Kraftwerken so. Es gibt keinen naturwissenschaftlichen Grund, dass es
nicht irgendwann anders sein könnte.
Selbstverständlich liegt das in der Natur der Sache: Stillstand kostet.
Selbstverständlich kostet Stillstand nicht immer und selbstverständlich
kostet Stillstand regelmäßig weniger als Betrieb.
Post by René Schuster
Es gibt umgekehrt keinen naturwissenschaftlichen Grund dafür, dass das
irgendwann anders sein könnte.
Doch. Das was naturwissenschaftlich nicht unmöglich ist, kann irgendwann
vorkommen.

Gruß Peter
René Schuster
2017-07-22 19:10:10 UTC
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Raw Message
Post by Peter Mayer
Post by René Schuster
Selbstverständlich liegt das in der Natur der Sache: Stillstand kostet.
Selbstverständlich kostet Stillstand nicht immer
Wann denn nicht?
Post by Peter Mayer
und selbstverständlich kostet Stillstand regelmäßig weniger als
Betrieb.
Umgekehrt: Im Betrieb wird Mehrwert erwirtschaftet, bei Stillstand nicht.
--
rs
Peter Mayer
2017-07-23 06:46:57 UTC
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Raw Message
Post by René Schuster
Post by Peter Mayer
Post by René Schuster
Selbstverständlich liegt das in der Natur der Sache: Stillstand kostet.
Selbstverständlich kostet Stillstand nicht immer
Wann denn nicht?
wenn der Stillstand keine Kosten verursacht
Post by René Schuster
Post by Peter Mayer
und selbstverständlich kostet Stillstand regelmäßig weniger als
Betrieb.
Umgekehrt: Im Betrieb wird Mehrwert erwirtschaftet, bei Stillstand nicht.
Umgekehrt? Wann kostet Stillstand regelmäßig mehr als Betrieb?
Wenn der Betrieb Mehrwert erwirtschaftet, kannst Du diesen den Kosten
gegenüber stellen. Er verringert aber nicht die Kosten.

Gruß Peter
Fritz
2017-07-23 07:23:12 UTC
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Raw Message
Post by Peter Mayer
Umgekehrt? Wann kostet Stillstand regelmäßig mehr als Betrieb?
Wenn der Betrieb Mehrwert erwirtschaftet, kannst Du diesen den Kosten
gegenüber stellen. Er verringert aber nicht die Kosten.
Rene versteht nicht, dass es Backup Kraftwerke für den Notfall geben
muss. Zudem werden Kraftwerke in denen 'Stromflaute' herrscht abgedreht.

Muss man denn immer alles nach dem Gesichtspunkt 'möglichst hoher
Gewinn' betrachten?

Vorsorge und Zivilschutz muss einer Gesellschaft auch etwas wert sein!
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
Peter Mayer
2017-07-23 08:01:38 UTC
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Raw Message
Post by Fritz
Post by Peter Mayer
Umgekehrt? Wann kostet Stillstand regelmäßig mehr als Betrieb?
Wenn der Betrieb Mehrwert erwirtschaftet, kannst Du diesen den Kosten
gegenüber stellen. Er verringert aber nicht die Kosten.
Rene versteht nicht, dass es Backup Kraftwerke für den Notfall geben
muss. Zudem werden Kraftwerke in denen 'Stromflaute' herrscht abgedreht.
Nein, das war nicht meine Aussage. Ich habe eine generelle Ausage
getroffen zu der Möglichkeit oder Unmöglichkeit, dass diskontinuierlich
laufende Anlagen, die Grundlast preiswerter bedienen könnten als
kontinuierlich betriebene. Ich habe auch geschrieben, dass derzeit die
Grundlast preiswerter mit konventionellen (durchlaufenden) Anlagen
bedient werden kann. Das hat mit Backup Anlagen nur ganz entfernt etwas
zu tun.
Post by Fritz
Muss man denn immer alles nach dem Gesichtspunkt 'möglichst hoher
Gewinn' betrachten?
Vorsorge und Zivilschutz muss einer Gesellschaft auch etwas wert sein!
Man sollte natürlich immer auch die externen Kosten mit in der
Kalkulation berücksichtigen. Allerdings gehen die Vorstellungen über die
Höhe dieser externen Kosten weit auseinander.

Gruß Peter
René Schuster
2017-07-23 11:18:47 UTC
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Raw Message
Post by Peter Mayer
Post by Fritz
Rene versteht nicht, dass es Backup Kraftwerke für den Notfall geben
muss. Zudem werden Kraftwerke in denen 'Stromflaute' herrscht abgedreht.
Nein, das war nicht meine Aussage. Ich habe eine generelle Ausage
getroffen zu der Möglichkeit oder Unmöglichkeit, dass diskontinuierlich
laufende Anlagen, die Grundlast preiswerter bedienen könnten als
kontinuierlich betriebene.
Ja, das hast Du, Du hast allerdings nicht erklärt, wie das in der
Realität aussehen könnte.
Post by Peter Mayer
Ich habe auch geschrieben, dass derzeit die Grundlast preiswerter mit
konventionellen (durchlaufenden) Anlagen bedient werden kann.
Das macht Deinen Einwand umso unverständlicher. Wie soll es denn
preiswerter werden, wenn die Anlagen teilweise stillstehen?
--
rs
Peter Mayer
2017-07-23 14:12:16 UTC
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Raw Message
Post by René Schuster
Post by Peter Mayer
Nein, das war nicht meine Aussage. Ich habe eine generelle Ausage
getroffen zu der Möglichkeit oder Unmöglichkeit, dass diskontinuierlich
laufende Anlagen, die Grundlast preiswerter bedienen könnten als
kontinuierlich betriebene.
Ja, das hast Du, Du hast allerdings nicht erklärt, wie das in der
Realität aussehen könnte.
Nein, habe ich nicht, weil ich nicht über die derzeitige
Kraftwerkslandschaft oder über die derzeit absehbare
Kraftwerkslandschaft geschrieben habe. Ich habe auf die Aussage, von
Robert Pecks geantwortet, dass es in der Natur der Sache liegen würde,
dass kontinuierlich betriebene Kraftwerke die Grundlast billiger
bereitstellen könnten als diskontinuierliche (und zwar von jetzt an bis
in alle Ewigkeit).
Dem habe ich widersprochen, da es dafür keine naturgesetzliche
Notwendigkeit gibt und niemand die Zukunft der Stromerzeugung
vorhersagen kann. Ich weiß nicht welche Anlagen zur Stromerzeugung es in
100, 1.000 oder 10.000 Jahren gibt. Ich will mich nur nicht darauf
festlegen lassen, dass wir heute bereits absehen können, dass
kontinuierlich immer preisgünstiger als diskontinuierlich wäre.
Vielleicht sind es ja auch die hier immer wieder genannten Maschinen,
die das Erdöl wertlos machen werden, die diskontinuierlich
preisgünstiger sein werden. ;-)
Post by René Schuster
Post by Peter Mayer
Ich habe auch geschrieben, dass derzeit die Grundlast preiswerter mit
konventionellen (durchlaufenden) Anlagen bedient werden kann.
Das macht Deinen Einwand umso unverständlicher. Wie soll es denn
preiswerter werden, wenn die Anlagen teilweise stillstehen?
Weil es auf die Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems Stromerzeugung
ankommt. Wenn zwei unterschiedliche diskontinuierlich arbeitende Anlagen
preiswerter produzieren als eine kontinuierlich arbeitende, dann ist es
sinnvoller die Grundlast mit den diskontinuierlich laufenden Anlagen zu
bedienen. Ich weiß auch nicht welche Anlagen zur Stromerzeugung es in
der (fernen) Zukunft gibt. Ich fabuliere einfach mal frei darauf los.
Nehmen wir an, es gäbe in x Jahren einen geostationären Satelit, der uns
Strom aus Sonnenenergie praktisch kostenlos zur Erde senden würde, dann
könnte (je nach Kostensituation in x Jahren) eine Kombination aus
tagsüber Satelitenstrom und Nachts konventioneller Strom kostengünstiger
als nur konventioneller Strom sein.

Gruß Peter
Fritz
2017-07-23 14:23:31 UTC
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Raw Message
Post by Peter Mayer
Nein, habe ich nicht, weil ich nicht über die derzeitige
Kraftwerkslandschaft oder über die derzeit absehbare
Kraftwerkslandschaft geschrieben habe. Ich habe auf die Aussage, von
Robert Pecks geantwortet, dass es in der Natur der Sache liegen würde,
dass kontinuierlich betriebene Kraftwerke die Grundlast billiger
bereitstellen könnten als diskontinuierliche (und zwar von jetzt an bis
in alle Ewigkeit).
Österreichs bereits abgeschriebene Donau- und andere kleinere
Flusskraftwerke produzieren hinreichend genug an günstigem Strom - und
decken bei guten Wasserstand ausreichend die Grundlast.
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
René Schuster
2017-07-23 11:15:14 UTC
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Raw Message
Post by Fritz
Post by Peter Mayer
Umgekehrt? Wann kostet Stillstand regelmäßig mehr als Betrieb?
Wenn der Betrieb Mehrwert erwirtschaftet, kannst Du diesen den Kosten
gegenüber stellen. Er verringert aber nicht die Kosten.
Rene versteht nicht, dass es Backup Kraftwerke für den Notfall geben
muss.
Natürlich verstehe ich das, aber es kostet Geld diese vorzuhalten. Sie
wären produktiver, wenn sie nicht nur als Backup herhalten müssten. Aber
das übersteigt Deinen geistigen Horizont bei weitem, also lass gut sein.
--
rs
René Schuster
2017-07-23 11:13:35 UTC
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Raw Message
Post by Peter Mayer
Post by René Schuster
Post by Peter Mayer
Post by René Schuster
Selbstverständlich liegt das in der Natur der Sache: Stillstand kostet.
Selbstverständlich kostet Stillstand nicht immer
Wann denn nicht?
wenn der Stillstand keine Kosten verursacht
Ein konkretes Beispiel hast Du also nicht zur Hand.
Post by Peter Mayer
Post by René Schuster
Post by Peter Mayer
und selbstverständlich kostet Stillstand regelmäßig weniger als
Betrieb.
Umgekehrt: Im Betrieb wird Mehrwert erwirtschaftet, bei Stillstand nicht.
Umgekehrt? Wann kostet Stillstand regelmäßig mehr als Betrieb?
Immer, da bei Stillstand kein Mehrwert erwirtschaftet wird. Was ist denn
dabei so schwer zu verstehen?
--
rs
Peter Mayer
2017-07-23 14:15:13 UTC
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Raw Message
Post by René Schuster
Post by Peter Mayer
Post by René Schuster
Post by Peter Mayer
Post by René Schuster
Selbstverständlich liegt das in der Natur der Sache: Stillstand kostet.
Selbstverständlich kostet Stillstand nicht immer
Wann denn nicht?
wenn der Stillstand keine Kosten verursacht
Ein konkretes Beispiel hast Du also nicht zur Hand.
eine abgeschrieben PV-Anlage kommt dem schon sehr nahe.
Post by René Schuster
Post by Peter Mayer
Post by René Schuster
Post by Peter Mayer
und selbstverständlich kostet Stillstand regelmäßig weniger als
Betrieb.
Umgekehrt: Im Betrieb wird Mehrwert erwirtschaftet, bei Stillstand nicht.
Umgekehrt? Wann kostet Stillstand regelmäßig mehr als Betrieb?
Immer, da bei Stillstand kein Mehrwert erwirtschaftet wird. Was ist denn
dabei so schwer zu verstehen?
Kosten sind (und enthalten) keine Erlöse

Gruß Peter
Fritz
2017-07-23 14:20:04 UTC
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Raw Message
Post by Peter Mayer
Post by René Schuster
Immer, da bei Stillstand kein Mehrwert erwirtschaftet wird. Was ist denn
dabei so schwer zu verstehen?
Und wem juckt dies?
Post by Peter Mayer
Kosten sind (und enthalten) keine Erlöse
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
Arne Luft
2017-07-23 12:12:10 UTC
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Raw Message
On Sun, 23 Jul 2017 08:46:57 +0200, Peter Mayer
Post by Peter Mayer
Wann kostet Stillstand regelmäßig mehr als Betrieb?
Wenn du zB den Aluschmelzofen wegschmeißen kannst, wenn er
abgeschaltet wird.

Oder die Leute rumstehen, weil das Fließband steht, anstatt zu
produzieren. Da aber die Flaute nicht einplanbar ist, ergeben sich
ständige Zufälle, die nur Kosten. Oder schweben dir Lohnabschlüsse
vor, die besagen, dass bei Produktionsstillstand wegen Stromausfalles
keine Löhne anfallen? Das würde keine Regierung überleben.

Warum halten alle größeren Fabriken in Indien Notstromaggregate
bereit, um die üblichen Stromausfälle zu überbrücken? Weil sie zu doof
sind, Nutzen aus den Produktionsausfällen zu ziehen?


Was du zusammenfaselst, ist schlichtweg Scheiße. Es ist dummes
Geseier, bei dem irgendwelche Ursachen und irgendwelche Wirkungen
willkürlich miteinander verknüpft werden, um rein verbal eine
Scheinlogik zu fabrizieren.
Peter Mayer
2017-07-23 14:24:19 UTC
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Permalink
Raw Message
Post by Arne Luft
Post by Peter Mayer
Wann kostet Stillstand regelmäßig mehr als Betrieb?
Wenn du zB den Aluschmelzofen wegschmeißen kannst, wenn er
abgeschaltet wird.
Dann schalte ihn nicht komplett ab sondern in hot standby.
Post by Arne Luft
Oder die Leute rumstehen, weil das Fließband steht, anstatt zu
produzieren. Da aber die Flaute nicht einplanbar ist, ergeben sich
ständige Zufälle, die nur Kosten. Oder schweben dir Lohnabschlüsse
vor, die besagen, dass bei Produktionsstillstand wegen Stromausfalles
keine Löhne anfallen? Das würde keine Regierung überleben.
Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus Kosten und Erlösen. In meiner
Aussage beziehe ich mich ausdrücklich nur auf Kosten. Zu (fehlenden)
Erlösen habe ich keine Aussage gemacht
Post by Arne Luft
Warum halten alle größeren Fabriken in Indien Notstromaggregate
bereit, um die üblichen Stromausfälle zu überbrücken? Weil sie zu doof
sind, Nutzen aus den Produktionsausfällen zu ziehen?
Du weißt nicht was Kosten und Erlöse sind.
Post by Arne Luft
Was du zusammenfaselst, ist schlichtweg Scheiße.
Schlag mal unter Kosten und Erlöse nach.
Post by Arne Luft
Es ist dummes
Geseier, bei dem irgendwelche Ursachen und irgendwelche Wirkungen
willkürlich miteinander verknüpft werden,
Nö, Betriebswirtschaftlehre für Anfänger.
Arne Luft
2017-07-23 15:35:24 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
On Sun, 23 Jul 2017 16:24:19 +0200, Peter Mayer
Post by Peter Mayer
Post by Arne Luft
Post by Peter Mayer
Wann kostet Stillstand regelmäßig mehr als Betrieb?
Wenn du zB den Aluschmelzofen wegschmeißen kannst, wenn er
abgeschaltet wird.
Dann schalte ihn nicht komplett ab sondern in hot standby.
Eine Stunde maximal, dann ist der Aluofen Schrott.

Es gibt andere Beispiele:

Walzstraßen, Lackierstraßen, Papierfabriken, etc.

Die brauchen Notstromaggregate, um die Zeit ohne Versorgung von außen
zu überbrücken.

"Der Hamburger Kupfer-Hersteller Aurubis etwa mietet deshalb im Winter
Generatoren an. Eine Absicherung, die Millionen kostet...."
Quelle: AKTIVonline –
https://www.aktiv-online.de/nachrichten/detailseite/news/eine-kleine-panne-und-der-ofen-ist-aus-4079
Post by Peter Mayer
Post by Arne Luft
Oder die Leute rumstehen, weil das Fließband steht, anstatt zu
produzieren. Da aber die Flaute nicht einplanbar ist, ergeben sich
ständige Zufälle, die nur Kosten. Oder schweben dir Lohnabschlüsse
vor, die besagen, dass bei Produktionsstillstand wegen Stromausfalles
keine Löhne anfallen? Das würde keine Regierung überleben.
Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus Kosten und Erlösen. In meiner
Aussage beziehe ich mich ausdrücklich nur auf Kosten. Zu (fehlenden)
Erlösen habe ich keine Aussage gemacht
Das ist deine Methode, Verlogenheit zu kaschieren. Typisch für
EE-Absahnbetrugshelfer.

In dem Sinne wurden von den militanten Autohassern immer nur die
angeblichen Kosten des Autoverkehrs genannt, aber niemals die
monetarisierten Vorteile oder die Steuereinnahmen aus dem desselben
auch nur angedeutet.


Deine Methode:

Behauptung: Viereckige Räder sind besser als runde,
Begründung: weil bei einem Stillstand bergauf der Wagen nicht
runterrollen kann und die Bremsklötze gespart werden können.

Einwurf: Aber es ist doch viel aufwendiger, Vierecke über Straßen zu
hieven oder zahnradförmige Straßenoberflächen zu bauen und zu
betreiben.

Deine Antw.: Dazu habe ich keine Aussage gemacht.



Zum Thema: Geringere Produktion bei gleichbleibenden Kosten
bedeutet höhere Preise pro Produkteinheit. Andere, die diesen Nachteil
nicht ausgeliefert sind, können billiger anbieten.

Weißt du, warum Solarworld Pleite gegangen ist? Weißt du, warum die
Arbeiter von Solarworld bereit sind, einige Monate auf Teile ihrer
Löhne zu verzichten, wenn sich ein Investor findet, die Firma weiter
zu betreiben?

Es gibt Konkurrenz in der realen Welt und dann kommst du mit so einem
spitzfindigen Scheißdreck an.
Post by Peter Mayer
Post by Arne Luft
Warum halten alle größeren Fabriken in Indien Notstromaggregate
bereit, um die üblichen Stromausfälle zu überbrücken? Weil sie zu doof
sind, Nutzen aus den Produktionsausfällen zu ziehen?
Du weißt nicht was Kosten und Erlöse sind.
Siehe weiter oben.
Post by Peter Mayer
Post by Arne Luft
Was du zusammenfaselst, ist schlichtweg Scheiße.
Schlag mal unter Kosten und Erlöse nach.
dito.
Post by Peter Mayer
Post by Arne Luft
Es ist dummes
Geseier, bei dem irgendwelche Ursachen und irgendwelche Wirkungen
willkürlich miteinander verknüpft werden,
Nö, Betriebswirtschaftlehre für Anfänger.
Hat bei dir anscheinend nichts genutzt. Weiß das dein Arbeitgeber oder
bist du beim Staat angestellt?
U***@web.de
2017-07-23 15:43:55 UTC
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Raw Message
Post by Arne Luft
Post by Peter Mayer
Post by Arne Luft
Wenn du zB den Aluschmelzofen wegschmeißen kannst, wenn er
abgeschaltet wird.
Dann schalte ihn nicht komplett ab sondern in hot standby.
Eine Stunde maximal, dann ist der Aluofen Schrott.
Das wollte ich seinerzeit wissen, wie gut man damit
Energiemärkte puffern kann. Offenbar eher schlecht.

Da scheinen ja Maßnahmen, die zur Verschiebung der
Betriebszeiten von Haushaltswaschmaschinen führen,
effektiver.
Arne Luft
2017-07-23 16:11:36 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Arne Luft
Post by Peter Mayer
Post by Arne Luft
Wenn du zB den Aluschmelzofen wegschmeißen kannst, wenn er
abgeschaltet wird.
Dann schalte ihn nicht komplett ab sondern in hot standby.
Eine Stunde maximal, dann ist der Aluofen Schrott.
Das wollte ich seinerzeit wissen, wie gut man damit
Energiemärkte puffern kann. Offenbar eher schlecht.
Da scheinen ja Maßnahmen, die zur Verschiebung der
Betriebszeiten von Haushaltswaschmaschinen führen,
effektiver.
Logisch, deshalb solltest du dich dafür einsetzen, dass jeder
Privathaushalt mehrere Waschmaschinen anschaffen muß, nahezu täglich
mit oder ohne Inhalt damit zu waschen hat und dann darauf verzichtet,
wenn die Bundesstromzuteilungsstelle es verlangt.

Was glaubst du, wie die Lebenserwartung der EU einen Sprung nach vorne
machen wird, wenn, wie von der EU geplant, ab 2018 braune Pommes
Frites verboten sind.


Euere dummen Ablenkungsmanöver sind von vielen anderen vor euch auch
schon durchgezogen worden. Du oder der Mayer seid ja nicht die ersten,
die in der Welt auftauchen und mit an den Haaren herbeigezogenen
Spitzfindigkeiten aus Wolkenkuckucksheim die Physik und reale
Wirtschaft umlabern zu können glauben.

Lügen haben kurze Beine und außerdem werden sie vom unbeteiligten
Zuschauer bei jeder weiteren Runde sofort wieder erkannt. Deshalb sind
die Grünärsche auch am Aussterben.

Weißt du das? Bei keiner Partei nahm der Altersdurchschnitt so stark
zu wie bei den Grünärschen. Daraus folgt, einmal militanter Grünarsch,
immer militaner Grünarsch (dumme Menschen lernen nun mal nur schwer
was dazu), aber inzwischen fällt kaum noch einer auf die rein.
U***@web.de
2017-07-23 16:24:42 UTC
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Raw Message
Post by Arne Luft
Euere dummen Ablenkungsmanöver
Ach, herrlich, kaum erntest Du Widerspruch, steigert sich
Dein schwachsinniger Beißreflex ins Unermeßliche...
Gernot Griese
2017-07-23 16:44:02 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Arne Luft
Post by Peter Mayer
Post by Arne Luft
Wenn du zB den Aluschmelzofen wegschmeißen kannst, wenn er
abgeschaltet wird.
Dann schalte ihn nicht komplett ab sondern in hot standby.
Eine Stunde maximal, dann ist der Aluofen Schrott.
Das wollte ich seinerzeit wissen, wie gut man damit
Energiemärkte puffern kann. Offenbar eher schlecht.
Du weisst, auf wessen Information du dich hier stützt? Es sollte sehr
wohl möglich sein, die Schmelze zu erhalten während die stromintensive
Elektrolyse abgeschaltet wird. Ich vermute mal, dass das mit hot standby
gemeint ist.

Gernot
--
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.
Peter Mayer
2017-07-23 17:24:56 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Gernot Griese
Es sollte sehr
wohl möglich sein, die Schmelze zu erhalten während die stromintensive
Elektrolyse abgeschaltet wird. Ich vermute mal, dass das mit hot standby
gemeint ist.
Das ist das, was ich meinte.

Gruß Peter

Peter Mayer
2017-07-23 17:23:04 UTC
Antworten
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Raw Message
Post by Arne Luft
Post by Peter Mayer
Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus Kosten und Erlösen. In meiner
Aussage beziehe ich mich ausdrücklich nur auf Kosten. Zu (fehlenden)
Erlösen habe ich keine Aussage gemacht
Das ist deine Methode, Verlogenheit zu kaschieren. Typisch für
EE-Absahnbetrugshelfer.
In diesem Teiltread ging es nicht um EE Anlagen, sondern nur um die Art
(kontinuierlich oder diskontinuierlich) der Stromerzeugung. Genau
genommen ging es bei der Diskussion ünber Kosten auch nur um einen
Teilaspekt der obigen Frage.
Post by Arne Luft
In dem Sinne wurden von den militanten Autohassern immer nur die
angeblichen Kosten des Autoverkehrs genannt, aber niemals die
monetarisierten Vorteile oder die Steuereinnahmen aus dem desselben
auch nur angedeutet.
Behauptung: Viereckige Räder sind besser als runde,
Begründung: weil bei einem Stillstand bergauf der Wagen nicht
runterrollen kann und die Bremsklötze gespart werden können.
Einwurf: Aber es ist doch viel aufwendiger, Vierecke über Straßen zu
hieven oder zahnradförmige Straßenoberflächen zu bauen und zu
betreiben.
Deine Antw.: Dazu habe ich keine Aussage gemacht.
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
Ausgangsaussage: Stillstand verursacht Kosten
Meine Antwort: Betrieb verursacht höhere Kosten

Beides mal ging es um Kosten und nicht um Erlöse und nicht um Preise pro
Produktionseinheit. Das Aufteilen von komplexeren Sachverhalten in
einzelne Sachverhalte und getrennte Diskussion dieser Sachverhalte mit
erst späterer Zusammenführung nennt sich strukturiertes Denken. Das ist
Dir mittlerweile völlig abgekommen. Du wirfst wild alles durcheinander
und kannst keiner Diskussion folgen, ohne völlig sachfremde Aspekte
einzubringen nur weil Du das auch mal gesagt haben wolltest. Das
eigentliche Thema geht dabei völlig unter.

Diskussionen mit Dir sind völlig sinnlos geworden nicht zuletzt auch
deshalb weil Du ohne Anlass in wüste Beschimpfungen und Beleidigungen
verfällst.
Christoph Müller
2017-07-13 08:07:57 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Robert Pecks
"Christoph Müller" schrieb am Wed, 12 Jul 2017 11:04:57 +0200 in
Post by Christoph Müller
Wer mit Zappelstrom nicht klar kommt, wird im Leben auch nicht recht
klar kommen, weil nun mal ständig alles in Bewegung ist. Auf die
Realität hat man sich ganz einfach einzustellen.
Ich halte dies für einen völlig verfehlten Ansatz.
Wieso? Willst du dir eine eigene Parallelwelt schaffen?
Post by Robert Pecks
Auch wenn wir es heutzutage nicht drauf haben, einen Klimawandel in
irgendeiner Weise zu beeinflussen,
sehe ich anders.
Post by Robert Pecks
auch wenn wir noch keinen
Luftverkehr auf der Basis von Antigravitation haben, auch wenn wir
noch keine Sonnerenergie via SHTR ("Sonnenwind") ernten können, wenn
wir noch keine Kernfusion, geschweige denn
Materie/Antimaterie-Reaktion gewinnbringend nutzen können - und was
Wir müssen einfach mit dem klar kommen, was wir jetzt können. Mehr
können wir derzeit halt nicht.
Post by Robert Pecks
Wir können bereits weit mehr, als "mit der Natur irgendwie
klarkommen".
Sehe ich GANZ anders. Es wird uns so schnell auch nicht gelingen, dass
wir uns über Naturgesetze hinweg setzen können. Wir HABEN uns nach der
Natur zu richten. Ob es einem passt oder nicht. Wir MÜSSEN damit klar
kommen.
Post by Robert Pecks
Da, *wo* wir es können, da ist es auch sinnvoll, sich nicht den
Realitäten anzupassen
das ist von Fall zu Fall im wirklich großen Kontext zu prüfen.
Post by Robert Pecks
oder gar auszuliefern, sondern die Realitäten so
anzupassen, daß wir davon profitieren.
Klar. Das ist ganz normale planerische Arbeit. Diese wird aber um so
erfolgreicher sein, je weniger Anpassungsprozesse nötig sind. Die Natur
ist unsere Lebensgrundlage. Deshalb muss diese in jedem Fall Vorrang
haben. Auf die Dauer ist es nicht gut, an dem Ast zu sägen, auf dem man
selber sitzt. Aber genau das wird oft gemacht, weil der Ast ja so bequem
(man kann auch "wirtschaftlich" sagen) erreichbar ist.
Post by Robert Pecks
Um es auf den Punkt zu bringen: wenn der Meeresspiegel steigt, dann
bete ich nicht zum "großen Gott CO2", sondern dann errichte ich
Deiche.
Auch um die vielen kleinen, aber bewohnten, Südseeinseln? Die Leute dort
werden dir vermutlich dankbar sein, wenn du das für sie machst. Sie
selbst haben nämlich die dafür nötigen Mittel nicht.
Post by Robert Pecks
So ist das auch bei den Temperaturen: zu kalt - Heizung, zu
warm - Lüftung,
eher Kühlung. Die braucht mehr Energie als Heizung.
Post by Robert Pecks
zu nass - feste Unterkunft, zu trocken - Bewässerung.
Ist in Ländern unterhalb des Meeresspiegels gar nicht so einfach. Da
muss das Wasser aufwändig abgepumpt werden.

Ist es zu trocken, muss mit Süßwasser bewässert werden. Das muss man
auch erst mal haben. Auf versalzten Böden wächst kaum noch was.
Post by Robert Pecks
All das *können* wir
aus rein technischer Sicht ist das sicher kein Problem. Dafür gibt es
immer irgendwelche Lösungen. Stellt sich nur die Frage, wer das alles
bezahlen soll. Diese Technik zu bauen und zu betreiben, bedeutet ja auch
ganz erheblichen Aufwand. Also wäre es sinnvoller, erst mal dafür zu
sorgen, dass der ganze Aufwand gar nicht nötig wird.
Post by Robert Pecks
- und all das kostet einen Bruchteil bei
*sicherer* Wirksamkeit gegenüber dem CO2-Hokuspokus mit völlig offenem
Ausgang.
Na ja - sooo offen ist der Ausgang auch wieder nicht. Stelle dir einen
Globus mit 30 cm Durchmesser vor. Klebe eine Briefmarke drauf - damit
hast du dann die Dicke unseres Lebensraumes. Viel ist es nicht und die
Luft ist ziemlich dünnes Zeug. Da braucht es nicht viel, um die
Verhältnisse recht deutlich zu verändern. Dass dem auch wirklich so ist,
zeigt der seit der Industrialisierung stetig steigende CO2-Gehalt der
Luft. Die logischte Erklärung dafür: Es wird Kohlenstoff verbrannt, der
seit Millionen von Jahren längst aus dem Lebensraum weggesperrt ist.
Jetzt wird er wieder ausgegraben und zu CO2 gemacht. Und zwar in einem
Tempo, das die Natur offensichtlich nicht bewältigen kann. Es ist noch
kein Fließgleichgewicht erreicht. Der CO2-Gehalt steigt noch immer in
atemberaubendem Tempo. Das ist, als ob man in einem sauberen Gebirgssee
plötzlich mit einem Bagger den Untergrund aufwühlen würde. An der
Massebilanz ändert sich damit überhaupt nichts. Die Lebensbedingungen
ändern sich jedoch ganz massiv. Und zwar vor allem zum Negativen.
Einfach durch Stoffverlagerung vom Untergrund in See. Mit dem CO2 ist es
halt Kohlenstoff, der in unsere Atmosphäre eingebracht wird und sich
dort ähnlich anreichert wie die aufgewühlten Sedimente im Gebirgssee.
Post by Robert Pecks
Wahrscheinlich werden wir die von mir genannten Maßnahmen
*zusätzlich* benötigen, weil Hokuspokus noch nie was gebracht hat...
Was heißt schon Hokuspokus? Unser Problem ist vor allem, dass immer nur
auf isolierte Einzelprobleme geschielt wird, anstatt auch mal nach dem
Gesamterfolg zu schauen. Weil das nicht gemacht wird, konzentriert man
sich jetzt halt auf den Einzelwert CO2. In der Schule und im Studium
wird einem ja ständig beigebracht, wie man anstehende Probleme lösen
kann: Alles Unwichtige ignorieren und sich auf das Wesentliche
konzentrieren. Das wird dann gerne so aufgefasst, dass man sich halt
immer weiter in die Details hineinarbeiten muss. Ein Künstler, der ein
Portrait malen sollen, macht mit dieser Herangehensweise also Folgendes:
Grobe Form des Gesichts zeichnen. Nasenform zeichnen. Nasenlöcher
einzeichnen. Haare im linken Nasenloch zeichnen. FERTIG! Oder fehlt da
nicht noch eine ganze Menge? Das bemerkt der Künstler erst, wenn er hin
und wieder auch mal einen Schritt zurück macht, um nach der Detailarbeit
wieder den großen Überblick zu kommen. Aber dieser eigentlich
selbstverständliche Schritt fällt in der Wirtschaft leider nur
allzuhäufig aus. Hat man seine Gewinne eingestrichen, ist die Welt
(scheinbar) in Ordnung.
Post by Robert Pecks
Post by Christoph Müller
Post by Wecker
Die Chinesen haben erkannt, dass Photovoltaik Zufallsstromanlagen
(Zappelstrom) ein dummer und teurer merkeldeutscher Irrweg ist.
Merkwürdig, dass dann ausgerechnet die Chinesen so viel in PV- und
Windnutzung investieren.
Das ist nicht merkwürdig, sondern wirtschaftliches Kalkül. Der größte
Teil wird gewinnbringend exportiert;
Wenn ich richtig informiert bin, wird in China pro Jahr so viel Solar-
und Windleistung installiert, wie Deutschland insgesamt hat.
Post by Robert Pecks
Entsprechend der simplen Gleichung e=mc^2 verliert sich die Frage nach
der Energieerzeugung in der Herkunft der Materie in unserer Welt.
In dieser Formel geht es um die UMWANDLUNG von einer Form in eine
andere. Sie besagt lediglich, dass auch Masse eine Energieform
darstellt. Und frägt man heute einen Kernphysiker, dann wird diese
wahrscheinlich sogar antworten, dass es überhaupt keine Masse gibt. Es
gibt wahrscheinlich nur noch Felder.
Post by Robert Pecks
Es
ist nicht vermessen, anzunehmen, daß jener vierten - uns in unserem
derzeitigen geistigen Entwicklungsstand völlig unzugänglichen -
Dimension hier künftig eine Schlüsselrolle innewohnen wird.
Bis dahin müssen wir aber mit unseren aktuellen Fähigkeit zurecht
kommen. Wenn wir nicht überleben, wird uns auch keine vierte oder noch
höhere Dimension interessieren.
Post by Robert Pecks
Post by Christoph Müller
das Leben ist hart. Wer überleben will, sollte besser versuchen, damit
klar zu kommen als sich dagegen zu stemmen.
Kaum. Er sollte versuchen, die Zusammenhänge zu verstehen - und sie
sich zunutze zu machen.
Wir sind nicht weit voneinander entfernt. Denn damit liege ich mit dir
auf einer Linie.
Post by Robert Pecks
So haben wir als Spezies immerhin die
Vergangenheit gemeistert. Nach Deiner Lesart liefen wie heute immer
noch vor dem Feuer davon, statt es selbst trotz seiner Risiken zu
nutzen
Nein. Damit hast du was grundsätzlich in den falschen Hals bekommen. Mit
dieser Einstellung wäre ich niemals Ingenieur geworden. Doppelter schon
gleich garnicht.
Post by Robert Pecks
Post by Christoph Müller
Grundlast ist ein statistischer Begriff.
Das ist falsch.
Nein.
Post by Robert Pecks
Grundlast ist derjenige Bedarf, der *IM MINIMUM* zu
*JEDER ZEIT* angefordert wird.
Richtig. Sagt aber doch nicht, dass dafür ganz besondere Kraftwerke
vonnöten wären. Ob viele kleine oder ein großes spielt in diesem
Zusammenhang nicht die geringste Rolle. Was soll also das Märchen von
den "grundlastfähigen Kraftwerken"? Wichtig ist doch lediglich, dass
jederzeit überall genügend Strom verfügbar ist. NICHT, ob er in einem
großen oder in vielen kleinen Kraftwerken produziert wurde. Wen sollte
das aus welchem Grund interessieren?
Post by Robert Pecks
Es ist daher mehr als legitim, jenen
Bedarf mit möglichst kostengünstigen Dauerbrennern zu decken.
Kostengünstig FÜR WEN? Des Einen Freud' ist schnell des Andern Leid.
Auch Heizkessel werden übrigens gerne als Dauerbrenner ausgelegt. Um das
zu erreichen, hat man viel Hirnschmalz in modulierenden Betrieb über
eine große Leistungsbandbreite investiert. Da ließe sich aufgrund der
großen Temperaturdifferenz auch noch eine Stromproduktion mit dran
hängen. Schon müssten keine Kühltürme und Flüsse mehr aufgeheizt werden.
Sie zu heizen, kostet verdammt viel teure Energie.
Post by Robert Pecks
Post by Christoph Müller
Ist es nicht egal, ob eine elektrische
Leistung mit vielen kleinen Anlagen oder mit einer großen zur Verfügung
gestellt wird?
Natürlich ist das nicht egal, denn die Infrastruktur für die beiden
Szenarien ist sehr unterschiedlich. Für ersteres ist die hierzulande
aufgebaute Infrastruktur weder optimiert, noch überhaupt gedacht.
Dem Stromnetz sollte es ziemlich egal sein, in welche Richtung die
Leistung fließt. Mit Wechselstrom ändert sich die Stromrichtung sowieso
ständig. Damit lässt sich ein Stromnetz ohne weiteres von einem
Verteilnetz zu einem Sammelnetz umbauen und zu jeder gewünschten
Zwischenform.
Post by Robert Pecks
Daß es - hinsichtlich dem an Sabotage grenzenden - Betreiben unserer
Netze weit jenseits ihrer Spezifikationen noch nicht zu einem Blackout
gekommen ist verdanken wir dem konsequenten Verfolgen des Stabilitäts-
und Sicherheitsgedankens jener Ingenieure, die unser existierendes
Stromnetz einst entwarfen und mit erheblichen finanziellen Mitteln zu
einem der besten der Welt erhoben.
Daran muss doch auch nicht ändern, wenn die Stromproduktion
dezentralisiert wird. Nur wird das Ganze mit Dezentralisierung NOCH
stabiler! Denn die dann vielen Stromerzeuger werden sehr wahrscheinlich
auch inseltauglich ausgeführt werden. Selbst wenn dann ein Bagger
versehentlich eine Hauptleitung aus dem Boden reißt oder gar eine
Terroristengruppe sämtliche Versorgungsleitungen zu einer Großstadt
gleichzeitig sprengt, wird es dann noch lange nicht dunkel. Dann wird
auf auf Inselbetrieb geschaltet. Im Schlimmsten Fall wird die Insel das
eigene Haus sein. In weniger schlimmen Fällen wird man binnen weniger
Sekunden (höchstens Stunden) neue Stromnetze definieren, die dann halt
bis zur Reparatur der Hauptleitungen als autonome kleine Netze operieren.
Post by Robert Pecks
Dennoch steigt und steigt die Zahl der erforderlichen manuellen
Eingriffe stetig an.
Muß denn sowas (einer diffusen, unwirklichen Angst - und mangeldem
technischen und/oder naturwissenschaftlichen Wissensstand geschuldet)
wirklich sein?
https://www.derwesten.de/wirtschaft/trimet-rettet-zweimal-das-deutsche-stromnetz-id9833343.html
https://www.welt.de/wirtschaft/article151108232/Eine-Milliarde-Euro-verhindert-den-Blackout.html
Geht man davon aus, dass aus Großserienfertigung das kW elektrisch
1000,- Euro kostet (wahrscheinlicher ist eher nur die Hälfte oder noch
weniger), dann hätte man mit einer Milliarde eine Million kW bzw. 1 GW
in Form von Mini-BHKWs installieren können.
Damit hätte man die Mini-BHKWs runter gefahren und elektrisch geheizt
statt die Windenergie abzuschalten. Das erfordert weder neue Leitungen
noch zusätzliche Investitionen in irgendwelche Energiespeicher. Man
lässt dann die Brennstoffe ganz einfach liegen und hebt sie sich für
Zeiten auf, in denen das Verbrennen gewinnbringender ist.
--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
Fritz
2017-07-13 10:49:36 UTC
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Raw Message
Post by Robert Pecks
Um es auf den Punkt zu bringen: wenn der Meeresspiegel steigt, dann
bete ich nicht zum "großen Gott CO2", sondern dann errichte ich
Deiche. So ist das auch bei den Temperaturen: zu kalt - Heizung, zu
warm - Lüftung, zu nass - feste Unterkunft, zu trocken - Bewässerung.
All das*können* wir - und all das kostet einen Bruchteil bei
*sicherer* Wirksamkeit gegenüber dem CO2-Hokuspokus mit völlig offenem
Ausgang. Wahrscheinlich werden wir die von mir genannten Maßnahmen
*zusätzlich* benötigen, weil Hokuspokus noch nie was gebracht hat...
1) Bei uns wirds wärmer ..... ob trockener
2) In der Sahelzone und Sahara könnte das Klima ziemlich plötzlich
kippen und ..... der Monsunregen einsetzen (kam kürzlich in einem
Wissenschaftsgericht)
3) Die Holländer haben schon längst schwimmende Häuser entwickelt (dmit
sind keine Hausboote gemeint)
4) Die Erde war in der Vergangenheit neben erheblich kälter auch schon
wesentlich wärmer - nur der Mensch würde sich so rasch nicht umgewöhnen.


<http://www.3sat.de/page/?source=/ard/107984/index.html>
»Tropische Monsunregen in der Sahara
In den Wüstensedimenten sind die Niederschlagsschwankungen über
Jahrtausende gespeichert. Daran kann das Expertenteam die Wanderung der
Grenze zwischen Wüste und Vegetation ablesen. Zwischen 10.000 und 5.000
vor Christus reichten tropische Monsunregen bis zu 800 Kilometer weit in
die heutige Sahara hinein. Der Süden Ägyptens war damals eine
Savannenlandschaft. Vor 21.000 Jahren lag der Rand der Wüste allerdings
400 Kilometer weiter südlich als heute. ....«
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
Robert Pecks
2017-07-14 20:27:03 UTC
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Raw Message
Post by Fritz
1) Bei uns wirds wärmer ..... ob trockener
Das ist aber keine Aussage zum Klimawandel, sondern zum Wetter.
Post by Fritz
2) In der Sahelzone und Sahara könnte das Klima ziemlich plötzlich
kippen und ..... der Monsunregen einsetzen (kam kürzlich in einem
Wissenschaftsgericht)
Hier gilt das gleiche wie zu 1)
Post by Fritz
3) Die Holländer haben schon längst schwimmende Häuser entwickelt (dmit
sind keine Hausboote gemeint)
Die Holländer sind in dieser Hinsicht erfahren - und betreiben auch
aktiv Landgewinnung. Sie brauchen diesen schwimmenden Häuser
eigentlich gar nicht, da auch Gebiete unter dem Meeresspiegel dank
entsprechender Deiche und weiterer Vorkehrungen weitgehend trocken
sind.

Nur wer in diesen Gebieten beim Hausbau auf einem Keller besteht, der
muß tief in die Tasche greifen... ;-)
Post by Fritz
4) Die Erde war in der Vergangenheit neben erheblich kälter auch schon
wesentlich wärmer - nur der Mensch würde sich so rasch nicht umgewöhnen.
Wenn ich mich gegen die aktuellen "Vorkehrungen gegen den Klimawandel"
wende, dann *weiß ich*, daß der Mensch sich nicht rechtzeitig anpassen
kann. Der Mensch hat aber eine mittlerweile nicht zu verachtende
Technik entwickelt, sich gegen die vorhandenen und ggfs. drohenden
Unbillen zu schützen.

Wir sollten diese Techniken auch nutzen - und dafür sorgen, daß sie
auch denjenigen zur Verfügung stehen, die nicht über Managergehälter
verfügen können.

Soll heißen:

Wie machen derzeit eigentlich alles falsch:

Wir verpulvern Milliarden und Abermilliarden zur Verhinderung einer
weiteren Entwicklung des Klimawandels - und setzen dabei
ausschließlich auf das Pferd "CO2", ohne überhaupt zu wissen, was wir
damit erreichen können.

Diese Gelder werden uns *dann* fehlen, wenn wir uns wegen einer dummen
Fehleinschätzung *trotzdem* gegen den Klimwandel aktive wehren müssen.

Schöne Grüße

Robert.
Arne Luft
2017-07-14 22:24:16 UTC
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Raw Message
Post by Robert Pecks
Wir verpulvern Milliarden und Abermilliarden zur Verhinderung einer
weiteren Entwicklung des Klimawandels - und setzen dabei
ausschließlich auf das Pferd "CO2", ohne überhaupt zu wissen, was wir
damit erreichen können.
Hier geht es den beteiligten Politikern nicht um dem Klimawandel etc.
sondern um die libidöse Erregung bei der Kontrolle anderer über
Geldzuweisungen.
Post by Robert Pecks
Diese Gelder werden uns *dann* fehlen, wenn wir uns wegen einer dummen
Fehleinschätzung *trotzdem* gegen den Klimwandel aktive wehren müssen.
Ähnliches wird D passieren, wenn die Schönwetterperiode in der
Weltwirtschaft vorbei ist und das Geld fehlt, die anfallenden Ausgaben
zu beschreiten, weil alle Überschüsse in Wählerstimmenkäufe verpulvert
wurde.

Diese Fehlleistungen sind eingebaute Fehler, die ihre Ursache in der
realitätsfernen Traumwelt unsere militanten Gutmenschenclique haben,
die immernoch große Teile des Westens kontrolliert.

Die glauben zB unsere politische Welt bestehe in der Übereinkunft,
gemeinschaftlich alle zum Wohle aller voranzubringen. Die haben nicht
kapiert, dass wir tatsächlich wie bisher eine Arena sind, in der
letztlich nur die Macht zählt, die aus den Gewehrläufen kommt. Alles
andere ist nur tempärär, solange die einen zahlen, die anderen genug
kassieren und ansonsten der Schock der letzten großen politischen
Katastrophe noch nachwirkt. Diese Schocks halten gemäß Macchiavelli
zwei Generationen lang. Danach wird es kritisch.
Carsten Thumulla
2017-07-15 04:51:56 UTC
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Raw Message
Post by Robert Pecks
Wir sollten diese Techniken auch nutzen - und dafür sorgen, daß sie
auch denjenigen zur Verfügung stehen, die nicht über Managergehälter
verfügen können.
Wir verpulvern Milliarden und Abermilliarden zur Verhinderung einer
weiteren Entwicklung des Klimawandels - und setzen dabei
ausschließlich auf das Pferd "CO2", ohne überhaupt zu wissen, was wir
damit erreichen können.
Diese Gelder werden uns *dann* fehlen, wenn wir uns wegen einer dummen
Fehleinschätzung *trotzdem* gegen den Klimawandel aktive wehren müssen.
So ist es!

Das, was sich so Politiker nennt und vom drögen verantwortungslosen
Wähler in die Dienstwagen gesetzt wird, ist vermutlich wirklich so
geistlos wie es sich in den Quasselshows präsentiert. Die sollen
Lösungen bringen? Haben die überhaupt verstanden, ob ein Problem
existiert, und wenn ja, welches?
Es sind die Parasiten, es ist der Staat, immer wieder der Staat!


Carsten
--
http://thumulla.com/home/ein_vitamin_mit_zwei_gesichtern.html
Arne Luft
2017-07-15 05:07:55 UTC
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Raw Message
On Sat, 15 Jul 2017 06:51:56 +0200, Carsten Thumulla
Post by Carsten Thumulla
Es sind die Parasiten, es ist der Staat, immer wieder der Staat!
Bist du zu den Anarchisten übergewechselt?

( ) Ja
( ) Nein
( ) Ich bin schon längerr Anarchist.
( ) Weiß nicht
Fritz
2017-07-15 06:43:07 UTC
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Raw Message
Post by Robert Pecks
Post by Fritz
1) Bei uns wirds wärmer ..... ob trockener
Das ist aber keine Aussage zum Klimawandel, sondern zum Wetter.
Jein .... wenn es im Mittel über 30 Jahre so anhält ist es unser lokales
Klima
Post by Robert Pecks
Post by Fritz
2) In der Sahelzone und Sahara könnte das Klima ziemlich plötzlich
kippen und ..... der Monsunregen einsetzen (kam kürzlich in einem
Wissenschaftsgericht)
Hier gilt das gleiche wie zu 1)
Jein .... wenn es im Mittel über 30 Jahre so anhält ist es das lokales Klima

In Indien gehört der jährliche Monsunregen schon zum lokalen Klima.
Post by Robert Pecks
Post by Fritz
3) Die Holländer haben schon längst schwimmende Häuser entwickelt (dmit
sind keine Hausboote gemeint)
Die Holländer sind in dieser Hinsicht erfahren - und betreiben auch
aktiv Landgewinnung. Sie brauchen diesen schwimmenden Häuser
eigentlich gar nicht, da auch Gebiete unter dem Meeresspiegel dank
entsprechender Deiche und weiterer Vorkehrungen weitgehend trocken
sind.
Nur wer in diesen Gebieten beim Hausbau auf einem Keller besteht, der
muß tief in die Tasche greifen... ;-)
Die Holländer betreiben dahingehend bewusste Vorsorge, da nicht
langfristig garantiert werden kann, dass alle Landteile von
Überschwemmungen verschont bleiben können.
Post by Robert Pecks
Post by Fritz
4) Die Erde war in der Vergangenheit neben erheblich kälter auch schon
wesentlich wärmer - nur der Mensch würde sich so rasch nicht umgewöhnen.
Wenn ich mich gegen die aktuellen "Vorkehrungen gegen den Klimawandel"
wende, dann *weiß ich*, daß der Mensch sich nicht rechtzeitig anpassen
kann. Der Mensch hat aber eine mittlerweile nicht zu verachtende
Technik entwickelt, sich gegen die vorhandenen und ggfs. drohenden
Unbillen zu schützen.
Wir sollten diese Techniken auch nutzen - und dafür sorgen, daß sie
auch denjenigen zur Verfügung stehen, die nicht über Managergehälter
verfügen können.
Wir verpulvern Milliarden und Abermilliarden zur Verhinderung einer
weiteren Entwicklung des Klimawandels - und setzen dabei
ausschließlich auf das Pferd "CO2", ohne überhaupt zu wissen, was wir
damit erreichen können.
CO2 ist der Feind - nur vergisst man dabei wesentlich mächtigere
'Klimagase' - Methan, Lachgas
Was die vielen Kuh- Schweine- Geflügel-Herden so den lieben Tag 'furzen'
und deren Hinterlassenschaft 'ausdampft' ist großteils Methan.

Den BIO Gedanken zum Trotz hat man bei Kühen herausgefunden, dass die
Stallhaltung merkbar weniger Methan produziert, denn dort kann man
gezielt mit Futter die Gasproduktion im Kuhmagen beeinflussen und auch
aus der Gülle Energie gewinnen. Auch wenn die Biogasanlagen derzeit
verpönt sind, so helfen sie doch das Treibhausgas Methan (aus der
Viehzucht) zu reduzieren.

Eine Reduktion des Fleisch- und Milchkonsums würde dieses Problem zudem
reduzieren.

Weniger Nutztiere würde auch bedeuten, weniger Schlägerungen von
Urwäldern zwecks Viehhaltung und Anbau von Futtermitteln.
Post by Robert Pecks
Diese Gelder werden uns *dann* fehlen, wenn wir uns wegen einer dummen
Fehleinschätzung *trotzdem* gegen den Klimwandel aktive wehren müssen.
Zwei Wege gleichzeitig:
a) Die Ursachen, wenn beseitigen nicht geht, so zumindest dämpfen,
hintanhalten.
b) Strategien wie man mit einem wärmeren Klima und dessen Folgen umgeht,
entwickeln.

PS: So werden womöglich die at. und de. Winzer die Franzosen beim
Qualitäts Rotwein ablösen, detto womöglich sogar beim Champagner (auch
wenn der dann anders heißen muss).
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
Robert Pecks
2017-07-18 20:43:28 UTC
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Raw Message
Post by Fritz
Post by Robert Pecks
Das ist aber keine Aussage zum Klimawandel, sondern zum Wetter.
Jein .... wenn es im Mittel über 30 Jahre so anhält ist es unser lokales
Klima
Tja, das wird uns immer weisgemacht. Es ist aber - selbst
defintionsgemäß - nur die halbe Wahrheit.

Klima im Sinne unserer "Klimawandelisten" ist *global* definiert.
Und das ungeachtet der Tatsache, daß wir die "globale Temperatur"
aufgrund fehlender Meßstellen nicht einmal annähernd akkurat messen
können. Einzig Satellitenmessungen können flächendeckend erfolgen -
und die messen nicht die *Oberflächentemperatur, so daß man
*geschätzte* Korrekturfaktoren verwendet.

Anders ausgedrückt: wir fischen ziemlich im Trüben, reißen aber
rechthaberisch das Maul weit auf.
Post by Fritz
Jein .... wenn es im Mittel über 30 Jahre so anhält ist es das lokales Klima
Ein "lokales Klima" ist wissenschaftlich nicht definiert. Was es
dahingegen gibt, und was man bitte auch berücksichtigen sollte, das
sind die Klimazonen. Die gibt es schon länger - und deren Verhalten
hat sich auch in den vergangenen Jahrhunderten im Verhältnis
zueinander nicht nenneswert verändert.
Post by Fritz
In Indien gehört der jährliche Monsunregen schon zum lokalen Klima.
Natürlich.

Nur ein Beispiel:
https://auswandern-info.com/indien/klima.html

Das hat aber mit dem "Klimawandel" nichts zu tun.
Post by Fritz
Die Holländer betreiben dahingehend bewusste Vorsorge, da nicht
langfristig garantiert werden kann, dass alle Landteile von
Überschwemmungen verschont bleiben können.
Holland ist eins der reicheren Länder. Man betreibt aktiv
Landgewinnung und auch passive Vorsorge. Ein Leitbild, das sich *alle*
industrialisierten Länder auf die Fahne schreiben sollten.

Denn eine solche Prävention ist sinnvoll. Sie kostet einen Bruchteil
der CO2-Hysterie - und verspricht einen *sicheren Erfolg* der
Maßnahmen.
Post by Fritz
Post by Robert Pecks
Wir verpulvern Milliarden und Abermilliarden zur Verhinderung einer
weiteren Entwicklung des Klimawandels - und setzen dabei
ausschließlich auf das Pferd "CO2", ohne überhaupt zu wissen, was wir
damit erreichen können.
CO2 ist der Feind - nur vergisst man dabei wesentlich mächtigere
'Klimagase' - Methan, Lachgas
Klimagase sind ein vernachlässigbares Randproblem. Und das wichtigste
Klimagas, nämlich der Wasserdampf entzieht sich fast vollständig
menschlicher Kontrolle.

Wir haben weiß Gott wichtigere Probleme zu lösen, wenn wir an
menschengemachtes Ungemach hinsichtlich unserer Umwelt denken:

Allein das ungebremste Wachstum unserer eigenen Spezies weltweit ist
verantwortlich für den großen Ressourcenverbrauch, für eine
Begünstigung von Klimagasen durch Atmung, Rodung von Waldflächen,
Verbrennung, Haltund von Nahrungstieren, Überfischung der Meere,
Verschmutzung unserer Umwelt durch unsere Hinterlassenschaften u.v.m.

CO2 ist da nur eine Lachnummer.
Post by Fritz
Was die vielen Kuh- Schweine- Geflügel-Herden so den lieben Tag 'furzen'
und deren Hinterlassenschaft 'ausdampft' ist großteils Methan.
Methan ist in einer sehr geringen Konzentration vorhanden - und hat
daher keinen großen Einfluß auf unser Klima; daran ändern auch ein
paar Kühe mehr oder weniger nichts. Auch hier sind es eher *wir
selbst*, die da - aufgrund unserer schieren Anzahl - mehr dazu
beitragen.

Wir können aber wohl kaum den Gedanken ernst nehmen, uns selbst zwecks
unseres Überlebens auszurotten - oder gar in überlebenswerte und
opfernswerten Teile unserer Gesellschaft(en) zu splitten.

Nein, die Lösung eventueller Probleme kann heutzutage nur noch durch
die uns Menschen mittlerweile zugängliche Technik erfgolgen.
Post by Fritz
Den BIO Gedanken zum Trotz hat man bei Kühen herausgefunden, dass die
Stallhaltung merkbar weniger Methan produziert, denn dort kann man
gezielt mit Futter die Gasproduktion im Kuhmagen beeinflussen und auch
aus der Gülle Energie gewinnen. Auch wenn die Biogasanlagen derzeit
verpönt sind, so helfen sie doch das Treibhausgas Methan (aus der
Viehzucht) zu reduzieren.
Ich will mich jetzt gar nicht darüber auslassen, welche Gedanken ich
bei "BIO" habe, schließlich wird ja auch gegen Monsanto/Bayer
gewettert.

Aber ich hege den Anspruch, daß sich jeder erwachsene Mensch die Größe
unserer Erde, ihrer Atmosphäre, die ungefähre Menge von Kühen, deren
Pupsvolumen und die Menge Methan in der Atmosphäre ergooglen kann.

Damit dürfte dann dieser Blödsinn doch wohl vom Tisch sein.
Post by Fritz
Eine Reduktion des Fleisch- und Milchkonsums würde dieses Problem zudem
reduzieren.
Ganz sicher. Um 0,00000001%, wenn überhaupt. Was soll so ein Quatsch?

Eine Reduktion unserer Bevölkerung um (weltweit) würde stattdessen
immerhin in Summe rund 0,001% Verbesserung erzielen.
Post by Fritz
Weniger Nutztiere würde auch bedeuten, weniger Schlägerungen von
Urwäldern zwecks Viehhaltung und Anbau von Futtermitteln.
Das ist zwar richtig, aber weniger Nutztiere heißt sinngemäß wohl
weniger *Nutzer*. Damit sind wir wieder beim Kernthema: wir sind zu
viele.
Post by Fritz
Post by Robert Pecks
Diese Gelder werden uns *dann* fehlen, wenn wir uns wegen einer dummen
Fehleinschätzung *trotzdem* gegen den Klimwandel aktive wehren müssen.
a) Die Ursachen, wenn beseitigen nicht geht, so zumindest dämpfen,
hintanhalten.
Beseitigen *wird* nicht gehen, da wir sie in ihrer Komplexität bislang
nicht einmal wirklich verstehen.

Ein zweiter Punkt:

Wir wissen nicht einmal, ob eine Erwärmung nicht eher global positive
Auswirkungen haben könnte. Ereignisse der Vergangenheit legen nahe,
daß es so sein könnte.
Post by Fritz
b) Strategien wie man mit einem wärmeren Klima und dessen Folgen umgeht,
entwickeln.
Diese Strategien müßte man gar nicht mehr "entwerfen", sondern man
müßte sie zur Doktrin erklären: *BILLIGE UND VERLÄßLICHE ENERGIE FÜR
ALLE*. Darauf läuft es hinaus, denn Energie kann ich verwenden zum
Heizen, zum Kühlen, zum Bewässern oder zum Trocknen, genauso zur
Herstellung von Materialien für erdbebensicheres Bauen, Deiche und was
der Dinge mehr sind.

Wir machen aber gerade das Gegenteil und *VERTEUERN* unsere Energie
*ohen jeden sinnvollen Grund*.
Post by Fritz
PS: So werden womöglich die at. und de. Winzer die Franzosen beim
Qualitäts Rotwein ablösen, detto womöglich sogar beim Champagner (auch
wenn der dann anders heißen muss).
Das mag durchaus so sein. Aber das ist auch kein Grund, CO2
einzusparen. ;-)

Schöne Grüße

Robert.
Arne Luft
2017-07-18 22:03:37 UTC
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Raw Message
Post by Robert Pecks
Wir können aber wohl kaum den Gedanken ernst nehmen, uns selbst zwecks
unseres Überlebens auszurotten - oder gar in überlebenswerte und
opfernswerten Teile unserer Gesellschaft(en) zu splitten.
Das geht. Es muß nur ordentlich angepackt werden.

Es gibt mehrere Möglichkeiten.

1. Eine Abtreibungsprämie ausloben.

2. Eine Selbsttötungsprämie ausloben, die ein Jahr vorher
ausgezaht wird und der Prämiennutzer dann zum medizinisch überwachten
und begleiteten Freitod nach Ablauf des Jahres in eine entsprechende
Einrichtung verbracht wird.

Interessant ist das für all jenen Menschen ohne Aussichten, die
stattdessen kriminell werden und im Gefängnissen landen, wo sie
entsprechend weiterhin CO2 emittieren.



3. Ein allgemeine Ideologisierung der Menschen in den
wohlhabenden Industriestaaten, die ihnen eine Schuld am Klimawandel
und der Armut der anderen einredet, mit dem Ziel, auf Kinder zu
verzichten und früh zu sterben.


4. Unterstützung von Ideologien und Religionen, welche bewiesen
haben, dass sie den Fortschritt aufhalten und langen Stillstand
garantieren können. Diese Unterstützung ist besonders verbunden mit
(3) eine nachhaltige langfristige Strategie.



5. Einen möglichst totalen Weltkrieg anzettel, in dem ABC-Waffen
besonders gegen Industriestaaten verwenden werden. Dazu sind instabile
Staaten darin zu unerstützen, Atomwaffen zu entwickeln in der
Hoffnung, dass sie diese auch einsetzen.




Soweit ich es sehe, ist außer (1) und (2) bereits alles erfolgreich in
Arbeit und auf einem guten Weg zum Gelingen.

Deine malthusianische Angst vor einer Überbevölkerung mit
irgendwelchen schlimmen Folgen für deine Enkel ist vollkommen
unangebracht. Unsere Politiker kümmern sich bereits um funktionierende
Lösungen.
Arne Luft
2017-07-20 08:52:57 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
On Wed, 19 Jul 2017 00:03:37 +0200, Arne Luft
Post by Arne Luft
Post by Robert Pecks
Wir können aber wohl kaum den Gedanken ernst nehmen, uns selbst zwecks
unseres Überlebens auszurotten - oder gar in überlebenswerte und
opfernswerten Teile unserer Gesellschaft(en) zu splitten.
Das geht. Es muß nur ordentlich angepackt werden.
Es gibt mehrere Möglichkeiten.
1,2,3,4
Post by Arne Luft
5. Einen möglichst totalen Weltkrieg anzettel, in dem ABC-Waffen
besonders gegen Industriestaaten verwenden werden. Dazu sind instabile
Staaten darin zu unerstützen, Atomwaffen zu entwickeln in der
Hoffnung, dass sie diese auch einsetzen.
Wie schon früher von mir und anderen vermutet, hat Nordkorea seine
Raketen nicht selbst entwickelt, sondern imporiert wesentliche Teile
oder alles aus dem Ausland. Eine Nation, die will, dass Nordkorea
ballistische Interkontinentalraketen und Atomsprengköpfe hat,
unterstützt ihn.

Das kann Rotchina sein, das kann Russland sein oder beide.

Dieser Verdacht ist inzwischen erhärtet.

Loading Image...

Das sind rotlackierte Sattelschlepper, die in einem langen Konvoi von
China kommend nach Nordkorea fuhren. Diese Aufnahme wurde in Dangdong
(China) gemacht.

Es gibt Bilder von Kim Jung Un in einer unterirdischen Raketenfabrik
in Nordkorea zusammen mit einem der Chefkoordinatoren dieses
Unterfangens, auf den neben einer Rakete und anderen ein solcher
Sattelschlepper zu sehen ist.

Das heißt, diese Teile werden aus dem Ausland via Rotchina nach
Nordkorea gebracht. Und er zeigte es, um klarzumachen, dass er nicht
so einfach beseitigt werden kann, weil hinter ihm andere gefährlichere
Mächte stehen.

Weiterhin zeigt es, dass der Mann tatsächlich nicht ein Knallkopp ist,
wie wir sie aus dem arabischen Nahenosten kennen, sondern denken kann.

Ob er am Ende damit durchkommt, weil er so ganz nebenbei das Land
ruiniert, ist eine andere Frage.



Also, Trump hat das richtige Spiel gespielt. Wer da langfristig und
warum am Werk ist, zeigt sich erst später. Ich persönlich vermute
rotchinesische Zirkel, die mit starker kommunistischer Überzeugung ein
für sie viel zu großes Rad drehen, dass letztlich China als Macht von
diesem Planeten tilgen wird, wenn auch zu einem hohen Preis.




Ach, noch was, wenn ich schon beim nächsten Weltkrieg bin.

Die dritte Prophezeiung von Fatima schildert die Ausrottung der
Christen in Rom während der IS-ähnlichen Herrschaft von Mohammedanern
während der 2. Phase des WK3 in Italien. Der Papst ist afaik nicht
dabei, weil er schon vorher ins Ausland geflohen ist. Was dabei mit
Paris passiert, erzähle ich euch lieber nicht.


Laßt euch nicht den Spaß verderben. Am Schluß sind es wir, die
gewinnen. Aber dafür müssen wir auch was tun. Von nix, kommt nix.

Fritz
2017-07-20 12:48:39 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Arne Luft
Ach, noch was, wenn ich schon beim nächsten Weltkrieg bin.
Die dritte Prophezeiung von Fatima schildert die Ausrottung der
Christen in Rom während der IS-ähnlichen Herrschaft von Mohammedanern
während der 2. Phase des WK3 in Italien. Der Papst ist afaik nicht
dabei, weil er schon vorher ins Ausland geflohen ist. Was dabei mit
Paris passiert, erzähle ich euch lieber nicht.
ach noch so ein Spinner .....
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
Fritz
2017-07-19 11:11:48 UTC
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Raw Message
Post by Robert Pecks
Post by Fritz
Post by Robert Pecks
Das ist aber keine Aussage zum Klimawandel, sondern zum Wetter.
Jein .... wenn es im Mittel über 30 Jahre so anhält ist es unser lokales
Klima
Tja, das wird uns immer weisgemacht. Es ist aber - selbst
defintionsgemäß - nur die halbe Wahrheit.
Klima im Sinne unserer "Klimawandelisten" ist *global* definiert.
Und das ungeachtet der Tatsache, daß wir die "globale Temperatur"
aufgrund fehlender Meßstellen nicht einmal annähernd akkurat messen
können. Einzig Satellitenmessungen können flächendeckend erfolgen -
und die messen nicht die *Oberflächentemperatur, so daß man
*geschätzte* Korrekturfaktoren verwendet.
Anders ausgedrückt: wir fischen ziemlich im Trüben, reißen aber
rechthaberisch das Maul weit auf.
Was als Klima anzusehen ist, ist wissenschaftlich gut definiert!
Post by Robert Pecks
Post by Fritz
Jein .... wenn es im Mittel über 30 Jahre so anhält ist es das lokales Klima
Ein "lokales Klima" ist wissenschaftlich nicht definiert. Was es
dahingegen gibt, und was man bitte auch berücksichtigen sollte, das
sind die Klimazonen. Die gibt es schon länger - und deren Verhalten
hat sich auch in den vergangenen Jahrhunderten im Verhältnis
zueinander nicht nenneswert verändert.
Doch, du bist hier am Holzewege.
Post by Robert Pecks
Post by Fritz
In Indien gehört der jährliche Monsunregen schon zum lokalen Klima.
Natürlich.
https://auswandern-info.com/indien/klima.html
Das hat aber mit dem "Klimawandel" nichts zu tun.
Post by Fritz
Die Holländer betreiben dahingehend bewusste Vorsorge, da nicht
langfristig garantiert werden kann, dass alle Landteile von
Überschwemmungen verschont bleiben können.
Holland ist eins der reicheren Länder. Man betreibt aktiv
Landgewinnung und auch passive Vorsorge. Ein Leitbild, das sich *alle*
industrialisierten Länder auf die Fahne schreiben sollten.
Denn eine solche Prävention ist sinnvoll. Sie kostet einen Bruchteil
der CO2-Hysterie - und verspricht einen *sicheren Erfolg* der
Maßnahmen.
Post by Fritz
Post by Robert Pecks
Wir verpulvern Milliarden und Abermilliarden zur Verhinderung einer
weiteren Entwicklung des Klimawandels - und setzen dabei
ausschließlich auf das Pferd "CO2", ohne überhaupt zu wissen, was wir
damit erreichen können.
CO2 ist der Feind - nur vergisst man dabei wesentlich mächtigere
'Klimagase' - Methan, Lachgas
Klimagase sind ein vernachlässigbares Randproblem. Und das wichtigste
Klimagas, nämlich der Wasserdampf entzieht sich fast vollständig
menschlicher Kontrolle.
Alles Wirkt - dieser Grundsatz wird dir nicht unbekannt sein!

Der CO2 Gehalt ist Klima-Archäologisch ziemlich weit zurück verfolgbar -
detto auch die Durchschnittstemperaturen.

Daraus lässt sich der Zusammenhang erkennen.
Post by Robert Pecks
Wir haben weiß Gott wichtigere Probleme zu lösen, wenn wir an
Allein das ungebremste Wachstum unserer eigenen Spezies weltweit ist
verantwortlich für den großen Ressourcenverbrauch, für eine
Begünstigung von Klimagasen durch Atmung, Rodung von Waldflächen,
Verbrennung, Haltund von Nahrungstieren, Überfischung der Meere,
Verschmutzung unserer Umwelt durch unsere Hinterlassenschaften u.v.m.
Darin stimme ich mit die überein.
Unser Lebensstandard (der Westeuropäer), lässt sich keinesfalls auf alle
über 7 Milliarden Erdbewohner übertragen - die dazu notwendigen
Ressourcen bietet die Erde einfach nicht - PUNKT!
Post by Robert Pecks
CO2 ist da nur eine Lachnummer.
Nein - ein sehr großer Brocken davon.
Post by Robert Pecks
Post by Fritz
Was die vielen Kuh- Schweine- Geflügel-Herden so den lieben Tag 'furzen'
und deren Hinterlassenschaft 'ausdampft' ist großteils Methan.
Methan ist in einer sehr geringen Konzentration vorhanden - und hat
daher keinen großen Einfluß auf unser Klima; daran ändern auch ein
paar Kühe mehr oder weniger nichts. Auch hier sind es eher *wir
selbst*, die da - aufgrund unserer schieren Anzahl - mehr dazu
beitragen.
Wir können aber wohl kaum den Gedanken ernst nehmen, uns selbst zwecks
unseres Überlebens auszurotten - oder gar in überlebenswerte und
opfernswerten Teile unserer Gesellschaft(en) zu splitten.
Nein, die Lösung eventueller Probleme kann heutzutage nur noch durch
die uns Menschen mittlerweile zugängliche Technik erfgolgen.
Z.B. durch Ernährung aus der Retorte ......
Post by Robert Pecks
Post by Fritz
Den BIO Gedanken zum Trotz hat man bei Kühen herausgefunden, dass die
Stallhaltung merkbar weniger Methan produziert, denn dort kann man
gezielt mit Futter die Gasproduktion im Kuhmagen beeinflussen und auch
aus der Gülle Energie gewinnen. Auch wenn die Biogasanlagen derzeit
verpönt sind, so helfen sie doch das Treibhausgas Methan (aus der
Viehzucht) zu reduzieren.
Ich will mich jetzt gar nicht darüber auslassen, welche Gedanken ich
bei "BIO" habe, schließlich wird ja auch gegen Monsanto/Bayer
gewettert.
Aber ich hege den Anspruch, daß sich jeder erwachsene Mensch die Größe
unserer Erde, ihrer Atmosphäre, die ungefähre Menge von Kühen, deren
Pupsvolumen und die Menge Methan in der Atmosphäre ergooglen kann.
Damit dürfte dann dieser Blödsinn doch wohl vom Tisch sein.
Alles wirkt ....
Post by Robert Pecks
Post by Fritz
Eine Reduktion des Fleisch- und Milchkonsums würde dieses Problem zudem
reduzieren.
Ganz sicher. Um 0,00000001%, wenn überhaupt. Was soll so ein Quatsch?
Eine Reduktion unserer Bevölkerung um (weltweit) würde stattdessen
immerhin in Summe rund 0,001% Verbesserung erzielen.
Post by Fritz
Weniger Nutztiere würde auch bedeuten, weniger Schlägerungen von
Urwäldern zwecks Viehhaltung und Anbau von Futtermitteln.
Das ist zwar richtig, aber weniger Nutztiere heißt sinngemäß wohl
weniger *Nutzer*. Damit sind wir wieder beim Kernthema: wir sind zu
viele.
Deine Fehlinterpretation - weniger Nutztiere bedeutet bloß weniger
Fleischkonsum. Wenn wir deren Futter direkt zu uns nehmen würden, ergäbe
dies einen wesentlich besseren über-alles-gesehen Wirkungsgrad.
Post by Robert Pecks
Post by Fritz
Post by Robert Pecks
Diese Gelder werden uns *dann* fehlen, wenn wir uns wegen einer dummen
Fehleinschätzung *trotzdem* gegen den Klimwandel aktive wehren müssen.
a) Die Ursachen, wenn beseitigen nicht geht, so zumindest dämpfen,
hintanhalten.
Beseitigen *wird* nicht gehen, da wir sie in ihrer Komplexität bislang
nicht einmal wirklich verstehen.
Wir wissen nicht einmal, ob eine Erwärmung nicht eher global positive
Auswirkungen haben könnte. Ereignisse der Vergangenheit legen nahe,
daß es so sein könnte.
könnte ... aber die möglichen Konsequenzen kennen wir nicht.
Post by Robert Pecks
Post by Fritz
b) Strategien wie man mit einem wärmeren Klima und dessen Folgen umgeht,
entwickeln.
Diese Strategien müßte man gar nicht mehr "entwerfen", sondern man
müßte sie zur Doktrin erklären: *BILLIGE UND VERLÄßLICHE ENERGIE FÜR
ALLE*. Darauf läuft es hinaus, denn Energie kann ich verwenden zum
Heizen, zum Kühlen, zum Bewässern oder zum Trocknen, genauso zur
Herstellung von Materialien für erdbebensicheres Bauen, Deiche und was
der Dinge mehr sind.
Wir machen aber gerade das Gegenteil und *VERTEUERN* unsere Energie
*ohen jeden sinnvollen Grund*.
Post by Fritz
PS: So werden womöglich die at. und de. Winzer die Franzosen beim
Qualitäts Rotwein ablösen, detto womöglich sogar beim Champagner (auch
wenn der dann anders heißen muss).
Das mag durchaus so sein. Aber das ist auch kein Grund, CO2
einzusparen. ;-)
Ich habe bloß pros&cons aufgelistet!
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
Arne Luft
2017-07-14 22:24:16 UTC
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Raw Message
Post by Robert Pecks
Kein geringerer als Albert Einstein hat den Grundstein dafür gelegt,
daß wir darauf vertrauen können in einer endlichen Zeit auch selbst
Energie *erzeugen* zu können. Er tat dies, indem er unser Universum
als *vier*dimensional beschrieb, wobei er die vierte Dimension
explizit als eine *räumliche* Dimension beschrieb. Nehmen wir den
Faktor Zeit hinzu, kommen wir auf ein Minimum von fünf Dimensionen,
mit denen wir uns "herumschlagen" müssen.
Beherrschen tun wir davon bislang allenfalls *drei*
Entsprechend der simplen Gleichung e=mc^2 verliert sich die Frage nach
der Energieerzeugung in der Herkunft der Materie in unserer Welt. Es
ist nicht vermessen, anzunehmen, daß jener vierten - uns in unserem
derzeitigen geistigen Entwicklungsstand völlig unzugänglichen -
Dimension hier künftig eine Schlüsselrolle innewohnen wird.
Schau dir das Video bitte mindestens bis zum Beginn der
Eröffnungsmusik (02:20 min) an. Es hat deutsche Untertitel.



Aber die Eröffnungsmusik ist auch hörenswert. :-)
Frank Werner
2017-07-12 12:24:07 UTC
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Raw Message
Post by Wecker
Die Chinesen haben erkannt, dass Photovoltaik Zufallsstromanlagen
(Zappelstrom) ein dummer und teurer merkeldeutscher Irrweg ist.
Die Chinesen haben erkannt, dass man Atomkraftwerke haben muss, damit
man Atombomben bauen kann. Das wusste selbst der alte Adenauer. Warum
hätte er sonst die Saugglocke Atomkraft an den deutschen Haushalt gesetzt?

FW
Peter Mayer
2017-07-12 15:10:47 UTC
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Raw Message
Post by Frank Werner
Die Chinesen haben erkannt, dass man Atomkraftwerke haben muss, damit
man Atombomben bauen kann.
Für Plutoniumbomben sind Leichtwasserreaktoren nur wenig geeignet, weil
es ziemlich mühsam ist, aus abgebrannten Brennelementen Pu-239 zu
extrahieren. Es gibt wesentlich besser geeignete Typen dafür. Für
Uranbomben braucht man nur Anreicherungsanlagen, keine Atomkraftwerke.
Post by Frank Werner
Das wusste selbst der alte Adenauer.
siehe oben. falscher Typ
Post by Frank Werner
Warum
hätte er sonst die Saugglocke Atomkraft an den deutschen Haushalt gesetzt?
Das hat er ja auch nicht. Im Gegenteil, die deutschen Haushalte haben
durch preiswerten Strom von den Atomkraftwerken profitiert.


Gruß Peter
René Schuster
2017-07-22 09:56:53 UTC
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Raw Message
Post by Frank Werner
Post by Wecker
Die Chinesen haben erkannt, dass Photovoltaik Zufallsstromanlagen
(Zappelstrom) ein dummer und teurer merkeldeutscher Irrweg ist.
Die Chinesen haben erkannt, dass man Atomkraftwerke haben muss, damit
man Atombomben bauen kann.
Quatsch.
--
rs
Gernot Griese
2017-07-12 13:07:01 UTC
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Permalink
Raw Message
Post by Wecker
Die Chinesen haben erkannt, dass Photovoltaik Zufallsstromanlagen
(Zappelstrom) ein dummer und teurer merkeldeutscher Irrweg ist.
Weshalb sie auch weltweit die größten Investitionen auf diesem Gebiet
tätigen und in einem Jahr mehr PV-Leistung installieren, als in
Deutschland insgesamt installiert ist. Und jetzt geh wieder spielen.

Gernot
--
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.
Fritz
2017-07-12 13:32:28 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Gernot Griese
Post by Wecker
Die Chinesen haben erkannt, dass Photovoltaik Zufallsstromanlagen
(Zappelstrom) ein dummer und teurer merkeldeutscher Irrweg ist.
Weshalb sie auch weltweit die größten Investitionen auf diesem Gebiet
tätigen und in einem Jahr mehr PV-Leistung installieren, als in
Deutschland insgesamt installiert ist. Und jetzt geh wieder spielen.
China will längerfristig von der Kohle und anderen fossilen Brennstoffen
weg - sie haben genug vom Smog!

China setzt sowohl auf erneuerbare Energie (Fotovoltaik, Windenergie)
als auch auf neue AKW Technologien.

fup2 de.talk.tagesgeschehen (albasani abhängig)
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
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